INTERnett

Man sucht, man rätselt, will ergründen,
was da und dort im Web zu finden.
Der Forschergeist - immens gelobt
in vielen Denkerköpfen tobt.   Die Maus vibriert, die Finger drücken die Tasten, um zum Ort zu rücken. Die Sicht zum Bildschirm ist famos. Das Suchergebnis riesengroß.  Der Zufall spielt natürlich mit. Wer "Googelt" hält mit ALLEM Schritt. eröffnet so das Web der Weite und die gesuchte User-Seite.   Der Horizont - global gesehen kann in dem Fortschritt gut bestehen. ~ Ingrid Riedl ~

E-Mail - pinwand

copyright

ParaGRAFEN


Kennst Du denn diese Paragrafen,
wo sich die Einser dreifach trafen?
§ 111 StGB
Im Strafgesetzbuch steht geschrieben:
Man darf nicht alle Schriften lieben.

§ 111 – Öffentliche Aufforderung zu Straftaten:

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird wie ein Anstifter (§ 26) bestraft.

Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das Kostbarste stehlen: die Zeit

~ Napoleon (1769 – 1821) ~

§

Hätt’ man die Schweigepflicht gewahrt,
dann hätt’ sich mancher was erspart.
Jedoch – ich schreibe nur zum Spaß
und pfeife den Gesetzen was.

§

Ist gar ein Spitzel auf dem Posten?

Dann kann es ein paar Euros kosten.

§

Ach nein, das ist nur ein Palaver
mit einem Wenn, mit einem Aber.

§

Bei uns, da gibt es keinen Zwist,
weil Dichten frei von Steuern ist
und deshalb wird das Wort geduldet,
das einer mal dem andern schuldet.

§

Nun bin ich aber abgeschweift
vom Wünschen und vom Feiern;
Hab Paragrafen eingeseift,
damit sie nicht so leiern.

§

Es ist im Grund nur eine Zahl,
die 1-er in der freien Wahl,
der Klau der Elf plus einer Eins,
ist ein Delikt, das sicher KEINS.

§

So will ich meinen Freunden sagen:
Ich freu mich schon seit vielen Tagen,
hier endlich eine Spur zu legen,
damit sich meine Zellen regen.

§

Im alten Rom schon galt der Schluss,
dass (* Casum sentit dominus.

(* Casum sentit dominus (lat. den zufälligen Verlust trägt der Eigentümer) und casus a nullo praestatur (für den Zufall wird nicht gehaftet) sind zwei entgegengesetzte Sätze, deren Widerspruch andeutet, daß der Mensch für das, was zufällig aus seinen Handlungen entspringt, schwer Regeln aufstellen kann.

§

Hab ich die EINSER – die sich trafen – gar etwa lange schon verschlafen ?

© Ingrid Riedl


Reiter Statue am Leopldbrunnen

Foto © Ingrid Riedl

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s