Archiv

WUNDER gibt es immer wieder …

tau

Der US-Amerikaner Morris Goodman, ein gewiefter Verkäufer von Lebensversicherungen, ist 35, als er 1981 mit dem Flugzeug abstürzt. Er bricht sich zwei Halswirbel, viele weitere Knochen, quetscht sich das Rückenmark. Alle größeren Muskeln seines Körpers und etliche Organe sind beschädigt. Goodman kann nur noch mit den Augen blinzeln.

Bald schon meldet sich angeblich eine Stimme in ihm und stiftet ihn zum Weiteratmen an, immer und immer wieder. An Weihnachten, gut neun Monate nach dem Unfall, verlässt er die Klinik tatsächlich zu Fuß ganz so, wie er es sich am Tag seines Unfalls geschworen hat. Seine Ärzte nennen ihn fortan nur „Miracle Man“, den Wundermann. Heute, mit über 60, reist er durch die Welt und motiviert Menschen, an sich zu glauben und niemals aufzugeben.

Hat Goodman sich durch Willenskraft selbst geheilt? Und wenn ja: Was geschieht dann im Körper? Oder ist Selbstheilung Selbstbetrug, und die Ärzte haben die Schwere des überwundenen Leidens bloß überschätzt?

„Menschen, die sehr überzeugt und mit festem Willen einen bestimmten therapeutischen Weg gehen, egal ob schul- oder alternativmedizinisch, haben bessere Krankheitsverläufe als jene, die immer hin- und her schwanken“, sagt Professor Christof Müller-Busch, Leiter der Palliativstation am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin.

Er selbst kennt eine Frau, „bei der das Röntgenbild einen Riesenschatten auf der Lunge zeigte“. Sie war, anders als ihre erfahrenen Ärzte, fest davon überzeugt, dass es kein Krebs sein könne und lehnte es ab, den Verdacht überprüfen zu lassen. Und siehe da: „Nach einem Jahr war der Schatten verschwunden“, sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Müller-Busch hält es für „erstaunlich, was Willenskraft im Therapieverlauf bewirken kann“. Arzneien hätten keineswegs in jedem Körper die gleichen Effekte. „Ein Organismus muss ein Mittel akzeptieren, damit es optimal wirken kann“, betont der Arzt. Es bedürfe auch einer „Eigenleistung des Organismus“. Unterm Strich hätten Kranke, „die sehr skeptisch eingestellt sind, häufig viel kompliziertere Krankheitsverläufe als jene, die daran glauben, gesund zu werden“. Zuversicht und Lebenswille veränderten wahrscheinlich den Hormon-Haushalt und förderten die Körperabwehr.

Müller-Busch kann sich an eine alte Patientin erinnern, die wegen eines weit fortgeschrittenen Bauchfell-Karzinoms nur noch eine Lebenserwartung von wenigen Tagen oder Wochen hatte. Zum Sterben wurde sie in ein Hospiz verlegt. „Doch ein Jahr später musste sie dort entlassen werden: Sie ging regelmäßig im Wannsee schwimmen, so gut ging es ihr.“

Manche unheilbar Kranke schaffen es, ihren Tod gerade so lange zu verzögern, um noch einen geliebten Menschen zu sehen. Andere sterben ihrem langjährigen Ehepartner rasch hinterher, als erteilten sie ihrem Körper den Befehl zum Aufgeben.

Das Prinzip Hoffnung:

Der Orthopäde Professor Hans Jürgen Gerner von der Uniklinik Heidelberg berichtet, noch vor 30 Jahren habe man Querschnittsgelähmten schon nach zwei, drei Wochen die Hoffnung genommen, wenn sich bis dahin bei ihnen nichts regte.

Statistiken der Spezialklinik für Querschnittsgelähmte zeigen, dass bis in die 90er Jahre hinein sechs von zehn Betroffenen auf den Rollstuhl angewiesen blieben. „Heute ist es umgekehrt“, sagt der Leiter der orthopädischen Rehabilitation. Etwa 60 Prozent der Patienten lernten wieder zu laufen − zumindest eingeschränkt.

In den ersten sechs bis acht Wochen der Behandlung macht Gerner keine Aussage mehr über die Chancen einer Besserung.

Sein Beispiel: Eine 14-Jährige, bei deren Wirbelsäulen-Operation es eine Komplikation gegeben habe, galt daraufhin als querschnittsgelähmt. „In den ersten zwei bis drei Wochen dachte ich für mich ganz klar, dass sie keine Chance hat, je wieder zu laufen. Doch drei bis vier Monate später ist das Mädchen zu Fuß aus der Klinik gegangen.“

Zwar bildeten sich auch bei zuversichtlichen Patienten mit starkem Willen zur Gesundung „keine neuen Nervenbrücken im Rückenmark“. Doch bei vielen Unfällen würden nicht alle Nervenstränge des Rückenmarks durchtrennt. „Diese Nervenzellen leben noch und können sich durch gewissenhaftes Training erholen“, sagt Gerner.

( Auszug aus dem Artikel „Dem Tod von der Schippe gesprungen“ –  Wissenschaft und Bildung von Walter Schmidt )

sun

Die querschnittsgelaehmte-Profisportlerin Andrea-Szabadi-Heine:
Die Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt.

klick–> Andrea-Szabadi-Heine

smile

Da kann ich nicht mithalten.

Aber wenn möglich, besuche ich den Botanischen Garten, fotografiere,  genieße die Natur und berate Patienten…  Für Seminare, Kolloquien und Kongresse, lerne über das Internet und wenn es sein muss – liegend.

Fortbildungen trotz krankheitsbedingte Beeinträchtigungen:

http://www.youngsurvival.org/

Überlebenskunst.

Parästhesien, Tumor- und neuropathische Schmerzen am ganzen Körper, sowie immer wiederkehrende Teillähmungen begleiten mich. Mit Schmerzmittel muss ich sehr „zurückhaltend“ sein, wenn ich noch ein „Weilchen“  (über-) leben möchte.  Opiathältige Medikamente sind bei mir kontraindiziert, da sie eine Atemlähmung verursachen. Antirheumatika schädigen Leber, Niere, Magen, Darm, die bereits Metastasen aufweisen. Cortison, sowie – http://www.infektionsnetz.at/InfektionenCystische.phtmlAntibiotika und Penicillin, fachärztlicherseits verordnet,  Erycytol, Mulivit B und Folsäure benötige ich gegen die Anämie. 15 Jahre erhielt ich Gammaglobuline, die ich auf Anraten eines international bekannten Onkologen und Internisten ausschleichen ließ und dann – absetzte.  Somit sparte ich mir einige unerwünschte Nebenwirkungen, der KRANKEN KASSE die anfallenden Kosten und lebe trotzdem noch – wider den Prognosen.

HYGIENE im Haushalt und in der Pflege sind ungemein wichtig!

„Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik.“ – Honoré de Balzac, „Les rivalités / I. La vieille fille“, 1836″

Ausreichende Flüssigkeitsfuhr, eine besonders ausgewogenen Ernährung,  Kräuter, Ginseng, Propolis u.a.m. aus der Natur – gehören zu meiner Komplementärtherapie. Siehe: Heilpflanzen – Naturheilverfahren: –> http://www.phytodoc.de/

Die seit meiner Kindheit x-mal durchgeführten Operationen des Mittelohrs, ab dem 16.Lj. die Arthroskopien des li. Kniegelenks,  der WS und des Hüftgelenks (Arthrose mit Luxation)  – brachten leider keine Besserung. Die Sacralilliacalarthrose schmerzt höllisch und die  Cauda-Läsion (Schädigung der Rückenmarksnerven) entstanden in den  späteren Jahren, beeinträchtigt mit dem angeborenen Beckenschiefstand und der ausgeprägten Skoliose das Gehvermögen.  Die Magen- Darmoperation B II mit 26 Jahren war  „Gott Lob“ erfolgreich gelungen – aber durch die unzählige Röntgenuntersuchungen und Rö-Therapien – bekam ich den Strahlenkrebs – zum Drüberstreuen. Mehr als über 20 Melanome ließ ich am Körper operativ entfernen. Viele kamen wieder nach.

Multiple Metastasen quälen mich, Tumore an den Nieren, die Kurzatmigkeit mit der Schwäche, die unbeschreibbar starken Kopfschmerzen – die mehr als nur migräneartig über mehrere Tage verlaufen, der anfallsartige und qualvolle Husten, die Herzrhythmusstörungen, schlaflose Nächte, Schweißausbrüche und die  fast jeden Monat mehrmals auftretende „Todesnähe“. Dass ich zwischendurch nahezu beim Verzweifeln bin, ist (aus ärztlicher Sicht) wohl nachvollziehbar.

Kristalle der Gedanken.

Wenn Trauer mal dein Herz bewegt,
dir Kummer auf den Magen schlägt,
die Zukunft trostlos, trist erscheint
der Mut vergeht, das Auge weint,
verzage nicht, sei hoffnungsfroh,
vergiss das Träumen nie,

Kristalle der Gedanken
sind mehr als Phantasie.

© Ingrid Riedl

Ich freue mich trotz allem über jede Stunde, wo es mir etwas besser geht, berate und tröste andere, die sich an mich wenden, vermittle Hilfe zur Selbsthilfe per Telefon, Mail und nach Vereinbarung auch persönlich. Und da ich sooo gesund aussehe, überwiegend nur dann in der Öffentlichkeit sichtbar bin, wenn ich mich „aufgebaut“ habe, meine Selbsthypnose und medizinische Behandlung fruchtet, glauben mir viele meine schmerzhaften unheilbaren todbringenden Erkrankungen nicht.

Na ja, ich jammere vermutlich zu wenig – bin meist hilfsbereit und lächle zu oft

Wozu habe ich Medizin, Psychologie und Pädagogik studiert, für die Berufsreifeprüfung vom Krankenbett aus – mit rezidivierenden halbseitigen Lähmungen gelernt, als mich mein Ehemann verließ und ich mit den drei Kindern nicht wusste, wie es weitergehen soll.  Ich hatte nur das Notwendigste zum Leben, eine schwer krebskranke Mutter um die ich mich kümmern musste und eine bescheidene Mietwohnung – wo nicht mal Fliesen im Bad oder WC waren und alte undichte Holzfenster, die längst ausgetauscht werden sollten.  Als Einzelhandelskauffrau, Kellnerin und FachberaterIn mit Firmenauto im Außendienst für Tirol, Salzburg und Vorarlber bei  Eduscho tätig –  investierte ich mein erspartes Geld für die Familie und den geplanten Hausbau.  –  Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich blieb jedenfalls mit den Kindern in der bescheidenen städt. Mietwohnung ohne Zentralheizung.  Vater Staat hat mir ein Altbausanierungsdarlehen gewährt, das ich mit meiner Frühpension  (im 40. Lj.) und den kargen, unregelmässig erhaltenen  Unterhaltszahlungen – „abstottern“ musste.

Auch da war kein soziales Netz, das mich unterstützte. Damit ich wenigstens den Kindern für Schule, Schiurlaub, Ferienlager, Sport- wie Bekleidung einiges bieten konnte, verzichtete ich auf das – was für meine SchulkollegInnen und NachbarnInnen obligat war.  Für Dies & Das,  Friseurbesuche, Mode, kulturelle oder kulinarische Genüsse Geld auszugeben, hatte ich nicht mal die Zeit, weil ich nahezu rund um die Uhr mit Haushalt, Kindererziehung, den Besorgungen für die alleinlebende kranke Mutter, Aushilfsbeschäftigungen, Mieterinteressenvertretung (Unterschriftensammlung für ein Loggiavordach, einer Sprechanlage … ) dem Lernen für das Studium mit den Praktika – mehr als ausgelastet war. Nicht zu vergessen sind die krankheitsbedingten Zeiten, die ich zurückgezogen zuhause – mit Therapien und dem Lernen verbrachte.

Schade, dass es damals noch keinen Tageskindergarten und kein Internet gab.

Heute frage ich mich öfters, wie ich das alles alleine geschafft habe. Jedenfall sorgte ich beispielhaft für meine Kinder, was jeder bestätigen konnte, der mich kannte, hatte die Wohnräume immer sauber und in Ordnung, kochte mit Liebe, habe gebacken, genäht, gestrickt und gehäkelt, tapezierte die Wände, pflanzte Balkonblumen … und pflegte meine „Frohnatur“ mit musikalischen Klängen aus dem Radio oder Kassettenrecorder. Zum Fernsehen kam ich nur selten, da ich zu müde und geschafft war.

