AtemSCHUTZ-MASKEN ?

Der Zustand einer elfjährigen Südtirolerin, die am H1N1-Virus erkrankt ist und in Innsbruck behandelt wird, ist „weiterhin unverändert kritisch und äußerst ernst“., wie die Mediziner berichten. Das Mädchen, das nach einem Lungenversagen seit Freitag in Innsbruck behandelt wird, könnte an einer bakteriellen „Superinfektion“ leiden, wie der behandelnde Arzt vermutet. Die Patientin aus Bozen bleibe  bis auf weiteres an die Herz-Lungen-Maschine (ECMO) angeschlossen. (apa)

Hinweis zum vorherigen Artikel : Verunsicherung der Bevölkerung. (Antibiotika)

Das (Schweine -) „GRIPPE“ – VIRUSSubTYP –  H1N1 – das derzeit für Unruhe sorgt,  ist eine neu entstandene Variante des Influenza A-Virus.

Er weist Teile der Erbinformation von Schwein, Mensch und Vogel auf. Dieser Erreger wird nicht direkt vom Schwein auf den Menschen, sondern von Mensch zu Mensch übertragen.

Nach Angaben des RKI ist diese Einstufung vergleichbar mit der beim Auftreten von SARS 2003.  Der Erreger von SARS war ein bis dahin unbekanntes Coronavirus. Die Infektionskrankheit begann mit plötzlich auftretendem hohen Fieber, Atembeschwerden, Heiserkeit, Husten, Halsschmerzen und schwerem Krankheitsgefühl. Um eine stärkere Ausbreitung zu verhindern, haben die Behörden besonders auf Flughäfen  weltweit bereits Sicherheitsvorkehrungen angeordnet.  Die WHO hat das neue Virus als gesundheitliches Risiko von internationaler Bedeutung eingestuft.SARS ist die Abkürzung für: Severe Acute Respiratory Syndrome, eine Infektionskrankheit, die erstmals im November 2002 beobachtet wurde.

Ein H1N1-Virus war auch der Auslöser der Spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1920 weltweit mindestens 25 Millionen Menschen getötet hat.

Nicht in Panik verfallen !

Die sogenannte Schweinegrippe oder Neue Grippe breitet sich weltweit immer mehr aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mittlerweile die höchste Pandemiestufe 6 ausgerufen. Mittlerweile gibt es in Deutschland den dritten Todesfall im Zusammenhang mit der Schweinegrippe. An der Universitätsmedizin Mannheim ist ein 65-jähriger Patient verstorben, der sich mit H1N1 infiziert hatte. Der Mann litt zudem an mehreren chronischen Vorerkrankungen. In München war Anfang Oktober ein fünfjähriger Junge mit dem H1N1-Virus einer Lungenentzündung erlegen.

Ob an der  Börse  die Aktien steigen?

Die Pharmafirmen freuen sich über den steigenden Umsatz des  Medikaments Oseltamivir (Tamiflu® ), das  zur Behandlung der Grippe (Influenza), der Vogel-  und der Schweinegrippe eingesetzt wird. Die Weltgesundheitsorganisation habe auf den von Roche im Jahr 2005 gestifteten Tamiflu-Notfallvorrat für drei Millionen Behandlungen noch nicht zugegriffen. Zusätzlich stünden der WHO im Bedarfsfall weitere zwei Millionen Packungen mit dem Medikament zur Verfügung,  die von der Basler Firma Roche  für Länder bereitgestellt wurde, die nicht gut vorbereitet seien, den Bedarf für die saisonale Grippe zu decken. (dpa)

Doch nun warnen Pharma-Experten im renommierten Fachblatt „The Lancet“ vor möglichen gefährlichen Nebenwirkungen des Mittels und fordern, entsprechende Berichte schnell zu überprüfen.

