Esoterik (griechisch esoteros: innerer), Bezeichnung für heiliges Wissen und Kultpraktiken, die für einen exklusiven Kreis Eingeweihter vorbehalten sind. Diese Bedeutung von „Esoterik” wurde vom Komparativ des griechischen Wortes eso, eiso: drinnen, innerhalb abgeleitet.
Sie ist zwar noch Begriffsgrundlage für (religions-) wissenschaftliche Studien; in Massenmedien und Umgangssprache ist Esoterik in den letzten Jahrzehnten allerdings zum Oberbegriff für spirituelle Aufbrüche in der Gegenwart geworden …
Die Bedeutung & Wirkung von Halbedelsteinen
Kristalltherapie
Mineralien und Kristalle werden von manchen Vertretern dieser Therapiemöglichkeit als Angehörige eines eigenen Königreiches angesehen. Dass Eisen aufgrund seiner magnetischen Eigenschaften als eine der wichtigsten Substanzen der Welt gilt, ist klar.
Kristalle und Mineralien wachsen sehr langsam, sodass es oft tausende oder gar Millionen von Jahren dauert, bis sie sich entwickelt haben und ihre maximale Lebenskraft beinhalten.
| Hoffnung
Aus dem Kleinen, aus dem Großen lernst Du einen Sinn zu flechten, denn das Gute und das Böse liegt nicht nur in Gottes Mächten. Was Dich zu erdrücken drohte, zeigt sich freundlich, atmet Geist und Dein Glauben, Deine Hoffnung, kommt als Bote, wie du weißt. Finde die verschlung‘nen Pfade, höre auf des Herzens Ruf und erkenne diese Gnade die Natur und Menschheit schuf. © Ingrid Riedl |
Aufgrund seiner Festigkeit, seiner Erscheinungsform von konzentrierter Kraft und seiner unwandelbaren Eigenschaften ist der Halbedel-Stein
♦ ein Symbol für die Weisheit.
♦ Gleichmütig ist er Zeuge von allen Veränderungen der Geschichte.
♦ Gelassenheit: selbst in Katastrophen.
♦ Die Essenz des Mineralreichs ist der reine Kristall.
♦ Mit der Kristallform erreicht das Mineral den Zustand seiner höchsten Vollkommenheit.
Die Materie verliert ihren Charakter von Undurchlässigkeit und Schwere, lässt sich durch Licht verwandeln, wobei der Kristall die Welt des Sichtbaren mit dem Unsichtbaren verbindet, indem er den Lichtstrahl bis in sein Alberinnerstes vordringen lässt.
Edelsteine spielen seit der babylonischen Magie eine große Rolle.
♦ Erste Überlieferungen gehen bis ins 4. Jahrtausend v.Chr.
♦ Die Sumerer liebten und verehrten sie als Boten göttlicher Kräfte.
♦ Die Wundersteine waren als Träger positiver Kräfte und Glücksbringer allgemein beliebt.
Symbole für das Ewige, für unsterbliche Schönheit und Glanz wie sie sonst nur den Göttern zu eigen sind, waren die Edelsteine im alten Ägypten.
Symbolik mit Geschichte,
Gott Amun – Totenbuch
Ein Zauber der Verwandlung,
ein Falke und ein Fluch.
Ein Segen, welche Wonne
mit goldverziertem Kleid
im Sarkophag – Legende,
bis in die EWIGKEIT.
Ein Mythos der Geschichte,
verzauberte den Sinn,
Romantik, bar im Lichte,
zur Freude – zum Gewinn.
Wo blaue Steine winken,
das Auge staunt und schaut
ist mir mein Stein ein Bote,
der Brücken, Friede baut.
© Ingrid Riedl
Chemisch besteht der reine Lapislazuli aus einem Natrium-Aluminium- Silicat.
Lapislazuli ist ein lichtechtes Mineral von tiefblauer Farbe, welches meistens mit Kalkstein verunreinigt oder von goldglänzenden Pyritadern durchzogen ist Ultramarinblau ist ein künstlich hergestelltes Pigment, welches dem chemischen Aufbau des Lapislazuli entspricht.
Lapislazuli
Farbe: lasurblau
Glanz: Glas- bis Fettglanz
Strich: hellblau
Kristallform: kubisch, sehr selten, dodokaedrisch, Agregate körnig und dicht
Mohshärte: 5 – 6
Spezifisches Gewicht: 2,4 – 2,9
Chemische Formel: Na8[AL6Si6O24]S2
Vorkommen: Die besten und am wenigsten verunreinigten Stufen können in Afghanistan gefunden werden.
Bedeutung: Schmuck
Zusatzinformation: Der Name “Lapislazuli” bedeutet übersetzt “Himmelsstein”.

Herr Thomas Seilnacht erlaubte mir, den Lapislazuli zu verwenden ! Vielen Dank !
Auf seinen Seiten findest du viele weiter Informationen über Mineralien Elementare Stoffe auf Video – Periodensystem und mehr !
http://www.seilnacht.tuttlingen.com/
Von blauem Sand entstanden,
ein Stein von hartem Kern
vom Glanze dicht umgeben,
wie Sonne, Mond und Stern.
Ein Stein will euch beglücken,
wie Himmel, Meeresflut
löscht in dem Sturm der Brandung,
das Feuer, böses Blut.