Tiroler Tageszeitungs-Artikel über mein Leben – „Die große Meisterin des Schicksals“ pdf Datei zum downloaden (185 KB) in deutscher Sprache.  Auf meinen Wunsch hin – ohne Texte über die neurologischen Erkrankungen oder den zwei Ehemännern (Alkoholiker und gewalttätig ) die sich nicht um ihre Kinder kümmerten, auswärts ihr Vergnügen genossen – mit Frauen, Alkohol und dem Nichtstun –  und hauptsächlich nur zum Ausruhen, Essen und Umziehen nach Hause kamen. Eine Sozialhilfe erhielt ich auch nicht nach der Ehescheidung, als ich nach den Krankenhausaufenthalten nicht wusste, wie es weiter gehen soll und um Hilfe bat. Hätte mir und den Kindern nicht meine  erste Schwiegermutter, die eine herzensgute Mutter und fürsorgliche Großmutter war,  als alleinsstehende Frau und Kriegerswitwe  geholfen, wäre einiges nicht machbar gewesen. Sie versorgte die Kinder und den Haushalt, während ich in der Klinik lag. Ich hatte sie sehr gerne und bis kurz vor ihrem Ableben noch guten Kontakt zu ihr.

Ruhet in Frieden!

Meine krebskranke Mutter, deren einziges Kind ich war –  verstarb 1990.  Als mein Stiefvater, der an Bauchspeicheldrüsenkrebs litt – noch lebte,  konnten meine Söhne das Wochenende  bei ihnen verbringen, damit ich – vom anstrengenden Nachtdienst als Kellnerin – auch mal ausschlafen konnte. Es waren harte Zeiten und niemals hätte ich damals gedacht, dass ich ein o. Univ. Studium beginnen würde.

Mama  „erlebte“ noch meine Sponsion, aber meine Promotion, das Doktorat mit der umfassenden Dissertation –  aus der mehrere Kapitel veröffentlicht wurden – nicht mehr. Sie hielt nichts von Studierten und Künstlern, glaubte lange nicht an einen Erfolg meinerseits und verweigerte jegliche Unterstützung. Merkwürdig. Sie war aber eine kluge Frau, sprach perfekt Englisch und konnte bewundernswert mir ihrer 1955 diagnostizierten  Krebskrankheit (Ovarialkarzinose) umgehen. Meine Mutter war trotz ihrer Krankheit mit mehreren Operationen und einer Chemotherapie – mit einigen Unterbrechungen – bis kurz vor dem 60.Lj. – ganztägig als Abteilungsleiterin tätig.  Mit Gelassenheit, jedenfalls nach Außen hin, zeigte sie allen, dass man auch mit Krebs leben kann, nahm kaum Schmerzmittel und fand sich ab, mit dem durch die massenhafte Ansammlung von Metastasen vergrößerten Bauchumfang. Jeder Chirurg lehnte eine weitere Operation ab und ich wurde ärztlicherseits des öfteren darauf aufmerksam gemacht, mich auf ihr baldiges Ableben vorzubereiten.  Ich gestehe, dass ich sehr oft befangen reagiert habe. Heute verstehe ich es und muss betonen, dass ich viel von meiner Mutter gelernt habe, was das „Bewältigen“ einer schmerzhaften, todbringenden Krankheit bedeutet. Hin und wieder sprach sie über den Tod, ließ das Gespräch aber bald mit einem „Lacher“ ausklingen. Eine psychologische Behandlung benötigte sie nie und Psychopharmkla lehnte sie strikt ab.

Ihr Wunsch war es, am Freitag, den 13. begraben zu werden. Die 13 war ihre Glückszahl, wie sie immer lachend erklärte. Ihr makabrer Humor war phänomenal. Sie starb am 09.April und wurde am Karfreitag, den 13. um 13,30 Uhr begraben. Mystisch.

Das Leben ging weiter.

moon

MONDNACHT

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

~ Joseph von Eichendorff ~

Ich wünsche allen Freunden und Besuchern

Gesundheit und eine wunderschöne Zeit.

rose

Nat King Cole – SMILE

Black Swan ✾

klick–> Mein 1. YouTube Channel
klick–> Mein 2. YouTube Channel

Advertisements

DEMENZ ist ein Sammelbegriff

DEMENZ oder das schleichende Vergessen.

Erinnerungslücken, Desorientiertheit und Konzentrationsdefizite sind im hohen Alter nicht selten.
Doch nicht immer bedeutet dies, dement zu sein – an Alzheimer zu leiden.

Der Begriff Demenz steht für eine sehr umfassende Gruppe ungleichartiger Erkrankungen, bei denen das Gedächtnis und die Denkfähigkeit abnehmen und das schleichende VERGESSEN zunimmt.

Es zeigt die Uhr die Zeiten an,
doch nie was sie uns bringen.
Wir knüpfen an die Hoffnung an
und an vertrauten Dingen.

© Ingrid Riedl

Entscheidend ist, dass mehrere geistige und intellektuelle Bereiche betroffen sind, wie die Orientierung oder die Lern- und Urteilsfähigkeit, und dass dies die an Demenz erkrankten Menschen in ihren alltäglichen Aktivitäten erheblich beeinträchtigt.

Bevor ich wissenschaftliche Definitionen zitiere, möchte ich auf ein paar Therapieformen hinweisen, die auch bei komatösen Patienten angewendet wurden und z.T. von Erfolg gekrönt waren.

Musik kann das Tor zur Welt einen Spalt öffnen.

Im Rahmen meiner Klinikpraktika konnte ich bei Patienten, die sich aufgrund eines Unfalls mit Schädel- Hirntrauma im apallischen Syndrom befanden, sowie auch Schlaganfallpatienten, denen man ( wie auch mir) kaum mehr Chancen der Genesung einräumte, erstaunliche Fortschritte bei der MUSIKtherapie beobachten.
Musiktherapie hat einen positiven Einfluß auf Demenz-Patienten. So werden etwa Agitationen (krankhafte Unruhe, bei der es zu heftigen und hastigen Bewegungen des Patienten kommt ) gemindert und die Interaktionsfähigkeit wird gebessert.
Eine Bewegungs- bzw. Kreislauftherapie gelingt bei einigen dementen Patienten leichter, wenn früher bekannte Melodien ertönen.
Melodien sind präsent, wenn der Text schon fast vergessen ist.

So kann das Hören und Singen vertrauter Volkslieder dem Gedächtnis mitunter auf die Sprünge helfen.
Ich konnte beobachten, dass Demenzkranken, die ich bereits seit Jahren kannte, noch bevor das schleichende Vergessen eingetreten war, spontan die Situation einfiel, in der er/sie das Lied kennen lernte oder (mit) -gesungen oder getanzt hat.

Dass Musiktherapie die Kommunikationsfähigkeit verbessert, davon bin ich überzeugt.
Ein begeisterter Tänzer, der seit ein paar Jahren an Alzheimer leidet, wurde aus seiner Apathie geweckt, in seiner periodischen Unruhe beruhigt, als er die bekannten Melodien hörte, zu deren er am liebsten tanzte.
„Das ist eine Sprache ohne Worte.“ Denn die Melodien alter Lieder blieben präsent, selbst wenn der Text bereits bröckelt – egal, wie ausgeprägt die Demenz ist.

Auch Biographie-Arbeit soll das Vergessen der eigenen Lebensgeschichte verhindern und persönliche Erinnerungen wach halten.
Fotos von bekannten Plätzen der Heimatstadt, von Urlaubsreisen und anderen bildlich festgehaltenen (familiären) Begebenheiten wecken Erinnerungen, und die Patienten geraten mitunter ins Erzählen.

Wer ein Haustier hat/te kann durch Tonbandaufnahmen von Tierstimmen (Vogelgezwitscher) aus seiner „Lethargie“ geholt werden, auch wenn es nur kurzfristig geschieht.
Der Duft von Blumen, Kräutern, sowie frühere Lieblingsspeisen, die der Kranke erhält, regen die Geschmacksknospen an und Geräusche einer Meeresbrandung können beruhigend wirken und Erinnerungen wecken.

Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit,
am Künftigen die Hoffnung
und am Vergangenen die Erinnerung.

~ Aristoteles ~

Demenzen gehören zu den folgenschwersten Alterskrankheiten. Durch die steigende Lebenserwartung nimmt ihre Bedeutung für die Gesellschaft weiter zu.

DEMENZ ist ein Sammelbegriff für ungefähr 50 verschiedene Erkrankungen.

Als kurze Definition kann man sagen, Demenz ist die Bezeichnung für einen Prozess, der sich normalerweise über Monate und Jahre erstreckt. Dabei kommt es zu chronisch fortschreitenden, degenerative Veränderungen des Gehirns, die verbunden sind mit einem Verlust von früher erworbenen kognitiven Fähigkeiten.

Zu den typischen Erscheinungen der Demenz gehören:
Zunehmende Verschlechterungen der Gedächtnisleistung (vor allem des Neugedächtnisses), des Denkvermögens, der Sprache, der Urteilsfähigkeit, der Intelligenz und der Orientierung.
Das kann sich z. B. darin zeigen, dass der Betroffene häufig Namen vergisst, seine Brille, Geldbörse oder Schlüssel suchen muss, kein Gefühl für Zeit hat, nicht weiß, wo er sich gerade befindet oder auch Verwandte nicht mehr erkennt.

Erinnerung heißt die Kunst, einmal Genossenes nicht nur festzuhalten,
sondern es immer reiner auszuformen.

~ Hermann Hesse ~

Verhaltensstörungen und Wesensänderungen.

Das kann sich äußern in Merkmalen wie grundloses Nörgeln und Schimpfen, Unruhe, Misstrauen, Ängstlichkeit und Unsicherheit, Schreien und Umsichschlagen, Veränderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, orientierungsloses Umherlaufen in der Nacht, die tagsüber in Müdigkeit/Erschöpfung mündet, Halluzinationen oder Wahnideen, wie z. B. das vermeintliche Sehen von nicht vorhandenen Gegenständen oder Gestalten.

(Demenz vom Alzheimer-Typ, wurde benannt nach dem deutschen Neurologen Alois A. 1864-1915, Breslau)

Der Ursprung des Worts DEMENZ geht auf den lateinischen Ausdruck de mentis (aus dem Bewusstsein/Verstand) zurück.
Über die Ursachen dieser wortwörtlichen Geisteskrankheit gab es schon früh verschiedene Mutmaßungen.
In seinem Werk Nomoi verfechtet Platon (427 bis 347 v. Chr.) die Theorie, geistige Verwirrungen seien allein durch das hohe Alter bedingt.

Dem widersetzt sich Marcus Tullius Cicero (106 bis 43 v. Chr.) in der Schrift Cato maior de senectute: es sei nicht das Alter an sich, sondern die Konsequenzen eines schlaffen, trägen, schläfrigen Alters. Heutzutage wissen wir mehr über die Ursachen der Krankheit, insbesondere auf molekularer Ebene. Es sind einige Risikofaktoren bekannt.

Doch vieles zu den Entstehungsprozessen von Demenzen bleibt weiterhin unklar.
Die Diagnose Alzheimer löst bei den Betroffenen und deren Angehörigen Hilflosigkeit und Ängste aus und lässt die Zukunft im Ungewissen.
Die Krankheit berührt den Menschen in seinem tiefsten Inneren, in seiner Persönlichkeit. Sie lässt Jahre verblassen, in der Folge die Vergangenheit verlöschen, zerstört die Orientierung in der Gegenwart und nimmt die Zukunft …

Das Wichtigste im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ist GEDULD, ausgewogene Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Bewegungstherapie.

Durch Ungeduld seitens der Kontaktpersonen hat der Betroffene das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben – dies ist Ursache für Unzufriedenheit, Traurigkeit und Unwohlsein (kein Mensch macht gerne Dinge falsch).
Wichtig ist ferner, sich darüber im Klaren zu sein, dass die Betroffenen aufgrund ihrer Gedächtnisstörungen nur bedingt lernfähig sind.

Die Abgrenzung normalen Alterns von einer Demenz kann im Einzelfall schwierig sein und setzt eingehende (auch internistische) Untersuchungen voraus.
Die Diagnose Demenz beinhaltet, dass neben Gedächtnisstörungen mindestens eine weitere kognitive Fähigkeit gestört ist.
Diese weitere kognitive Fähigkeit kann beispielsweise die örtliche Orientierung, die Konzentrationsfähigkeit oder das räumliche Vorstellungsvermögen sein.

