Medizynisch

GESUNDHEIT

Hat man nun Schmerzen, welche Qual
Ist es ’ne Fahrt von Berg zu Tal.
Man weiß nicht, wo das Virus sitzt,
das Zellen stört und sich erhitzt.

Weiß man, woher das kommen kann,
stellt sich der Kranke kritisch an
und will das Ganze hinterfragen,
denn Ärzte wollen wenig sagen.

Das Kauderwelsch, der Code, Latein,
das leuchtet kaum dem Kranken ein,
denn wer das Fach nicht absolviert,
vermisst , was nur ein Arzt kapiert.

Ob Frau, ob Mann, ob Kind und Greis,
ein Arzt, der alles besser weiß,
verlangt dafür auch seinen Preis,
der horrend ist, wie auf Geheiß.

Bild4

Das Röntgen ist nicht mehr entbehrlich,
man geht zum Arzt gar vierteljährlich,
lässt Blut und alles untersuchen,
um eine Heilung zu verbuchen.

Wer sich erdreistet, Zweifel hegt,
dass da und dort sich nichts mehr regt,
der muss durch Gänge, Zimmer wandern
und kommt von einem Arzt zum andern.

Ein Arzt im Stress und voller Frust,
muss Konsequenzen tragen.
Ja Himmelfix, wo bleibt die Lust,
da einmal NEIN zu sagen?

Befunde werden rasch geschrieben,
doch wo sind diese wohl geblieben?
Obwohl die E-Card eingeführt,
hat kaum sie zum Erfolg geführt.

Es wird‘ gesucht, um zu erkunden,
was ist mit den Labor-Befunden?
Es ist, und das ist oftmals richtig,
nicht jeder „Schein“ zum Leben wichtig.

pillen

Die Forschung steht im Vordergrund
und bei Versuchen zeigt sich „Schwund“.
Ein Affe und ‚ne weiße Maus,
die machen keinen Menschen aus.

© Ingrid Riedl

BIOlogisch

Was DER verträgt, der and’re nicht,
das ist fast wie bei einer Gicht.
Sie kommt und geht, das wissen wir.
Diät ist gut, doch nicht z’viel Bier.

Ernährung, die auch ausgewogen,
Gemüse, das bedacht bezogen
beim Nachbar Bauer Visavis,
das wäre BIO-Symphonie.

Wo BIOlogisch angebaut,
der Kunde auf die Ware schaut
und Hühner frei im Felde laufen,
da kann der Mensch das Gute kaufen.

Gesund zu sterben, welch‘ ein Hohn.
Ich sage leis, das gibt es schon.
Mit Dungel ist das Beispiel fix,
denn seine Kur war „Extra-Mix“

Ein Herzinfarkt vom vielen Power,
der kommt zuweilen wie ein Schauer
aus heit’rem Himmel, o welch Schreck.
Da zieht es mir die Beine weg..

© Ingrid Riedl

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