© Ingrid Riedl
Klicken Sie die Steine in der Tabelle an:
| Achat | Amethyst | Aquamarin | Bergkristall | Chrysokoll |
| Chalchedon | Jade | Lapislazuli | Malachit | Mondstein |
| Opal | Smaragd | Sodalith | Türkis | Turmalin |
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Lapislazuli – mein Lieblingsstein
|
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KRITIK zu therapeutischen Wirkung:
Als Heilsteine werden anorganische oder fossile Substanzen, vor allem Minerale bezeichnet, die bei Krankheiten angeblich eine heilende Wirkung haben oder das Befinden verbessern sollen
Eine tatsächliche Heilkraft von Heilsteinen gibt es nicht
Rechtliche Beurteilung von Heilsteinen
Das Landgericht Hamburg befand in einem Urteil vom 21. August 2008 (Az.: 327 O 204/08), dass das Bewerben von Heilwirkungen von Steinen und die Bezeichnung derselben als „Heilsteine“ unlauterer Wettbewerb ist, selbst wenn auf den fehlenden wissenschaftlichen Nachweis der heilenden Wirkung hingewiesen wird. Begründet wurde das Urteil damit, dass es keine Hinweise auf eine krankheitsvorbeugende oder heilende Wirkung der Steine gebe und eine solche Bezeichnung den potentiellen Kunden irreführe. [1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Heilstein#Kritik
http://de.factolex.com/Kristalltherapie:esoterik
Dein gedenkend, irr ich einsam
diesen Strom entlang;
Könnten lauschen wir gemeinsam
seinem Wellenklang!
Könnten wir zusammen schauen
in den Mond empor,
der da drüben aus den Auen
leise taucht hervor!
Freundlich streut er meinem Blicke
aus dem Silberschein
stromhinüber eine Brücke
bis zum stillen Hain. -
Wo des Stromes frohe Wellen
durch den Schimmer ziehn,
seh’ ich, wie hinab die schnellen
unaufhaltsam fliehn.
Aber wo im schimmerlosen
Dunkel geht die Flut,
ist sie nur ein dumpfes Tosen,
das dem Auge ruht.
Daß doch mein Geschick mir brächte
einen Blick von dir!
Süßes Mondlicht meiner Nächte,
Mädchen, bist du mir!
Wenn nach dir ich oft vergebens
in die Nacht gesehn,
scheint der dunkle Strom des Lebens
trauernd still zu stehen;
Wenn du über seinen Wogen
strahlest zauberhell,
seh’ ich sie dahingezogen,
ach – nur allzuschnell!
© Nikolaus Lenau (1802-1850) [pseudonym] ,
“Das Mondlicht”, from Gedichte: Erstes Buch, in Sehnsucht
DAS FLÜGELROSS
Ich hab’ nicht viel hienieden,
Ich hab’ nicht Geld noch Gut,
Was vielen nicht beschieden,
Ist mein – der frische Mut!
Was andre mag ergötzen,
Das kümmert wenig mich,
Sie leben in den Schätzen,
In Freuden lebe ich.
Ich hab’ ein Roß mit Flügeln,
Getreu in Lust und Not,
Das wiehernd spannt die Flügel
Bei jedem Morgenrot.
Mein Liebchen, wie so öde
Wird’s oft in Stadt und Schloß
Frisch auf und sei nicht blöde,
Besteig’ mit mir mein Roß!
Wir segeln durch die Räume,
Ich zeig’ dir Meer und Land,
Wie wunderbare Träume
Tief unten ausgespannt,
Hellblinkend zu den Füßen
Unzähl’ger Ströme Lauf;
Es steigt ein Frühlingsgrüßen
Verhallend zu uns auf.
Und bunt und immer wilder
In Liebe, Haß und Lust
Verwirren sich die Bilder -
Was schwindelt dir die Brust?
So fröhlich still im Herzen,
Zieh’ all’ ich himmelwärts,
Es kommen selbst die Schmerzen
Melodisch an das Herz.
Der Sänger zwingt mit Klängen,
Was störrig, dumpf und wild,
Es spiegelt in Gesängen
Die Welt sich göttlichmild.
Und unten nun verbrauset
Des breiten Lebens Strom,
Der Adler einsam hauset
Im stillen Himmelsdom.
Und sehn wir dann den Abend
Verhallen und verblühn,
Im Meere kühlelabend
Die heil’gen Sterne glühn:
So lenken wir hernieder
Zu Waldes grünem Haus,
Und ruhn vom Schwung der Lieder
Auf blüh’ndem Moose aus.
O sterndurchwebtes Düstern,
O heimlichstiller Grund,
O süßes Liebesflüstern,
So innig Mund an Mund!
Die Nachtigallen locken,
Mein Liebchen atmet lind’
Mit Schleier zart und Locken
Spielt buhlerisch der Wind.
Und schlaf’ denn bis zum Morgen,
So sanft gelehnt an mich!
Süß sind der Liebe Sorgen,
Dein Liebster wacht für dich.
Ich halt’ die blüh’nden Glieder,
Vor süßen Schauern bang’,
Ich laß dich ja nicht wieder
Mein ganzes Leben lang.
Aurora will sich heben
Du schlägst die Augen auf, -
O wonniges Erbeben,
O schöner Lebenslauf!
~ Joseph von Eichendorff ~
(1788-1857)
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