Amnesie (von griech. a „ohne, nicht“ und mnesis „Erinnerung“) bezeichnet eine Form der Gedächtnisstörung für zeitliche oder inhaltliche Erinnerungen.

Demenzähnliche Krankheitszeichen, wie Geistesverwirrtheit, Desorientierung, Vergesslich- und Willenlosigkeit deuten nicht zwangsläufig auf Alzheimer hin.

Diese Symptome können auch durch dauerhaften Alkoholkonsum, den Gebrauch von *Medikamenten (Opiate-Schmerz- und Schlafmittel …) sowie durch Bluthochdruck, mangelnde Flüssigkeitszufuhr, Unterzuckerung, aber auch durch Depressionen verursacht werden.
In diesen Fällen sind Therapiechancen recht gut.

*Keine Behandlungsform hat die psychiatrische Therapie einerseits so revolutioniert, andererseits so viele kontroverse Diskussionen ausgelöst wie die Psychopharmaka. Beruhigungsmittel oder Tranquilizer vom Typ der Benzodiazepine.
Sie verursachen Schläfrigkeit, Verwirrtheit, mangelnde Urteilsfähigkeit und beeinträchtigen die Motorik und das Bewusstsein.

Link –> Tranquillizer

Also Vorsicht: Benzodiazepine als Beruhigungs- und Schlafmittel können leichtere Benommenheit, kurzfristige Orientierungs-, Merk- und Konzentrationsstörungen verursachen.
Erinnerungslücken, Reaktionszeitverlängerungen durch geistig-körperliche Verlangsamung,
Einschränkung der Aufmerksamkeit, vorübergehende Bewegungsunsicherheit, aber auch länger anhaltende Muskelerschlaffung mit erhöhtem Unfallrisiko (vor allem nachts = Toilettengang, aber auch tagsüber – kann eine „Nachwirkung“ von Schlafmittel sein.)

Mangelnde Flüssigkeitszufuhr

Von Dehydratation spricht man, wenn dem Körper Wasser entzogen wird und der Wasser- und Elektrolythaushalt gestört ist. Sie stellt für den menschlichen Organismus ein großes Problem dar. ( Entwässerungsmedikamente )

Nicht selten führt Dehydratation zu akuter Lebensgefahr. Hier ist natürlich schnelles Handeln erforderlich.
In weniger dramatischen Fällen kann Flüssigkeitsmangel akute Verwirrtheit und Hypotonie zur Folge haben, die Sturzgefahr ist dadurch stark erhöht.
Unruhe und Desorientiertheit sind oft Symptom und Auslöser zugleich, deshalb muss zunächst der Grund für die Unruhe geklärt werden.

Starker Flüssigkeitsmangel verändert die Viskosität des Blutes.
Es wird dickflüssiger, was zu einem höheren Thromboserisiko führen kann.
Durch das Flüssigkeitsdefizit wird im Darm mehr Wasser resorbiert, die Flüssigkeit wird dem Nahrungsbrei entzogen und führt häufig zur
klick –> Obstipation.

Durch den Volumenmangel bei bestehender Dehydratation kommt es zu einem geringeren Gefäßdruck, die Folge ist ein erhöhtes Dekubitusrisiko

klick–> Dekubitus

Werbung: Decubal – trockene Haut war gestern. –> http://actavis.at/de-decubal.htm

Die Letalität von Erkrankungen mit gleichzeitiger Dehydratation steigt deutlich an .
Beispielsweise kann sie sich bei einer Schenkelhalsfraktur sogar verdoppeln.

Das Problem scheint ( wie bereits erwähnt ) vor allem darin zu liegen, dass die Körperfunktionen des älteren Menschen nachlassen beziehungsweise sich verändern.
Regelmechanismen wie der Angiotensin- Adiuretin-Aldosteron Regelkreis arbeiten nicht mehr so präzise wie in jüngeren Jahren.

Das Durstgefühl verändert sich ebenfalls – nach einer Durstperiode substituiert ein älterer Mensch nicht soviel Flüssigkeit wie ein junger.
Auch der Appetit lässt nach und Nahrungsergänzungen, wie Multivitaminpräparate, Mineralien und Spurenelemente können dazu beitragen, dass ein dementsprechender Mangel ausgeglichen wird

Zusätzlich spielen noch verschiedene andere Faktoren im Alter eine Rolle. Einige ältere Menschen haben Angst vor nächtlichem Einnässen oder davor, nachts aufstehen zu müssen und zu fallen.

Ebenso nehmen depressiv veränderte Menschen weniger Flüssigkeit und Nahrung auf.
Apathie und/oder dementielle Erkrankungen führen ebenfalls zu einer geringeren Flüssigkeitsaufnahme, da das Trinken vergessen und Durst nicht wahrgenommen wird.
Wasserhältiges Obst (wie etwa Melonen) sind besonders in den Sommermonaten beliebt und leicht zu verzehren.

Empfehlenswerte Link –> Altenpflege – Praxis – Profis

Bilder Upload

Wie nahezu jedes Jahr vor Ostern ist das Thema Leben und Tod aktuell. Es werden die Schnittstellen und Übergänge, wie auch die spirituellen Dimensionen aus den verschiedensten Perspektiven erläutert und diskutiert.

Im Rahmen meiner Patientenhilfe war ich als Teilnehmerin am 3. Tiroler Palliativtag
und habe wieder einiges dazu gelernt.

Empfehlenswerte Link:
klick–> Gesundes Leben“
Vitamin B12 schützt Gehirn vor Verfall

(10.09.2008) – Neue Studie zum Vitamin B12:
Senioren, denen es an diesem Stoff mangelt, haben ein sechsfach höheres Risiko, dass ihr Gehirn Volumen verliert als Gleichaltrige, die gut versorgt sind.
Das hat eine Untersuchung von ALTERSforscher David Smith an der Universität Oxford ergeben. Fünf Jahre lang wurden 107 Testpersonen zwischen 61 und 87 Jahren beobachtet, wie gut ihre Ernährung sie mit B12 versorgt.

Das wasserlösliche Vitamin findet sich vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch und Milch.
Es ist wichtig für die Herstellung roter Blutkörperchen, für den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel und die Nervenfunktion. Vegetariern droht aufgrund ihrer Ernährung ein Vitamin B12-Mangel – wird behauptet.

Aber es gibt ja die Pharmazeutischen Produkte …

Obwohl der tägliche Bedarf nur drei Mikrogramm beträgt, haben mehrere Studien gezeigt, dass vier von zehn Menschen mit Vitamin B (Hydroxocobalamin = Vit.B12) untersorgt sind. Ältere Menschen sind besonders häufig betroffen.
Senioren mit der niedrigsten Vitaminkonzentration hatten das höchste Risiko für den Gehirnverfall – als Folge lässt das Gedächtnis nach, im späteren Stadium kommt es zur Demenz.

Smith will nun untersuchen, inwiefern die Gabe von B-Vitaminen den Gehirnabbau älterer Menschen aufhalten kann: „Unsere Studie zeigt, dass die Ernährung möglicherweise mitbestimmt, wie stark unser Gehirn im Alter schrumpft.“ Das spreche für einen höheren Anteil an Fleisch, Fisch und Milchprodukten im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung für Senioren.

Die Studie ist im Fachmagazin „Neurology“ erschienen. (BBC News/red)


Demenzhilfe Tirol

http://www.demenzhilfe-tirol.at/


Tiroler HOSPIZ

Umsorgen am Lebensende. Sehen, was man nicht sehen kann und Versorgungskontinuität organisieren.

http://de.alzheimer-360.com/detail.php?news=1

Alzheimer-Blog zum Diskutieren

 

NEU: „Demenz“ Filmratgeber für Angehörigemit dem Spielfilm „Eines Tages…“

http://www.einestages.lvr.de/info.html

Derzeit leben in Deutschland mehr als eine Million Menschen mit einer Demenz, zwei Drittel von ihnen leiden unter Alzheimer. Wissenschaftler prophezeien, dass im Jahr 2030 die Zahl der Erkrankten gut zwei Millionen erreicht haben wird.

Menschen mit Demenz möchten meist so lange wie möglich in vertrauter Umgebung leben. Die häusliche Betreuung und Pflege übernehmen Angehörige, die durch ein weit gespanntes Hilfenetz Unterstützung finden können. Der Einstieg in dieses Hilfenetz wird durch ein möglichst umfassendes Informationsangebot erleichtert. Der Filmratgeber „Demenz“ mit dem Spielfilm „Eines Tages…“ greift die wesentlichen Themen rund um die Betreuung von Menschen mit Demenz auf und lässt Betroffene, Angehörige und Experten zu Wort kommen. Ziel ist es, pflegenden Angehörigen konkrete Hilfen für den Alltag zu bieten und ihr Verständnis für das Verhalten von Menschen mit Demenz zu fördern.

Bestellung: Die DVD-Box „Demenz- Filmratgeber für Angehörige “ ist ab dem 28.4.2010 zum Einführungspreis von 19.90 € zzgl. Porto erhältlich im Online-Shop des Kuratoriums Deutsche Altershilfe.


Die Maxie, jederzeit selbst zu denken, ist die Aufklärung.

Immanuel Kant (* 1724 – † 1804 )

Er war einer der bedeutendsten Philosophen. 

Sein Werk „Kritik der reinen Vernunft“ kennzeichnet einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie.




Ehrenamt – mein soziales Engagement

Zur Duldsamkeit gehört nicht, dass ich auch billige, was ich dulde …

★≡(▔◡▔)≡★

Humor ist eines der besten Kleidungsstuecke,  die man in Gesellschaft tragen kann.

~  William Shakespeare ~

MUSIK  ist  – auch –  ein  ♪  Lebenselixier 

klick –> Mein 1. YouTube Channel
klick –> Neuer Channel

Die besten Aerzte in der Welt,
trotz aller Neider, aller  Hasser,
es sind, im Bunde treu gestellt:
Diaet, Bewegung, Licht, Luft, Wasser.

~ Philo vom Walde (1858 – 1906), schlesischer Dichter ~
 
 

Mini Med Studium Programm

Netdoktor Meine  Beratung – SHG

Meine Adresse und Beratungszeiten für Patienten von eingetragenen SHG Selbsthilfegruppen im medizinischen Bereich

 

Image hosted by TinyPic.com

Meine ausführliche Biografie – als Wassermann-Frau – Aszendent Wassermann (03.Februar ) und interessante Links zu schönen Pages, Gedichte der Zuversicht, Fotos, Bilder und satirische Gedanken findet ihr auch hier —> Hexerls Blue World
hier —-> den kleinen „Ingrid-Button“ anklicken:


 —> Tiroler Tageszeitung Artikel ueber mein Leben —-> Die grosse Meisterin des Schicksals anklicken – pdf Datei

 Stadtteilzeitung Hoetting West – Gesundheit – PAHI-Patientenhilfe —-> anklicken – pdf Datei

 

Gedichtelesung „ZAUBERFAEDEN – Poesie im Licht der Zuversicht“ – die im historischen BUERGERSAAL der STADT INNSBRUCK am 14. Dezember 2004 stattfand.
Link –> Zauberfaeden-Gedichtelesung

H E R E I N S P A Z I E R T


Dieses Foto entstand am 18. Mai 2001 bei meiner Gedichte-Lesung – „Gedanken zur Selbsthilfe“ (anknüpfend an Eugen Roth) – am Tag der offenen Tür des Dachverbands nach der Einweihung durch Bischof Dr.Kothgasser.
Meine Gedichte unter dem Motto: „Humor ist – wenn man trotzdem lacht“ , fanden großen Anklang.

Link –> Selbsthilfe Tirol

PAHI-Patientenhilfe – Mag.Dr.Ingrid Riedl
Unentgeltliche Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe  – per Telefon, Internet und persönlich nach Vereinbarung.

