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D A T E N S C H U T Z

Es kratzt nur an der Oberfläche
und zeigt nicht alles auf?

Dann ist es selbst schon überwacht.
Auch Datenschutz ist Macht.

Wer wohl am meisten lacht?

© Ingrid Riedl


Dokupedia: Überwachungssysteme – Anonym war gestern
(60 Min)  Dokumentation, USA 2006 –  

Originaltitel: Surveillance   http://www.imdb.com/title/tt0409345/

Wir leben heute in einer überwachten Welt, wo Kameras das festhalten, was früher unter Privatsphäre fiel, aber heute ein Beweis für ein eventuelles Vergehen ist. Heutzutage bleibt mit Hilfe modernster High-Tech-Methoden, die vor allem für die Sicherheit genutzt werden, nichts mehr verborgen. Diese enthüllende Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen des bereits Machbaren der heutigen Überwachungssysteme. Von der 24-Stunden-Kameraüberwachung in London, mit der 2005 die London-Bomber identifiziert wurden, über die Casinos in Las Vegas, die mit moderner Gesichtserkennungssoftware arbeiten, bis hin zum Flughafen von Dubai, der alle Passagiere mit einem Iris-Erkennungsprogramm prüft. Was in Filme noch Science Fiction war, ist heute schon Realität. Mit der „Backscatter X-Ray“-Technologie kann man nun auch durch Metall sehen. Wie diese funktioniert, zeigte  ATV bei „Dokupedia: Überwachungssysteme – Anonym war gestern“ in einer ÖSTERREICH PREMIERE am 26. September 2009

Eine spannende Dokumentation, die ich mir ansah.

GLÄSERN ist das InnenLEBEN.
FREIHEIT wird es wenig geben,
denn ob KRANKheits- Arbeitsdaten,
SICHTbar ist, was wir mal hatten.

Wer erfährt, was relevant?
Welche Fakten sind bekannt?

Ausgeklügelt, gut durchdacht,
wird der Chip zur WELTENMACHT
und man kann sehr viel VERLIEREN,
weil die andern kontrollieren.

ANONYM?
Welch’ simple FRAGE!
Alles kommt im SCAN zutage.
Wer den CHIP am Körper hat,
ist vermerkt im DATENblatt.

© Ingrid Riedl

The Internet Movie Database   —> http://www.imdb.com/

Biometrische Gesichtserkennung

Bislang untersuchen besonders geschulte Bildauswerter die Aufnahmen und unzähligen Bilddaten nach auffälligen Merkmalen. Innerhalb weniger Minuten müssen sie auf den riesigen Bildern verdächtige Objekte entdecken und klassifizieren. Wissenschaftler des IITB arbeiten an der computergestützten Auswertung von Luft- und Satellitenbildern. Und die Software „Facedetector“ des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen IIS findet zuverlässig und schnell gesuchte Gesichter in realen Szenen oder Videos.

Iris- oder Fingerabdruck-Scanner im Einsatz

Biometrische Erkennung ist eine moderne Alternative zu den herkömmlichen Authentifikationsverfahren wie Schlüssel, PINs, Passwörter oder Karten.

Der Mensch selbst wird zum Schlüssel, genauer: seine unveränderlichen Körpermerkmale wie Finger, Stimme, Augen und Gesicht. In den vergangenen Jahren haben die Fraunhofer-Institute IGD, IPK und IIS die Entwicklung der biometrischen Systeme entscheidend mitgeprägt. Mittlerweile setzen vor allem Firmen Iris- oder Fingerabdruck-Scanner ein, um Sicherheitsbereiche oder Rechenzentren vor unberechtigtem Zutritt zu schützen.

Aber auch verschiedene Airports nutzen die Technik: Am Frankfurter Flughafen startete die Bundespolizei im Februar 2004 ein Pilotprojekt zur vollautomatischen Grenzkontrolle für Vielreisende. Bislang passierten mehr als 20 000 Fluggäste die Iriskontrolle, um lange Wartezeiten beim Ein- und Ausreisen zu vermeiden.

Aber auch in Reisepässen und Personalausweisen werden biometrische Daten registriert. Schon seit November 2005 erhalten ePässe der ersten Generation neben der Unterschrift auch zweidimensionale Gesichtsdaten.

Mehr Sicherheit durch 3-D-Gesichtserkennung

Die 2-D-Gesichtserkennung hat jedoch einige Nachteile: So beeinträchtigen etwa der Lichteinfall oder die Neigung des Kopfs die Erkennungsqualität erheblich. Vollautomatisierte Systeme wären mit Fotografien verhältnismäßig leicht zu überlisten. „Mehr Sicherheit bietet die 3-D-Gesichtserkennung“, sagt Alexander Nouak, Leiter der Abteilung Sicherheitstechnologie am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD.