Das ursprünglich von der US-Biotechnologiefirma Gilead Sciences  entwickelte Medikament hatte vor einigen Jahren im Zusammenhang mit Vogelgrippe Bekanntheit erlangt. Neben Tamiflu wirkt auch das Medikament Relenza von GlaxoSmithKline  gegen die Krankheit.

Tamiflu könnte bei einer Pandemie aber eine größere Bedeutung zukommen, weil es als Tablette angeboten wird. Relenza muss inhaliert werden.

„Tamiflu (Oseltamivir) ist ein rezeptpflichtiges, oral zu verabreichendes antivirales Medikament (keine Impfung!) gegen Grippe und zählt zur Präparategruppe der Neuraminidasehemmer. Diese Medikamente verhindern, dass sich das Grippevirus im Körper ausbreitet, und können gegen alle klinisch relevanten Stämme von Grippeviren eingesetzt werden. Tamiflu dient sowohl der Prävention als auch der Behandlung von Grippe und hat sich zur Behandlung und Vorbeugung der Grippe bei Erwachsenen und Kindern ab einem Jahr als wirksam erwiesen.“ © Die Roche-Gruppe

Daumen

Wird die dringende Empfehlung zum Kauf von Atemschutzmasken folgen?

Wegen der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS ist damals die Nachfrage nach Atemschutzmasken deutlich gestiegen. Einige Firmen und Händler hatten bereits Lieferprobleme oder boten Ersatzartikel an, unter anderem Masken für Chirurgen oder „Gesichtsmasken“.

Vorsicht: Nicht jede Atemschutzmaske entspricht den Empfehlungen, die für den Schutz vor Infektionskrankheiten gelten. Empfohlen werden Atemschutzmasken, die nach der europäischen Norm EN 149 geprüft und klassifiziert sind. Diese Masken werden je nach Partikelfilterleistung und maximaler „Leckage“ (Durchlässigkeit) in die Schutzstufen FFP1, FFP2 und FFP3 eingeteilt (auch pfr2 und pfr3), Die Schutzklasse ist auf der Packung vermerkt. Das Virus ist an feine Tröpfchen gebunden, die bei den klassifizierten Filtermaterialien nicht durchdringen können.

Bei der Auswahl ist zu unterscheiden, ob ein enger Kontakt mit bereits Erkrankten besteht oder ob eine Tröpfcheninfektion durch Begegnung mit Menschen vermieden werden soll, zum Beispiel bei Reisen nach Fernost. Für den normalen Reisenden, der ein allgemeines Infektionsrisiko durch eine Schutzmaske (auch gegen Tuberkulose) mindern will, ist eine Maske mit der Klassifizierung FFP1 ausreichend, so das Robert-Koch-Institut in Berlin.

Falls Masken wegen Atemnot nicht toleriert werden, kommt auch eine chirurgische Maske infrage. Angeboten werden auch Masken mit einem Ausatemventil, das Wärmestauungen verhindert. Masken mit Filter sind aber für Bärtige ungeeignet. Wichtig ist die Größe: Die Maske soll dicht anliegen. Für Kinder gibt es kaum passende Größen.

Sicher ist sicher – inwieweit aber Atemschutzmasken vor einer Schweine-, Vogelgrippe- oder einer Sars-Infektion wirksam schützen und die Infektionshäufigkeit tatsächlich senken können, ist ungewiss: Der verlässliche wissenschaftliche Nachweis des Nutzens ist methodisch nicht zu führen. Quelle: http://www.test.de/

Nachtrag:

Zur Schweinegrippeimpfung.

Brief eines Internisten an das Paul Ehrlich Institu: http://euro-med.dk/?p=11278

Nur Halbwahrheiten? Offener Brief zu H1N1

http://www.springermedizin.at/schwerpunkt/h1n1-influenza/?full=13627


Mein Beitrag zur Impfung vom 10.10.2009:

Verunsicherung der Bevölkerung: https://phrasen.wordpress.com/2009/10/10/

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