„Rund um die Sinne“
Gesundheitstage in Hoetting West – Innsbruck
mit Kräuterpfarrer Josef Weidinger vom März 1999   
⇒  http://www.kraeuterpfarrer.at/kraeuterpfarrer/biografie/bio.php

 

Schreiben vom BUNDESMINISTERIUM für GESUNDHEIT

Juni 2008 – In meinem Büro mit dem Rolli
Leider ist die Wohnung NICHT barrierefrei –  Eine Adaptierung wäre möglich, da eine gleich gebaute Wohnung  (incl.  Bad/WC ) –  im Nebenhaus für einen Rollstuhlfahrer komplikationslos –  umgebaut wurde.  Gott Lob –  kann ich mit dem kleinen E-Rolli (im Bild) von der Küche durch das Wohnzimmer,  in das Büro bis zum Wohnungseingang fahren und inzwischen ist auch das Bad mit einem Badelift und einer Haltestange ausgestattet.  Ein herzliches Dankeschön an die helfenden Privat-Personen.  Ein Treppenlift steht auf meiner Wunschliste … Kostenvoranschläge wurden bereits 2009 übermittelt:

Gesamte Rechtsvorschrift für Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz ⇔  http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004228


Univ.Prof Dr.G.Gastl – Internist, Haematologe und Onkologe als Referent.
Ein kleines Dankeschön – überreicht von mir persönlich – von meinen Privatfinanzen …

Zu meiner – 25 jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit für die Stadt Innsbruck, dem Land Tirol – im Sozialmedizinischen- und im Behindertenbereich – ein Einblick in Vereine und Institutionen, bei denen ich mitgearbeitet habe.

Aktive SL/MOHI Mitglieder (im Bild bin auch ich zu sehen) – BUS und BAHN für ALLE – 1996

Fotos © Ingrid Riedl

… Dr.Lothar Müller mit SL Mitarbeitern incl. meiner Person

SLI – Fortbildung in Schwaz
zum Vergrössern anklicken

Reinhard Schneider und ich

Reinhard Schneider – seit der Gründung vom Verein SL als Mitglied und ehrenamtlicher Mitarbeiter tätig, lebt leider nicht mehr unter uns. Ich bewunderte seinen Lebensmut … den er dann verlor. ԑ̮̑♦̮̑ɜܓ Möge er in Frieden ruhen †

Link –> Selbstbestimmt Leben Tirol
Link –> MOHI-Tirol
 
Web hasenauer_reiter_plangger

25 Jahre MOHI  –  Dr.Hasenauer – Frau Reiter – Dr. Ludwig Plangger

  25 Jahre  MOHI

Fotos © Ingrid Riedl

Link –> ISD
Link –>  ÖZIV
Link –> Selbsthilfe Tirol
Link –> Wirtschaftskammer Tirol
sonne
Ingrid_WK

WK Sommerfest

 klick –> http://ingrid-hexerl.myblog.de/ingrid-hexerl/page/2063393
w8r-b8
http://www.xing.ch/image/ct_72_ctDownload1.htm
Spuren im Sand …  ♫ … Flashcard
 
klick –> LEBENSMUT

Zum 15 jährigen Bestehen meiner 1998  gegründeten PAHI-Patientenhilfe und meinen Initiativen im Sozial- Gesundheits- und Behindertenbereich:

16345658-gesetzt-symbol-symbol-rollstuhl-notebook-schwangere-blinde-kr-cke-zeichen-behindertengerecht

BEHINDERTENTAXI_0001_NEW pdf Datei  

Ein kleiner Auszug vom Schriftverkehr bezugnehmend auf das Ansuchen für ein  gefördertes – barrierefreies Taxi  –  für  Geh-Behinderte und E-RollstuhlfahrerInnen.  Anbei das Befürwortungs-Schreiben von BR  GR  Helmut  Kritzinger vom Tiroler Seniorenbund an die damalige Stadträtin und jetztige BürgermeisterIn Mag. Christine Oppitz-Plörer –   ( 2007 ) Nach drei Jahren regen Schriftverkehr  und vielen fernmündlichen Gesprächen  mit  Befürwortungen der WK,  freue ich mich über die Installierung dieses  barrierefreien  Transportmittel zu normalen Förderungstarifen.   Echo in den Medien: Dieses Taxi ist ein Meilenstein für Innsbrucker Büger mit Handycap.”  Taxibetreiber Herr Ugur Evkaya ist erreichbar unter der Nr. 0650/5533987.

Vielen Dank Herr BR  Helmut Kritzinger!  Unsere Namen wurden bei der Presse-Präsentation und auch später nicht genannt. Vom Stadtmagistrat  und  Vize Bm. Franz Gruber, mit dem ich ebenfalls über dieses Thema  sprach und ihn detailliert informierte,  erhielt ich ebenso nie eine Antwort. Trittbrettfahrer, die keinen Finger zu dieser Initiative rührten, schmückten sich wieder einmal mit fremden Federn.
birds_lineOEZIV-BM-LIFT  pdf Datei

Briefe vom Zivilinvalidenverband vom Jahr 1995 mit lobenden Worten über meine ehrenamtliche Tätigkeit –  Befürwortung für einen Lifteinbau und einer Wohnungsadaptierung. Stellungnahme von Dr. Christoph Wötzer vom 24. 10.2011 –  zu den über 10.000 Euro Spenden ( auf meinem Namen ) für einen Treppenlift und einer ev. Wohnungsadaptierung .  Ich wohne seit 1968 in dieser städt. Mietwohnung und habe viel an Altbausanierung ( Thermoglasfenster, Dachbodenisolierung, Bad- WC – Küche-Fliesen … ) investiert. Die Wohnungsmiete  ist relativ günstig, ich wohne im letzten Stock, schätze die Ruhe und die Grünanlagen rund um das Haus und die Wald-Idylle in unmittelbarer Nähe.   Von einem Wohnungstausch war nie die Rede.   Mit der zuständigen Stadträtin Dr. Pokorny-Reitter und auch nicht mit Herrn Dr. Ch. Wötzer oder anderen Personen wurde von einem Wohnungstausch gesprochen.   Welche Wohnung?  Wo ist das dokumentiert?  Dazu ersuche ich um eine  Stellungnahme

In meinem Besitz ist ein Akt mit handschriftlichen Randbemerkungen vom Behinderten-Ansprechpartner  Dr. Christoph Wötzer   (Büro Landesvolksanwalt )  –  mit 66 Seiten über diese langjährige Causa.  Ich erhielt diese Seiten anonym per Post zugesandt.  Wer diese interessanten – widersprüchlichen Seiten – lesen möchte, kann davon Kopien haben  … Es kostet mich ein Lächeln …

 Wie auch immer. Es gibt sehr viele im Detail unterschiedliche Definitionen von Diskriminierung. Auf den Punkt gebracht aber ist           Diskriminierung jede Form von Benachteiligung, Nichtbeachtung, Ausschluss oder Ungleichbehandlung von einzelnen Menschen oder Gruppen auf Grund ihnen angedichteter oder in einem bestimmten Zusammenhang nicht relevanter Merkmale.

Mein E-Rollstuhl steht ein Stockwerk tiefer seit 2007. Die Spendengelder für einen Treppenlift wurden anderweitig verwendet.

Mein E-Rollstuhl steht ein Stockwerk tiefer seit 2007.
Die Spendengelder für einen Treppenlift wurden anderweitig verwendet.

http://lichtinsdunkel.orf.at/?story=3610

 –>  http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004228
 
Gesamte Rechtsvorschrift für Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz

Ich habe mich als Rollstuhlfahrerin u.a. fuer den Lifteinbau und ein Behindertentaxi (mit Rampe – auch für E-Rollstuhlfahrer) eingesetzt, das es bei uns in Innsbruck/Tirol noch nicht gibt.
Nicht nur Kälte, Schnee, Regen und Dunkelheit sind ein Handycap, auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind nicht fur jeden zumutbar und nur beschränkt zugänglich.
Beispiel eines Behindertentaxis in Wien:
Mobilitaet und Lebensfreude in Wien mit dem Freizeitfahrtendienst –> Behinderten-Taxi ELM
Gehbehinderte duerfen mit dem Behinderten-Taxi der Stadt Graz rund um die Uhr in die Fussgaengerzone im Rahmen des Behindertentaxis ein- bzw. aus dieser ausfahren.
Behindertentaxi in Graz

Rückblick meiner ehrenamtlichen Tätigkeit
im Sozial- und Gesundheitsbereich der Stadt Innsbruck
:


Stadtteilfeier 1997 – mit der Musikkapelle Allerheiligen, den Schützen, dem Sozialarbeitskreis, der Pfarre, dem Vinzenzverein und dem Kolpinghaus.
BM DDr.Herwig van Staa – hinter mir stehend – stützt mich in der ersten Reihe (mit dem türkisen Blazer) …
mein Rollstuhl steht etwas abseits …

Das „GIBS Team“ – Gemeinschafts Initiative Bewohner Service – Hötting West – gegründet von der ISD Leiterin DSA Iris Stigger mit Vertretern vom Jugendamt, Frauen helfen Frauen mit einer Juristin und anderen Beratungsstellen, die unentgeltlich, wie auch ich – für die Bewohner zur Verfügung standen, wurde später nach Renovierungsarbeiten – die fast zwei Jahre dauerten –  wegen Schimmelpilzbefall  – von der neuen Leiterin – aufgelöst. 

GIBS-TEAM
Da nun keine Räumlichkeiten mehr für die Beratungen zur Verfügung standen, verlagerte ich „gezwungenermaßen“ die Sprechstunden in den Clubraum vom Kolpinghaus und später in mein Büro in meiner Wohnung – dem Standort der Konzession als Lebensberaterin.


Auf der –> SENaktiv Messe 2006 im Congress Innsbruck
Congress Innsbruck
Den „Hut“ habe ich – symbolisch gesehen – so auch auf

🙂


Gemütliches Zusammensitzen nach einem meiner jährlich stattfindenden Vorträge – Mit Schwung in den Winter- im Sozialzentrum Mühlau mit dem Stadtteil-Koordinator Herrn Dieter Schneider und den Senioren.

Und da ich schon ueber Jahre Mitglied der klick –> 1.Oesterreichischen Diaetkoeche bin, sehr auf die ERNAEHRUNG achte und selbst koche, trägt dies mit den Hygienemaßnahmen sehr zu meiner „Überlebenskunst“ bei.

Für den Dachverband der Tiroler Selbsthilfevereine und -gruppen im Gesundheitsbereich
organisierte ich u.a. Veranstaltungen – mit Buffet ,  fotografierte bei Mitgliedsversammlungen und Feierlichkeiten und erhellte mit meinen Gedichtelesungen so manches Gemüt.

Zum 10 Jahres-Jubilaeum
(2008) der Patiententhilfe PAHI
praesentiere ich hier eine kleine Rueckschau:

Link –> Selbsthilfe Tirol

Frau Holzmann und Frau Strobl vom Sekretariat des DV von der Selbsthilfe Tirol – mit Frau Ludescher von der Fa. Janssen Cilag – Ortho Biotech und meiner Person nach der „Jubilaeumsveranstaltung“ in den neuen Raeumlichkeiten, die ich fuer den DV – organisierte.
Es waren einige Termine, Telefonate und Mails erforderlich, bis ich alles geregelt hatte, um die Veranstaltung mit dem Vortrag von Univ.Prof.Dr. G.Gastl ankuendigen zu koennen.
„KREBS und FATIGUE“ – Referent Prof.Dr.med.G.Gastl – in Kooperation mit Jannsen-Cilag – mit Filmvorführung „Wendepunkt Krebs – anders leben mit Fatigue“ – vom 13.09.2002
Das Video dazu – wurde mir von der Deutschen Krebshilfe zur Verfügung gestellt. DANKE.

Klick –> Deutsche KREBSHILFE
klick –> Info: KRAFT gegen Krebs


Referent Prof.Dr.G.Gastl mit Gästen beim Buffet – nach dem Vortrag „Neues zu Risikofaktoren, Vorbeugung und Behandlung von BRUSTKREBS“ mit anschließender Diskussion – vom Freitag, den 06.Juni 2003.
Eine Organisation meiner 1998 gegründeten PAHI-Patientenhilfe – für die Vereine und SHG des Dachverbands Tirol.
Leider klappte es nicht ganz mit der Presseaussendung und den Einladungen, denn die „Konkurrenz“ schlief nicht.


Aber: „Ein Quentchen Humor ist immer willkommen, denn auch Lachen ist eine gute Medizin“

klick –> TILAK Univ.Klinik Innsbruck
klick –> oesterreichische Krebshilfe

klick –> ROCHE ( Herceptin )
klick –> Leben mit Krebs

Demenzhilfe Tirol
Ein Artikel von mir zum Thema „Das Vergessen“:   klick –> https://phrasen.wordpress.com/category/das-vergessen/

Bilder Upload
Vortrag „TRAUERBEGLEITUNG“ vom 20.November 2002 mit der Referentin Sonja Krauhs-Minatti – Dipl.Lebens- und Trauerbegleiterin,  die ich dankenswerterweise fuer diese Veranstaltung gewinnen konnte.
Anschließend ließ ich den Abend mit einer „besinnlichen“ Gedichtelesung von mir ausklingen.
Fotos und Organisation  ©  Ingrid Riedl

Young Survival Coalition

Im November 2004 wurde ich mit Repräsentantinnen aus 16 Nationen zum klick —> ESMO Congess „Building Partnership of Breastcancer“ nach Wien eingeladen, nahm an Seminaren und Workshops teil und tauschte mit klugen, charmanten und fröhlichen Damen Erfahrungen aus.