Der Vorteil: Die erfassten Modelle sind immer metrisch korrekt. Die Grundmaße des Kopfs, etwa der Augenabstand oder die Länge der Nase, bleiben gleich – egal, welchen Abstand die fotografierte Person zur Kamera hat. Die Entwicklung solcher Systeme fördert die Europäische Union mit zwölf Millionen Euro.

In dem Projekt „3D Face“ arbeiten unter anderem das IGD, die Bundesdruckerei und der französische Rüstungshersteller Sagem Défense Sécurité mit.

Copyright (c) 1998 – 2009
Springer-Verlag, Heidelberg – MMCD NEW MEDIA, Düsseldorf

Zu biometrischen Daten im Reisepass hat der Ministerrat im Juni 2008 beschlossen, dass die Abdrücke der beiden Zeigefinger (sofern vorhanden) auf einem RFID-Chip im Reisepass gespeichert werden.
Zusätzlich werden diese Daten für bis zu vier Monate in der Staatsdruckerei gespeichert, welche die Pässe herstellt.
Am 21.01.2009 hat der Nationalrat das entsprechende Gesetz, mit den Stimmen aller vertretenen Parteien außer den Grünen, verabschiedet.
Der Bundesrat hat am 27.01.2009 darüber abgestimmt, einen Tag vor dem Internationalen Tag des Datenschutzes.
Es gab keinen Einspruch.

Es wurde die Möglichkeit demonstriert, den RFID-Chip eines deutschen Reisepasses zu klonen, das heißt den Inhalt auszulesen und auf einen leeren Smart-Card-RFID-Chip zu kopieren. Man platzierte zudem den erzeugten Chip im Reisepass auf eine Weise, dass ein Lesegerät den geklonten und nicht den originalen Chip auslas. Dadurch wurde ein gültiger Reisepass modifiziert, der wie der deutsche Reisepass nicht den von der ICAO optional empfohlenen Klonschutz Active Authentication (AA) aufweist.
Es ist umstritten, ob die Klonbarkeit des Chips ein Sicherheitsrisiko darstellt, da diese Modifikation nicht zu einer Missbrauchsfähigkeit des Passes im Vergleich zum Original führt. Lesegeräte, die sich jedoch nur auf die im RFID-Chip gespeicherten Daten stützen, können hiermit getäuscht werden.

ABER: „Daumen und Zeigefinger weisen in der Regel die stärkste Abnützung der Linien auf“ sagen Experten. Das gelte für die jeweilige „Arbeitshand“ von Rechts- wie Linkshändern. Die Konsequenz: abgenützte Linien liefern ungenaue Bilder, die wiederum zu steigenden Fehlerraten beim Vergleich führen.

klick –> Fingerabdruck – sind die biometrischen Daten sicher?

 

Bei nachvollziehbarer Begründung kann ein Zweitpass, evtl. Drittpass beantragt werden. Beispiele wären Reiserouten durch Länder, die in Feindschaft stehen und bei Vorhandensein eines Stempels des jeweils anderen Landes die Einreise verweigern, wie israelische Stempel bei anschließendem Besuch von arabischen Ländern (ausgenommen Ägypten und Jordanien).
Oder man ist beruflich (zum Beispiel als Journalist) auf mehrere Pässe angewiesen, um sich frei bewegen zu können, während der andere Pass bei Botschaften zur Visumserteilung genutzt wird. Nach den deutschen Vorschriften ist im Extremfall die Ausstellung von bis zu zehn gültigen Reisepässen gleichzeitig möglich, allerdings haben die zusätzlichen Pässe eine Gültigkeit von maximal sechs Jahren.
Wikipedia

 

schaf


Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten.

~ Jean-Jacques Rousseau ~

* 28. Juni 1712 in Genf; † 2. Juli 1778 in Ermenonville bei Paris, war ein Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist.
Er gilt als einer der wichtigsten geistigen Wegbereiter der Französischen Revolution und hatte großen Einfluss auf die Pädagogik und die politischen Theorien des 19. und 20. Jahrhunderts.

kanone

MORAL

Es ändert sich – und das frappant,
zu der MORAL auch das Gewand.

Man sieht und liest, was man gehört, was ihn, was sie – auch mal betört

und weiß letztendlich dennoch nicht, was hobbymäßig und was Pflicht.

Die Nächstenliebe liegt darnieder, streckt EGOistisch ihre Glieder,

da GIER und MACHT in GELD gebettet, der Mensch um seine ZUKUNFT wettet,

wo ARMUT, KRIEG und TERROR ist und keiner dieses mehr vergisst.

© Ingrid Riedl

birds_line

Der Frieden ist ein frommer Wunsch.
Gerechtigkeit ein Wort.

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