In Mailand, in der Modestadt, da werden Models selten satt,
denn Fasten ist dort angesagt, wenn man die dürren Damen fragt.
Sie Hungern, um des Ruhmes Willen,
denn jede will die Sehnsucht stillen -
ein Star zu sein mit Aushängschild, wo alles gilt,
was bunt und wild, von Federboa, grossen Hüten,
Designern mit skurillen Blüten.
Den Stolz der Mäd’ls killt die Gier.
Wer zickig ist, hat kein Revier.
Arcadius mit Netzdesign und Schlampen-Look der gar nicht fein,
das soll die neue Mode sein?
Zum Casting kommt man barfuß rein.
Kate Moss mit Hemdchen, kurzen Strümpfen?
Da kann ich nur die Nase rümpfen.
Glamour und Glimmer, nackte Busen und Lippen, die verführ’n zum Schmusen?
Vom Küssen kann nur jede träumen, denn keine will den Start versäumen.
Der Mode-Zar ist meist betagt und Teenis, schlacksig, sind gefragt.
Sie werden auf den Steg gejagt und schreiten mit verqueren Beinen.
Es ist ein Graus,
ja fast zum Weinen.
Der Gothic-Look mit Dolce Prada, Afghanen Tuch und Mare Strada,
die Kniebundhose, wilder Westen, Metall und Leder nur vom Besten.
Gucci, Fendi, Valentino und was der Trend zur Zeit beschert,
sie punkten in der Mode-Welt,
die mir und andern gut gefällt.
Moschino setzt auf dunkle Töne
und schätzt Folklore und das Schöne.
Der Kuschellook mit Kashmir, Seide,
er macht den Frauen wieder Freude.
Tristesse von der Metropole,
sie lädt zum Tanz mit kesser Sohle
und eine Schöne ist dabei:
Ich tippe jetzt ganz frank und frei,
ob es gar Zeta’s Double sei.
(Catherine Zeta-Jones)
“Einmal lebt’ ich, wie Götter und mehr bedarfs nicht … “
*una volta / Vissi qual dio, e più non bramo*(“und mehr verlange ich nicht”),
oder: *vissi / Una volta, come gli /Dei, e tanto basta” (“und das genügt”)
Ciao, carissima
So will ich mit den Worten schließen und diesen Reim mit Sekt begießen.
© Ingrid Riedl
Mein Blog ZAUBERfäden:
http://ingrid-hexerl.myblog.de/
Wer will ein Glas und stößt mit an, der hänge sich mit Kritik d’ran.
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Magersucht –> http://www.youtube.com/watch?v=_tnu_Fh2WB0
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Die Zeiten ändern sich.
Diese Video-Aufnahmen mit den darstellenden Personen – finde ich grauenhaft!
weirdest, dumbest and sickest piercings ever
http://www.youtube.com/watch?v=lgtR4QLL3W8
Sich die Augenbrauen, Bauchnabel, Zunge und andere Körperteile durchstechen und mit Schmucksteinen verzieren zu lassen, ist ein besonderer Trend der Mode. Besonders in der Pubertät scheinen Piercings ein wahrer “KULT” zu sein.
Piercings sind nicht nur ” Schmuck”, sondern bergen auch gesundheitsschädliche Risiken, wie Abstoßreaktionen, Entzündungen oder Infektionen. Auch wenn das gute Stück irgendwann „out“ sein sollte, bleiben unschöne Narben zurück.
Glücklicherweise begnügt sich ein Großteil der Jugend und Erwachsenen mit harmloseren Hobbys und auch der Körperschmuck hält sich in Grenzen.
M O D E
Es ist ein “DATE”, kein Rendezvous,
es ist HI mit Du und DU.
Es ist ein Supermegahit - die Alten kommen nicht mehr mit.
Die Jugend hat die Sprachkultur
geändert nach der eignen Uhr
und kleidet sich, wie sie es wollen,
wenn auch die Eltern manchmal schmollen.
Musikgeschmack bestimmt den “Sound”
und andersartig Underground.
Beim Rave ist Techno-Party chic
und Exstasy verklärt den Blick.
Das Bungie-Jumping macht auch high
- die Konsequenz ist einerlei.
Solange es die Menschheit gibt,
war schmücken kulturell beliebt.
Ob Piercing, Tatoo, Hennahaare,
das gab es schon vor tausend Jahren.
Punk, Headskin, Gruftie, Multi-Freak
und wie die Gruppen alle heißen,
besingen in den neuen Charts,
daß sie auf alte Werte sch……
Ist Jack und Joe nun doch dabei? -
Was soll’s, das ist doch einerlei.
Die Teenies lieben Boygroupsongs,
sie rappen laserlight
und brausen mit dem Inlineskate,
daß andern sich der Kopf verdreht.
Es ist nicht immer das verkehrt,
was man der Jugend oft verwehrt.
Sie alle werden auch erwachsen
und denken später anders’rum.
Wart ihr in eurer Jugend,
nicht auch auf and´re Weise “dumm”?
So bringt das Leben Lust und Streben
und bis zu der nächsten Generation
ist vieles neu in Bild und Ton.
© Ingrid Riedl
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Der Schöheitswahn
Busen vergrößern, Fett absaugen, Gesicht liften, Lippen aufspritzen – der Trend zur Schönheitsoperation ist ungebrochen.
Stupsnäschen sind Dauerbrenner, fast schon Klassiker wie eine Chanel-Jacke, während Schlauchbootlippen zumindest in westlichen Kulturkreisen endlich out sind. Schönheitschirurgen hinterlassen zwar noch kein Logo in den Gesichtern, aber Insider können sehr schnell sagen, von wem welche Nase, welche Wangen stammen …
Die Dokumentation der “Runderneuerung” einer Brigitte Nielsen brachte dem Fernsehsender RTL hervorragende Einschaltquoten. Und die Zahl derer, die sich mithilfe von Arzt oder Apotheker ihr ganz persönliches Schwan-Erlebnis erhoffen, steigt stetig. Abschreckung und Faszination gehören zum Metier wie Scharlatane, die im Hinterzimmer von Friseursalons Fettabsaugen anbieten, aber auch hochroutinierte und qualifizierte Operateure.
Wie das Nachrichtenmagazin “Focus” berichtet, lagen der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA bis August 2007 mehr als 600 Verdachtsberichte zu Nebenwirkungen von Botox-Injektionen vor.
Rund fünfmal größer ist die Zahl derer, die ihre Zornes-, Stirn- und Augenfalten mit Botulinumtoxin, kurz Botox genannt, oder Faltenfüllern behandeln lassen. Die Gefahren der Behandlung sind nur den wenigstens bewusst. In 28 Fällen seien die Behandelten sogar gestorben. In Deutschland zählte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte seit 1994 – 210 Zwischenfälle, darunter fünf tödliche.
Der Herausgeber des pharmakritischen “Arznei-Telegramms”, Wolfgang Becker-Brüser, sagte dem “Focus”: “Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.” Er warnte insbesondere vor Botox-Behandlungen in Urlaubshotels und bei in- und ausländischen Schönheitsinstituten. Das seien “äußerst riskante Spritztouren”.
Dennoch: Der Markt wächst.