Bei den Workshops unter der Leitung von
–> Y-ME National Breast Cancer Organization – Chicago-Illinois

Es war für mich ein unvergessliches, anstrengendes, aber lehrreiches und schönes Erlebnis.
Fuer eine „Vernetzung“ mit der Univ.Klinik Ibk., auch mit klick —> Europa Donna die europäische Föderation gegen Brustkrebs, die in 37 europäischen Staaten vertreten ist – habe ich mich sehr bemüht.
Vielleicht sehen wir uns wieder?


Bild zum Anklicken
Dr.Brian Leyland-Jones ist Professor für Oncology der McGill Universität in Montreal/Kanada und Direktor des Krebs-Instituts Winship Emorys ATLANTA
Seine Referate waren beeindruckend und ich bin sehr dankbar für seine therapeutischen Empfehlungen
bezüglich meiner vielfältigen Erkrankungen.

Mit dem gestreiften Pulli in der ersten Reihe sitzend – das bin ich. Meinen Rollstuhl, den ich benötige, habe ich meistens um die Ecke – ein paar Meter weiter stehen.

Mit Miss Anne aus Australien habe ich auf unser Wohl angestossen.
Zum Abschluss saßen wir alle gemütlich bei einem gemeinsamen Abendessen im vornehmen Hotel, wo ich – wie des öfteren – ohne Rollstuhl und Gehstock – vor der Kamera „posiere“
Am nächsten Tag war die weite Heimreise von Wien nach Innsbruck angesagt.


Am Foto bin ich mit Univ. Prof.Dr.Otmar Pachinger, der als Internist und Kardiologe von der Univ. Klinik Innsbruck – auch Vorsitzender und Referent vom klick –> Tiroler Herzverband ist – der mich bereits öfters für interessante Tagungen dankenswerterweise eingeladen hat.

Die Fotos vom Congress Igls am 5.September 2008
machte ich mit meiner Canon Power Shot G5

Behalten Sie ihr HERZ im Auge
Gender Medizin – Effiziente Vorbeugung
von Kreislauferkrankungen bei Frauen

Bei diesem interessanten Vortrag ueber Herzerkrankungen,
veranstaltet vom Tiroler Herzverband, fotografierte ich und pflegte den Erfahrungsaustausch.
Die naechste Tagung fand dann in Imst statt

Image hosted by TinyPic.com

Zusammengefasst: Seit 1980 arbeite ich unentgeltlich und ehrenamtlich im sozialmedizinischen und im Behindertenbereich. (Engagement fuer verbessertes Wohnen,  Sprecherin fuer Nachbarschaftshilfe im staedt. Wohnbau,  Tutorin als Studentin an der Univ., erweiterte Famulatur an der Univ.Klinik und Vereinstaetigkeiten in verschiedenen Bereichen.)

Hilfe zur Selbsthilfe ist auch fuer mich ein aktuelles Thema.
Ich bilde mich laufend weiter, halte auch selbst Vorträge zur Gesundheitsvorsorge, fotografiere und erstelle Power Point Präsentationen und lasse den Abend oder Nachmittag mit eigenen Gedichten ausklingen …

Meine drei Kinder – inzwischen erwachsen, haben mittlerweile ein eigenes Wohndomizil, eine eigene Familie, kommen aber gerne auf Besuch und ich freue mich als Oma ueber die lieben Enkelkinder

Mehrmals war ich als „Überlebenskünstlerin“ im klick —> ORF „Willkommen Oesterreich“ präsent, in lokalen FS-Sendern, sowie in in einigen Printmedien – wie auch im Kurier 1998, in der Tiroler Tageszeitung im Jahr 1990/1994/2004 und in NEWS Nachrichtenmagazin im Jahre 1998/19 in der November/Ausgabe Nr.47, Seite 65 unter dem Titel-Thema „Die Angst vor Krebs“ . Unsere Patientenanwältin Dr.Gertraud Kalchschmid informierte damals die Medien über meine Initiativen. Tja, nicht jeder kann trotz schwerer Erkrankungen Leistungen erbringen.

Die vielen Dankesschreiben und Aufmerksamkeiten ratsuchender Patienten, denen es mit meiner Unterstützung wieder besser ging, motivierten mich, meine ehrenamtliche Taetigkeit weiter auszueben.  So übernahm ich z.B. von 1995 bis zum Jahr 2000 im Auftrag unserer damaligen Stadträtin und Bürgermeisterin Hilde Zach die Aussenstelle der Tiroler Plattform der Alleinerziehenden (Leitung Frau Josefine Justiz), die gegenueber meinem Wohnbereich angesiedelt war.
Wöchentlich war ich in der Sozial- und Gesundheitsstation Hötting West auch für Senioren und Behinderte eine Ansprechpartnerin, nicht nur, wenn es um Gesundheitsfragen ging. Leider erhielt ich nicht die verdiente Wertschätzung …

Die Unvollendete 001Das Buch “Die Unvollendete” – Betrachtung zur Eröffnung der renovierten Theologischen Fakultät Innsbruck. ( 1999 )
erhielt ich mit einer Einladung und ein paar persönlichen Worte von unserer Frau Bgm Hilde Zach – damals Kultur-Stadträtin. Wir begegneten uns bereits 1968 … als ich als Kellnerin im der Gastronomie ihres damaligen Verlobten in Zirl ein halbes Jahr als Aushilfe arbeitete.  Leider glaubte Frau Zach nicht, dass ich seit meiner Geburt unheilbar krank bin (Mukoviszidose/Diabetes ) und auch unter Krebs mit multiplen Metastasen leide … zwei Schlagabfälle überlebte …    Da sie mich meist  “gutaussehend” in  Abständen traf,   war sie überzeugt, dass ich weitgehend „arbeitsfähig“  und gehfähig bin …  und verweigerte letztendlich jegliche Unterstützung ….  


2003 mit Frau Bgm Hilde Zach und Hernn Josef, der mir aus dem Rollstuhl half. Danke.

Als konzessionierte Lebensberaterin seit 1989 ( ruhend angemeldet ) und mediz. Psychologin bin ich unentgeltlich und ehrenamtlich im Gesundheits- und im Behindertenbereich täig.

OEZIV-BM-LIFT 
klick –> pdf Datei

Auch wenn ich nur teilweise „gesellschaftsfähig“ bin, bilde ich mich weiter  –  besuche Kongresse – klick –> HUMANISMUS in der Medizin, Seminare und Kolloquien, berate auf Anfrage und versuche Trost und Zuversicht auch telefonisch und per Internet zu vermitteln.
Vorträge, die ich mit selbst erstellten Power-Point-Präsentationen ergänzte, fanden in den Räumlichkeiten der Innsbrucker Sozialsprengel – ISD statt.

birds_lineDa durch das Krankenpfleggesetz, kombiniert mit dem Ärztegesetz, die medizinische Hauskrankenpflege erschwert war ( Einführung des Pflegegeldes ), verfasste ich eine Petition zur Novellierung, die am 16.Januar 1994 vom damaligen LAbg.Walter Guggenberger ins Parlament zum Praesidenten Dr.Fischer eingebracht wurde.

Prof. Dr.med. Paul Koenig war der Initiator fuer die Heimdialyse – die Anfang der 90-er Jahre im eigenen Haushalt möglich wurde.

HUMANISMUS in der Medizin,
Das spornte mich an, weiter zu kämpfen.   Mit der PC-Tastatur „kämpfe“ ich auch, da sie die Umlaute pcnur teilweise akzeptiert.

blumen

Die TGKK gewährte dann im Jahr 1995 eine medizinische Hauskrankenpflege ueber ärztliche Anordnung und unter ärztlicher Aufsicht – wenn und solange es die Krankheit erfordert – für die Dauer von 4 Wochen. Die Leistungen dürfen ausschliesslich durch diplomierte Krankenpflegepersonal erbracht werden. und können auf Kosten der Kasse abgerechnet werden.
Somit können chron. Kranke (nicht nur Pflegegeldbezieher) in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung verbleiben (was günstiger kommt, als ein Klinikaufenthalt und angenehmer ist für den Patienten)

Damit begann – in kleiner Dosierung mein politisches Interesse, im sozial-medizinischen Bereich für chron. kranke Patienten bessere Behandlungs- Nachsorge- und Rehabilitationsmöglichkeiten zu erwirken und ich erlernte einige Gesetzestexte zum KPflG. & zum Ärztegesetz incl. der Arzthaftung.

Auch Ärzte, sowie das Krankenpflegepersonal haben es schwer, den Dschungel der Paragrafen zu durchblicken und in der Hierarchie eines Krankenhauses, sowie im Konkurrenzkampf und dem Leistungsdruck – „lege artis“ zu handeln …
Deshalb galt letztendlich meine Devise: „Hilf Dir selbst, dann hilft dir Gott“ …. und ich erlernte es, erfolgreich meine Therapien und Injektionen selbst durchzuführen und war seit dem letzten Schockerlebnis auf der Intensivstation im Jahr 1991 – nicht mehr stationär als Patientin.
Meine ehrenamtliche Tätigkeit macht mir immer noch Freude und jedes kleine Erfolgserlebnis gibt mir Kraft, weiterzumachen.

butfly2

Nun muss ich etwas „leiser“ treten … da meine CF, die Herz-, Lungen- und die unheilbaren Krebserkrankungen Stadium  IV ( Lebermetastasen ) ziemlich fortgeschritten sind und ich durch die zwei Schlaganfälle mit SAB – und meiner Diabetes Erkrankung – zusätzlich sehr geschwächt bin.

Trotzdem besuchte ich die Veranstaltung: „Sport und Krebs“ – Arzt-Patienten-Tag.  Zahlreiche Referenten standen für diese Veranstaltung, aber auch persönlichen Fragen zur Verfügung.  Organisation: Univ.-Prof. Dr. Robert Koch (Univ.-Klinik f. Innere Medizin, Mediz. Univ. Ibk.)

 Dr.Platzgummer mit Gattin und ☸ڿڰۣ-- Maria Pichler  †

KREBS und SPORT – 9. Mai 2009

Dr.Platzgummer mit Gattin und

☸ڿڰۣ–
Maria Pichler †

Da ich das Klagen und Jammern anderen überlasse,  in der Öffentlichkeit –  auch ohne im Rollstuhl zu sitzen  ( er steht dann meist ein paar Meter neben mr ) manchmal ein paar Schritte gehe und in die Kamera lächle, sehe ich nicht so “behindert” aus. ( Behindert ist –  wer behindert wird)  Die Redewendung  “An den Rollstuhl gefesselt” wird besonders gerne verwendet. Laut “Buch der Begriffe” empfinden Rollstuhlfahrer diese Formulierung als unangebracht, weil sie nicht “gefesselt” sind.  Im Gegenteil: Der Rollstuhl bedeutet Mobilität.   Angebracht sind Formulierungen wie “… benutzt einen Rollstuhl” oder “…ist auf den Gebrauch eines Rollstuhls angewiesen”.

smili_think

Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa
Lady Dagmar Koller und ich
bei der Veranstaltung im Congress Innsbruck
Licht ins Dunkel

Lady Dagmar Koller und ich

Frau Koller studierte an der Wiener Akademie fuer Musik und Darstellende Kunst Tanz, Musik und Schauspiel.
Als Operetten- und Musicaldarstellerin begeisterte sie das Publikum.
Link –> Dagmar Koller

rose

Fortsetzung meiner Biografie in der linken Navigationsleiste unter der Rubrik – klick –> LEBENSMUT      

Link –> Wunder gibt es immer wieder …

friedenstaube

Herr gib mir die Gelassenheit,
die
Dinge hin zunehmen die ich nicht ändern kann.
V
erleihe mir den Mut die Dinge zu ändern,
die ich ändern kann
und schenke mir die
Weisheit
das eine vom andern zu unterscheiden.
 
 

Hygienemängel – Hände reinigen!

aloevera

© Ingrid Riedl

Aktualisierter Artikel

5may2014_top

Leben retten: Säubern Sie Ihre Hände

Links zum Thema:
http://www.euro.who.int/
Clean hands can prevent the spread of disease – http://www.who.int/mediacentre/multimedia/podcasts/2010/savelives_podcast_20100507/en/index.html

smili_think

Das Wort Hygiene stammt aus dem Griechischen und bedeutet „gesund[e Kunst]“. Es ist von Hygiéia, der griechischen Göttin der Gesundheit, abgeleitet.

Hygiene im engeren Sinn bezeichnet die Maßnahmen zurVorbeugung von Infektionskrankheiten, insbesondere Reinigung, Desinfektion und Sterilisation.

In der Alltagssprache wird Hygiene auch fälschlich an Stelle von Sauberkeit verwendet, obwohl Sauberkeit nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Aufgabenkreis der Hygiene darstellt.

Zu den individuellen Hygienemaßnahmen zählen heute die Haushalts-, Körper-, Mund-, Anal– und Sexualhygiene.

„Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik.“

~ Honoré de Balzac ~

„Les rivalités / I. La vieille fille“, 1836″

 aerztin

Weltweit nehmen die Infektionen mit dem MRSA zu. Besondere Bedeutung hat der Keim in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Dort kommen Infektionen durch MRSA-Keime besonders häufig vor (als so genannte Nosokomialinfektion).

http://www.onmeda.de/krankheiten/mrsa_infektion-definition-9818-2.html

Aber auch außerhalb von solchen Einrichtungen kann es zu Infektionen mit MRSA kommen.

Deshalb unterteilt man MRSA-Infektionen mittlerweile in zwei Gruppen:

  1. MRSA in Krankenhäusern (engl. hospital acquired MRSA): Risikogruppen für eine Erkrankung sind vor allem alte Menschen oder Menschen, die bereits durch eine andere Erkrankung ein geschwächtes Immunsystem haben.
  2. MRSA außerhalb von Krankenhäusern (engl. community acquired MRSA, sog. „c-MRSA“): Diese Form der MRSA-Erkrankung kann auch von Gesunden erworben werden, kommt aber vergleichsweise selten vor.

Durch den fahrlässigen Umgang mit Hygiene verbreitet sich in Kliniken ein lebensbedrohlicher Keim namens MRSA. http://de.wikipedia.org/wiki/Staphylococcus_aureus

schluesselNachtrag am 26. April 2014

Neben den Streptokokken sind vor allem Staphylokokken die häufigste Ursache von Haut- und Schleimhautinfektionen bei Kindern und Erwachsenen. Es handelt sich um grampositive Bakterien, die auch bei immunkompetenten Menschen Infektionen hervorrufen können. Der beim Menschen wichtigste Vertreter ist dabei Staphylococcus aureus (S. aureus). Bei tiefen Weichteilinfektionen liegt außerdem nicht selten eine Mischinfektion mit S. aureus und S. pyogenes vor.

Diese Erreger sind ubiquitär und finden sich vor allem auf der Nasenschleimhaut. Lediglich bei rund 20 Prozent der Bevölkerung ist S. aureus nicht auf der nasalen Schleimhaut nachweisbar. Der Keim kann aber auch auf andere Hautbereiche übergehen, 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung weisen eine passagere, 15 bis 20 Prozent sogar eine permanente Hautbesiedlung auf. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt – sei es als Schmierinfektion über infizierte Mitmenschen oder Haustiere oder über kontaminierte Oberflächen. Auch eine sexuelle Übertragung ist beschrieben.

Ausgeprägte Resistenzbildung

In die Schlagzeilen kommt S. aureus immer wieder aufgrund der ausgeprägten Neigung zur Resistenzbildung. Der Keim ist sehr anpassungsfähig und bildet vor allem rasch Resistenzen gegen Betalaktam-Antibiotika wie das Methicillin und wurde daher auch als MRSA, also als Methicillin-resistente S. aureus, bekannt. Auch gegen andere gebräuchliche Antibiotika wie Ciprofloxacin, Vancomycin und Linezolid wurden die Erreger laut Angaben des Robert Koch-Instituts zum Teil schon rasch nach deren Markteinführung resistent.

Gefährdet durch MRSA-Infektionen sind, so heißt es in den Leitlinien zu Staphylokokkenbedingten Haut- und Schleimhautinfektionen, vor allem Patienten in Arztpraxen, in Altenpflegeheimen sowie in Kliniken. Geschätzt wird, dass mittlerweile rund 20 Prozent der S.-aureus-Infektionen in Kliniken durch MRSA bedingt sind. Aber auch außerhalb dieser Bereiche können MRSA zum Problem werden und für zum Teil schwer verlaufende und lang andauernde Hautinfektionen verantwortlich zeichnen. In solchen Fällen wird von einer Community-associated-MRSA (CA-MRSA) gesprochen. Betroffen sind durchaus auch Menschen ohne bekannte Immundefizienz und ohne schwere Vor- oder Begleiterkrankungen. Beschrieben sind CA-MRSA vor allem bei Kindern in Kindergärten und Schulen, aber auch in Sportvereinen, bei Soldaten und bei Gefängnisinsassen.
Diagnostik der S.-aureus-Infektion

Die Diagnose einer Staphylokokken-Infektion wird üblicherweise anhand des klinischen Bildes gestellt. Dies gilt insbesondere für oberflächliche Infektionen. Kommt es jedoch zu einer tiefen Weichgewebeinfektion (Phlegmone), so ist entsprechend der Leitlinien eine breit angelegte mikrobiologische Diagnostik angezeigt.

Bei der Behandlung ist zwischen Methicillin-sensiblen S. aureus (MSSA) und den MRSA zu differenzieren. MSSA werden primär mit Methicillin behandelt, bei MRSA muss sich die Behandlung am Antibiogramm orientieren, zumal zunehmend Mehrfachresistenzen bekannt werden.

Oberflächliche Hautinfektionen können oftmals durch eine lokale Therapie ausreichend behandelt werden, bei tiefen Infektionen ist eine systemische Therapie unverzichtbar. Zusätzlich wird lokal mit Antibiotika und/oder Antiseptika behandelt mit dem Ziel einer Reduktion der Keimbelastung.

Impetigo contagiosa

Als Impetigo contagiosa werden oberflächliche Hautinfektionen bezeichnet, die durch S. aureus oder aber durch Streptokokken verursacht werden. Betroffen von der Hautinfektion sind meist Kinder, die Impetigo contagiosa ist die häufigste bakterielle Hautinfektion im Kindesalter. Infolge der Infektiosität sind lokale Epidemien in Kindergärten oder Schulen nicht selten.

Üblicherweise ist eine Lokaltherapie der Infektion ausreichend, es werden Antiseptika empfohlen sowie eventuell eine antibiotische Behandlung mit Fusidinsäure. Die Therapie sollte konsequent erfolgen, da unbehandelt das Risiko des Fortschreitens hin zu einer tiefen Weichteilinfektion oder eine Lymphangitis und im schlimmsten Fall sogar einer Sepsis droht.  Zur Infektion kommt es in aller Regel durch eine Störung der Hautbarriere durch Verletzungen oder auch auf dem Boden eines Ekzems. Gefördert wird die Erkrankung durch feuchte Wärme und mangelnde Hygiene, so heißt es in den Leitlinien. zahnDer Stellenwert der MRSA-Kolonisierung in der zahnärztlichen Praxis

Der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) ist ein auf die gängigen β-Laktam-Antibiotika (Penicilline) und verschiedene andere Antibiotika-Klassen nicht ansprechender Keim. Er ist eine relevante Ursache schwerer nosokomialer Infektionen – besonders bei immunkompromittierten Patienten – und hoch ansteckend. Die Übertragung findet durch direkten Kontakt mit infizierten Personen, aber auch durch besiedelte Objekte statt. In der zahnärztlichen Praxis kann es durch den nahen Patientenkontakt bei zusätzlicher häufiger Aerosol-Entstehung leicht zur Transmission entsprechender Bakterien kommen. Für die theoretisch mögliche Übertragung durch kontaminierte Oberflächen in der Praxis existieren allerdings bislang keine Zahlen. Bei zufälligen Routineabstrichen im Nasen- und Rachenraum wurde eine MRSA-Besiedlung von circa zwölf Prozent zahnärztlich behandelter Patienten, aber auch von bis zu 32 Prozent der Zahnmedizinstudenten gezeigt. MRSA wurde im Plaque älterer Patienten, in der Luft, auf Behandlungsstühlen und sogar auf den Fußböden von Zahnkliniken nachgewiesen. Eine reichliche Kontamination von aus dem zahntechnischen Labor stammenden prothetischen Apparaturen mit potenziell pathogenen Mikroorganismen wurde ebenfalls beschrieben.Die Vermeidung einer MRSA-Übertragung, sei es gegenüber einer Erstinfektion oder der Weitergabe des Keims, ist daher multifaktoriell. Neben der Einhaltung strikter Reinigungsregeln des Arbeitsplatzes, aller verwendeten Geräte und auch der zahntechnischen Werkstücke kann eine verbesserte Handhygiene zu verringerten Infektions- und Transmissionsraten führen. Neben der Desinfektion der Hände ist das Tragen von Handschuhen und deren Wechsel bei Beendigung der Behandlung von hoher Wichtigkeit. Die Verwendung eines Mundschutzes und einer Schutzbrille sollte zum therapeutischen Standard gehören.

Zusammenfassung:

Neben den mit infizierten Patienten in Kontakt gekommenen Oberflächen stellen die am Patienten tätigen zahnärztlichen Mitarbeiter ein potenzielles Reservoir für den MRSA-Keim dar; sollte eine Infektion bereits aufgetreten sein, können der Zahnarzt und sein Personal den Keim auf professionelle und private Kontakte weiter übertragen. Daher ist auch unter diesem Wissen eine effiziente Hygiene (Flächendesinfektion, Händereinigung, Schutzkleidung) unabdingbar.

Als ein unkompliziertes, aber sehr wirksames begleitendes Vorgehen ist das einminütige Spülen des Oropharyngealraums mit einer Chlorhexidin-Mundspül-Lösung (zum Beispiel mit dem Goldstandard Chlorhexamed Forte 0,2 Prozent) anerkannt. Diese Mundspülungen können durch das Einbringen einer Chlorhexidin-Salbe in den Nasenvorhofbereich ergänzt werden.
• Bedingt durch die hohe Substantivität von Chlorhexidindigluconat (CHX) an natürlichem Gewebe in Verbindung mit einer gezielten, gut wirksamen, unspezifischen antiseptischen Wirkung auf Keime wie die hier besprochene Staphylococcus-aureus-Familie, ergibt sich ein über zwölf Stunden anhaltender antiseptischer Effekt im Bereich der desinfizierten Haut- beziehungsweise Schleimhautareale.

• Klinische Untersuchungen belegen, dass beim Einsatz von CHX-Lösungen und -Salben im Mund- und Rachenraum sowie dem Nasenvorhof signifikante Reduktionen (über 50 Prozent) der Staphylococcus-aureus-Keimbesiedelungen bewirkt werden. Eine Tatsache, die nahelegt, diese einfache und kostengünstige Desinfektion generell vor bedeutenden therapeutischen Maßnahmen im Mund des Patienten auszuführen.

• Beim generellen Einsatz einer alkohol-freien CHX-Mundspül-Lösung in der Praxis sollte ebenfalls auf Wirksamkeitsnachweise geachtet werden, da der Verzicht auf Alkohol nicht durch den Verzicht auf Wirksamkeit erkauft werden darf. Mit der neuen Chlorhexamed alkoholfrei mit 0,2 Prozent CHX ist nun auch eine alkoholfreie Mundspül-Lösung in bewährter Chlorhexamed-Qualität und klinisch äquivalenter Wirksamkeit verfügbar.

http://www.zm-online.de/hefte/Staphylokokken-Infektionen-der-Haut_47548.html

efeu

Der Humor nimmt die Welt hin, wie sie ist, sucht sie nicht zu verbessern und zu belehren, sondern mit Weisheit zu ertragen.‘‘

http://zitate.woxikon.de/humor

Arzthonorar

Es lauern überall Bakterien und Viren

Im Haushalt, wie auch in Pflegebereichen, wo feuchte Küchenschwammtücher besonders unhygienisch sind, tummeln sich viele Krankheitserreger. Denn mit dem Schwamm verteilt man Keime auf den gesamten Arbeitsflächen und von dort auch ins Geschirrtuch, auf das Trinkglas, auf die Lebensmittel …

Sie haben Angst sich am WC eine ansteckende Krankheit zu holen? Dann geht es Ihnen wie den meisten Menschen. Doch das WC ist keineswegs die Keimschleuder Nummer eins. Aber: Kontaminierte Türklinken sind eine besondere Gefahrenquelle.

1982 wurden erstmals in den USA neue Durchfallerreger entdeckt, die inzwischen in Deutschland zu den zweithäufigsten Erregern einer Durchfallerkrankung gehören. Sie sehen unter dem Mikroskop genau so aus wie unsere normalen „Hausbakterien“ im Darm: Den bekannten E. coli-Bakterien.
Sie haben sich aus einer Art „Kreuzung“ der normalen Darmbakterien und den sehr gefährlichen Ruhr-Bakterien, den „Shigellen“ entwickelt:
Irgendwann vor einigen Jahrzehnten ist der entscheidende Giftstoff der Ruhrerreger, das „ Shigatoxin“ in unsere natürlichen Darmbakterien „eingewandert“.
Diese Erreger haben in den USA, in England und in Japan zu Epidemien geführt.

Die entscheidende Gefährdung der infizierten Patienten besteht in der Entwicklung eines Nierenversagens besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren und bei alten und kranken (immungeschwächten) Menschen.

Prävention im ambulanten Pflegebereich und in Alten- und Pflegeheimen

Durch eine MRSA Infektion  gefährdet sind Personen mit offenen Wunden oder Hautläsionen sowie mit bekannten Dispositionen für eine Infektion mit S. aureus (z.B. Diabetiker, dialysepflichtige Patienten). In diesen Fällen ist eine Distanzierung von MRSA-Trägern bis zur erfolgreichen Sanierung geboten. Außerhalb der Krankenhäuser treten seit 2 Jahren auch in Deutschland zunehmend cMRSA – also ambulant erworbene MRSA  auf. Da diese in der Regel ein makrophagenschädigendes Toxin bilden und damit schwere insbesondere Haut- und Weichteilinfektionen verursachen können, ist ihre Verbreitung besonders gefürchtet.

Auch das ambulante Pflegepersonal muss sich auf den Umgang mit pflegebedürftigen MRSA-Trägern einstellen. Information über den Trägerstatus durch die Klinik an den weiterbehandelnden Hausarzt sind erforderlich. Dieser sollte dann den zuständigen Pflegedienst informieren. Es gilt dann für das Pflegepersonal auch hier, die Weiterverbreitung auf andere Patienten zu vermeiden. Das bedeutet auch hier hygienische Händedesinfektion vor und nach jeder Tätigkeit am Patienten mit Körperkontakt.

Weiters  sind Einmalhandschuhe (vor und nach jedem Anlegen der Einmalhandschuhe ist eine Händedesinfektion notwendig) und patientengebundene Schutzkittel bei der Versorgung von Wunden, Tracheostomata, Kathetern und Sonden oder bei möglichem Kontakt mit Körpersekreten oder -ausscheidungen zu tragen. Zur Verhinderung der Besiedlung der Nase des Personals empfiehlt sich bei Tracheostomapflege und Bettenmachen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Pflegehilfsmittel sollten patientengebunden verwendet bzw. nach Gebrauch desinfiziert werden.

Es wird empfohlen, die anfallende Wäsche desinfizierend zu waschen.

Viren machen auch vor Bakterien nicht Halt: Sie verfrachten ihr Erbgut ins Innere der Mikroben, wo es sich vermehren kann – am Ende gehen die Bakterien zugrunde und Unmengen von fertigen Viren treten aus. Bei den gefährlichen EHEC-Bakterien gibt es ein Virus, das beim Verlassen der Mikroben die genetische Information für einen Giftstoff mitnimmt und auf andere Bakterien überträgt.

Was sind Salmonellen?

Die Salmonellenenteritis ist eine durch die Bakterien Salmonella enteritidis und Salmonella typhimurium ausgelöste Durchfallerkrankung. Diese beiden Salmonellenarten sind die häufigsten Erreger von Durchfallerkrankungen, die weltweit auftritt.

Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten erster Krankheitszeichen (Inkubationszeit) beträgt 5 – 72 Stunden, maximal 7 Tage. Neben den Durchfällen kann es zu Bauschmerzen sowie im weiteren Krankheitsverlauf zu Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen kommen.

Nach dem Infektionsschutzgesetz besteht eine namentliche Meldepflicht für Salmonellenenteritis, wenn

  • ein Mensch betroffen ist, der beruflich mit Lebensmitteln umgeht
  • eine oder mehrere gleichartige Erkrankungen auftreten, bei denen ein epidemischer Zusammenhang vermutet wird
  • Ausscheider des Erregers
http://www.ages.at/ages/ernaehrungssicherheit/lebensmittelbedingte-krankheiten/faq-salmonellen/
http://www.medizin.de/

Früher musste noch jeder, der in der Lebensmittelbranche tätig war, in der Gastronomie, im Klinikbereich oder Altenheim etc. eine jährliche Gesundenuntersuchung (Röntgen, Stuhlprobe) durchführen lassen, um Tuberkulose oder eine Salmonellenerkrankung ausuzuschließen. Heute ist das anscheinend nicht mehr erforderlich.

Wo bleibt die Prävention –  VORSORGE ?

EHECInfektionen – Enterohämorrhagische Escherichia coli

Die Erreger sind mittlerweile weltweit verbreitet. Sie werden übertragen durch verunreinigte Lebensmittel oder durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch oder Tier zu Mensch.

Besonders in den Sommer– und Herbstmonaten ist die Infektionsgefahr erhöht. EHECInfektionen des Menschen führen zu akuten lokalen entzündlichen. Prozessen des Dickdarms (Gastroenteritis) …

Die ausgelöste Symptomatik umfasst ein relativ breites Spektrum, das von wässrigem Durchfall bis zu blutiger Diarrhoe reicht. Erbrechen, Bauchkrämpfe und auffallende Blässe gehören ebenso zu den Symptomen.

Die Erkrankung kann sich aber auch steigern bis hin zu einer hämorrhagischen Colitis (HC). Dabei handelt es sich um eine Dickdarmentzündung, die mit Blutungen verbunden ist. Sie wird begleitet von Übelkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen und Fieber. Der Verlauf der Krankheit dauert hier länger als eine Woche an.

Bei Kindern und Menschen über 65 Jahren ist die Gefahr eines HUS-Syndroms erhöht. Das Risiko steigt ebenfalls, wenn die EHEC-Durchfallerkrankung mit Antibiotika behandelt wird. Auch Medikamente, die die Peristaltik des Verdauungstraktes verlangsamen, können das Risiko steigern, an einem hämolytisch-urämischen Syndrom zu erkranken.

Die Erkennung der Infektion erfolgt durch Laboruntersuchungen des Blutes.

Nachdem die Durchfälle aufgehört haben, können noch bis zu einem Monat danach Erreger ausgeschieden werden.

Konsequente Hygiene bei der Zubereitung von Speisen.

• Aufbewahrung roher Lebensmittel im Kühlschrank. Sie sollen nie länger als 2 Stunden außerhalb des Kühlschrank liegen; Hackfleisch am selben Tag verarbeiten.

• Aufbewahrung sowie Zubereitung roher Lebensmittel, wie Fleisch, getrennt von anderen Lebensmitteln.
• Erhitzung von Lebensmitteln auf über 70°C für mindestens 10 Minuten.

Milch (Rohmilch, Milch ab Hof und Vorzugsmilch) vor Genuß abkochen.
Fleisch, vor allem Hackfleisch, nur gut durchgegart verzehren.

• Rohgemüse ausreichend waschen.

• Verzicht auf Rohmilch sowie daraus hergestellten Produkten und rohem Fleisch bei besonders gefährdeten Personen (Säuglinge, Kinder, ältere und abwehrgeschwächte Menschen).

Nachgewiesen wurde der Erreger in rohem Rind-, Lamm- und Geflügelfleisch, roher Milch und anderen Lebensmitteln wie Wurstwaren, Fisch, Kartoffeln, Salat und Gemüse.

Eine EHEC-Infektion durch Rohmilchkäse und Rohwurst ist nicht völlig auszuschließen, da diese Lebensmittel bei der Herstellung nicht ausreichend erhitzt werden. Auch Kontakte mit Tieren oder Tierkot (insbesondere bei Wiederkäuern) können Ansteckungsquellen sein.

Regeln zur Hygiene im Haushalt

1. Waschen Sie sich grundsätzlich vor jeder Speisenzubereitung die Hände gründlich mit heißem Wasser und Seife. Dies gilt insbesondere nach dem Besuch der Toilette.

2. Lagern sie rohe, d.h. keimhaltige, und bereits erhitzte, d.h. keimarme, Lebensmittel getrennt.

3. Halten Sie die Temperaturen beim Tiefgefrieren (unter -18°C), Kühlen (unter +7°C) und beim Erhitzen (über 75°C in allen Teilen des Lebensmittels) ein und überprüfen sie hin und wieder die Temperatur mit einem Thermometer.

4. Wenn Sie gegarte Lebensmittel aufbewahren wollen, so kühlen Sie diese rasch durch. Am besten Sie stellen diese Speisen unverzüglich (eventuell nach kurzem Ausdampfen) in den Kühlschrank.

5. Im Umgang mit rohen Eiern sollten Sie besonders auf Hygiene achten. Verwenden Sie nur frische Eier und lagern Sie diese im Kühlschrank getrennt von anderen Lebensmitteln.

6. Rohe Fleisch- und Wurstwaren, Schlachtgeflügel, Seetiere, Eier und Eiprodukte, Cremes, Salate und Mayonnaisen mit Rohei gehören stets nach dem Einkauf in den Kühlschrank. Am besten ist es, diese Lebensmittel in leicht zu reinigenden Gefäßen abgedeckt aufzubewahren.

7. Achten Sie beim Auftauen vom Fleisch und Geflügel darauf, dass die Auftauflüssigkeit entfernt wird, ohne dabei mit anderen Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Reinigen Sie Auffangschalen gründlich und umgehend, wenn möglich in der Spülmaschine.

8. Wählen Sie Küchengeräte, die vollständig und leicht zu reinigen sind. Spülen Sie diese Geräte möglichst häufig (gegebenenfalls in der Spülmaschine), insbesondere bei wechselnder Verarbeitung roher und gegarter Ware.

9. Wechseln Sie Geschirrtücher, Spüllappen und -bürsten häufig. Kochen Sie Geschirrtücher und Spüllappen regelmäßig aus.

10. Achten Sie auf saubere Arbeitskleidung.

Für rohe und gekochte Lebensmittel nutzt man am besten unterschiedliche Schneidebretter. Den Kühlschrank einmal monatlich mit Essigwasser putzen und regelmäßig abtauen. Bevor man Lebensmittel verarbeitet, sollte man sich immer die Hände waschen. Untersuchungen haben gezeigt, dass die meisten Keime über die Hände an Speisen gelangen.

Mit gründlichem Händewaschen beugen Sie einer Keimübertragung und -verbreitung wirksam vor.

Viele Leute reagierten mit Panik auf den Gedanken, dass der Ausbruch der sogenannten Schweingrippe unzählige Tote fordern würde. ABER: Es gibt viele andere infektiöse Krankheitserreger, die zum Tod führen können.

Das Thema ist wahrlich unerschöpflich, aber es ist mir ein Bedürfnis, wenigstens ansatzweise zum Nachdenken anzuregen und Hygieniker aufzufordern, mehr Aufklärung in Form von Kursen für das Pflegepersonal auch in den Haushalten anzuberaumen.

Aus der Geschichte können wir lernen,
dass noch nie aus der Geschichte gelernt wurde
.

Ignaz Philipp Semmelweis * 1. Juli 1818 – † 13. August 1865 in Döbling (bei Wien) war ein Vorkämpfer für die Antisepsis. Er entdeckte die Ursache des Kindbettfiebers – eine von hohem Fieber begleitete eitrige Berührungsinfektion. Durch Einführung der Desinfektion durch Waschungen der Hände mit einer Lösung aus Chlorkalk als hygienische Maßnahme konnte Semmelweis  in seiner Abteilung die hohe Sterblichkeit der Frauen um die Hälfte senken.

http://www.onmeda.de/lexika/persoenlichkeiten/semmelweis.html

Infektionskrankheiten von A – Z> http://www.rki.de/cln_171/nn_196878/DE/Content/InfAZ/InfAZ__node.html?__nnn=true
 
♞ ♘  Überlebenskunst – Ingrid – Erinnerungen
smili_think
Die andere Seite der Problematik:
Multiresistente Keime und Medikamente im Trinkwasser:
http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/nano/astuecke/46768/index.html

  Gesundheitsanbieter im Überblick:

http://www.weisse-liste.de/

„Wahre Küsse gibt es nur mit Odol“ –  (Mundgeruch?)

Eine Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden -> http://www.dhmd.de/

P.S.: Bei den Inuit gibt es den Brauch des Nasenkusses- Aber eigentlich kann man davon ausgehen, dass sich alle Menschen auf der Welt gerne küssen. Das ist eine Sprache, die jeder versteht.

Rund 700 Exponate, darunter die „Klassiker“ der gläsernen Figuren wie dem „Muskelkopf“, „Schmerzensmann“ und „Scheibentorso“ oder auch Architekturmodelle der I. Internationalen Hygiene-Ausstellung 1911 sowie – als älteste Ausstellungsstücke – Figurinen von Verstorbenen aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert.

Und was ist schön? –> http://www.youtube.com/watch?v=VOHLyo9pF90&feature=player_embedded

bub grimasse

PAHI – Patientenhilfe

Die Sonne sonne scheint für alle …  ☎ 

www.ingridriedl.net

 

Katastrophen der Natur

Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert,
in die Gegenwart, die keine Dauer hat,
und geht in die Vergangenheit,
die aufgehört hat zu bestehen.

~ Augustinus Aurelius ~
lateinischer Philosoph und Kirchenvater
*13.11.0354 – †28.08.0430



Katastrophen der Natur
zerstören – ziehen ihre Spur.

Es wüten Schlamm und Sturm im Takt.
VULKANE – die zerstören,
bis viel am Ende grausam nackt
und wir das Tosen hören.
Ob Wassermassen, riesengroß
die Länder überfluten,
die Herzen der Betroffenen
durch die Verluste bluten;
Das Unglück hat uns übermannt
mit Armen, die umschlingen
und wer im Schmerz den Tod erkannt,
kann keine Hilfe bringen.


Der Gärprozess im Untergang
beginnt an heißen Tagen,
denn morsches Holz und fauler Tang
verrotten, wie wir sagen.

Es ist die Mutter Erde,
im Schoß die ganze Welt,
die bebend, überflutet,
im Schlamm zusammen fällt.

Es kann nicht Gottes Segen sein,
wenn Menschen nur versuchen
im “ökonomischen” Bereich
Rekorde zu verbuchen.

© Ingrid Riedl


We Are The World 25 For Haiti – Official Video –

http://www.youtube.com/watch?v=Glny4jSciVI

Der anhaltende Raubbau an der Natur verstärkt nach Einschätzung der Vereinten Nationen die Gefahr globaler Umweltkatastrophen. Als ein Beispiel dafür wurde bei einer Ministerkonferenz des UN-Umweltprogramms in Südkorea die Hitzewelle im Sommer des vergangenen Jahres in Europa genannt.

Als weiters Beispiel wurde die zunehmende Zahl von Sandstürmen in der Mongolei und China erwähnt, die ganz Asien vor gesundheitliche und wirtschaftliche Probleme stelle. So werden selbst Seoul oder japanische Städte immer wieder mit „gelbem Staub“ überzogen, der giftige Substanzen aus den Emissionen chinesischer Industriebetriebe enthält. Seit 1950 habe sich die Zahl der Sandstürme in Asien verfünffacht.

Der dadurch verursachte wirtschaftliche Schaden wird mit 6,5 Milliarden Dollar im Jahr beziffert.

Allein die Wüste Gobi in China habe sich von 1994 bis 1999 um 52.400 Quadratkilometer ausgeweitet
, erklärten die UNEP-Fachleute. Extensive Landwirtschaft, Überweidung, Rodungen und langfristige Klimaeinflüsse haben dazu geführt, dass 30 Prozent des chinesischen Territoriums zu Dürregebieten geworden sind.

Die ERDE mahnt …

Es fegt der Sturm durch Land und Stadt,
global – erbarmungslos
und wo er seinen Anker hat
ist es des Schicksals Los.

Die Erde mahnt, will allen sagen:
„Verantwortung soll JEDER tragen!“

© Ingrid Riedl

Als weitere Beispiele für die zunehmende Tendenz von Umweltkatastrophen nannte die UNEP die Überschwemmungen in China im Juli 2003, die Rekordzahl von Tornados in den USA und das erste Auftauchen eines Hurrikans im Südatlantik. Der von Stürmen und anderen Wettereinflüssen verursachte Schaden stieg im vergangenen Jahr nach UNEP-Zahlen erstmals auf mehr als 60 Milliarden Dollar. Quelle: News 2004

Ökologische Ursachen und Folgen von Konflikten und Katastrophen.

http://www.unep.org/conflictsanddisasters/

Die Erde stöhnt,ist beim Zerfallen,

kann nur im Zorn die Fäuste ballen

und hoffen auf ein Andersdenken.

Sie will den Menschen Heimat schenken.


© Ingrid Riedl


100 Jahre – Der Countdown 44 – 1945 – Die Bombe

Hyroshima-Nagasaki – http://www.youtube.com/watch?v=cAf3yt64NYU

Im nächsten Beitrag: Menschen kette  – gegen Atomkraft geplant.

Menschenkette gegen ATOMKRAFT geplant

Radioaktive Strahlung

Man sieht sie nicht, man hört sie nicht, man riecht sie nicht. Und doch kann radioaktive Strahlung unseren Organismus schwer schädigen

Radioaktivität kann schwerste Schäden am Körpergewebe (z. B. Krebs) oder an Keimzellen (Veränderungen des Erbgutes) hervorrufen. Gefahr droht durch Kontamination (= Verunreinigung des menschlichen Körpers durch Strahlen) und Inkorporation (= Aufnahme der radioaktiven Substanzen durch den Magen-Darm-Trakt).

Radioaktivität kommt in der Natur vor.

Aber auch in der Industrie, Medizin und Forschung wird damit gearbeitet. Bei der Arbeit mit radioaktiven Substanzen ist höchste Vorsicht geboten.

Rotes Kreuz Österreich: http://www.roteskreuz.at/katastrophenhilfe/katastrophenvorbeugung/radioaktive-strahlung/

Ein  Wissensportal für alle, die mehr über das Thema Kernenergie und deren friedliche Nutzung wissen möchten. http://www.kernfragen.de/kernfragen/index.php

In den Kapiteln Physik, Technik und Gesellschaft wird alles erklärt, was es da zu wissen gibt.

Spannende Animationen, interessante Fotos und Aufgaben sorgen für jede Menge Abwechslung beim Navigieren.

Angesichts des hohen Verseuchungspotenzials, sind Atomkraftwerke massiv unterversichert.

Keine Versicherung der Welt will das Risiko eines Atomunfalls versichern

Ein neues Gutachten aus Deutschland zeigt: Längere Laufzeiten von AKW oder zusätzliche Kohlekraftwerke sind nicht mit dem Ausbau erneuerbarer Energien vereinbar.

Atomkraftwerke taugen nicht als Brücke

http://www.energiestiftung.ch/aktuell/archive/2010/03/03/atomkraftwerke-taugen-nicht-als-bruecke.html

Mit dem am 1. März 2010 veröffentlichten Gutachten widerspricht die deutsche Ökobranche der Bundesregierung, die die Atomenergie als «Brückentechnologie» in eine ferne Zukunft ansieht, in der Strom vollständig ohne fossile Brennstoffe erzeugt wird. 03.03.2010

http://www.energiestiftung.ch/energiethemen/atomenergie/kosten/

  • Stillegungs-, Rückbau- und Entsorgungskosten werden massiv unterschätzt.
  • AKW sind staatlich subventioniert, weil sie keine adäquate Versicherung haben müssen und externe Kosten vom Staat übernommen werden.
  • Ein neues AKW ist ein Investitionsrisiko, von dem selbst die Grossbank UBS abrät.

VIDEO: Wie funktioniert ein Kernkraftwerk? – Planet Schule – SWR –>

http://www.youtube.com/watch?v=zGVQCJ_br5w&feature=PlayList&p=DE51E70303492475&index=10

Für die einen die Lösung aller (Energie-)Probleme schlechthin für die anderen Dämonen der Menschheit an sich: Kernkraftwerke. Seit über fünfzig Jahren gewinnen wir einen Teil unseres Stroms ….

Atomkraftwerke rund um Österreich

http://www.siz.cc/bund/aktuelles/4928

Das tschechische Atomkraftwerk liegt nur 50 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Unlängst wurde ein weiterer Zwischenfall bekannt: Ein Brand in der Schaltzentrale war ausgebrochen.

Nach dem Brand im Schaltraum sind sich viele Umweltorganisationen einig, dass das AKW Dukovany eine tickende Zeitbombe ist.
Der Kraftwerkssprecher versucht zu beruhigen und sagte, dass der Betrieb und die Sicherheit des Kraftwerks zu keiner Zeit in Gefahr gewesen wären. Als Brandursache wurde eine „technische Panne“ angegeben.

Das Kernkraftwerk Dukovany befindet sich bei Dukovany in Südmähren, besteht aus vier Reaktorblöcken und wurde zwischen 1985 und 1987 in Betrieb genommen. Bei den Reaktoren handelt es sich um Druckwasserreaktoren russischer Bauart.

Das AKW besitzt kein Containment (Sicherheitseinrichtung, um bei Unfällen die Anlage vor Schaden zu schützen) und ist vom gleichen sowjetischen Typ wie das AKW Bohunice in der Slowakei.


Das fehlende Containment bietet einen geringen Schutz von außen, aber auch vor austretender Radioaktivität bei schweren Reaktorunfällen.

Ein weiterer Risikofaktor von Dukovany ist die Zusammenlegung zahlreicher Sicherheits- und Serviceeinrichtungen der beiden Zwillingsanlagen, da bei einem Störfall der andere Reaktor nicht voll abgeschirmt werden kann.

Tschernobyl 1986 – Dokumentation

Eine beeindruckende Doku über den Ablauf nach der Reaktor – Explosion und die wahren Folgen der Katastrophe …  http://www.youtube.com/watch?v=-TgczLGbZSA

Atomkraftwerke rund um Österreich

Rund um Österreich liegen mehrere Atomkraftwerke in unmittelbarer Nähe.

Im Umkreis zur österreichischen Grenze:

100 Kilometer 200 Kilometer
AKW Temelin (CZ)                    AKW Mochovce (SK)
AKW Dukovany (CZ)                  AKW Paks (H)
AKW Bohunice (SK)                    AKW Gösgen (CH)
AKW Krsko (SLO)                      AKW Fessenheim (F)
AKW Isar (D)                            AKW Neckarwestheim (D)
AKW Beznau (CH)
AKW Grundremmingen (D)

Menschenkette gegen Atomkraft geplant

Breites Aktionsbündnis von Atomkraftgegnern will am 24. April 2010 zwischen Brunsbüttel und Krümmel, in Biblis und Ahaus demonstrieren.

Deutsche Umwelthilfe – DUH ruft gemeinsam mit anderen Verbänden zur Teilnahme auf…

http://www.duh.de/83.html?&no_cache=1

Mütter gegen ATOMKRAFTWERK

http://www.muettergegenatomkraft.de/



Anti-Atom- und Umwelt-Organisationen sowie Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und

Interessensgemeinschaften sind sich einig:

50 Jahre sind genug – Österreich muss aus dem EURATOM-Vertrag aussteigen.

http://www.raus-aus-euratom.at/

Aufgrund Völkerrechts ist ein einseitiger Ausstieg möglich.
Die Mitgliedschaft Österreichs bei der Europäischen Union wird davon nicht berührt.

Lissabon – Vertrag: EURATOM besteht weiter – allerdings außerhalb des Lissabon – Vertrages.

(Link zum Download)

http://www.euratom-volksbegehren.at/

http://www.facebook.com/group.php?gid=52421436836&v=info#!/group.php?gid=52421436836

Zur ENTSPANNUNG:

© Ingrid Riedl

Poesie, Natur-Fotos, Kurzgeschichten, Musikvideos, Humor und anderes mehr, sind in meinem Blog ZAUBERFaeden zu sichten. –> http://ingrid-hexerl.myblog.de/

AtemSCHUTZ-MASKEN ?

Der Zustand einer elfjährigen Südtirolerin, die am H1N1-Virus erkrankt ist und in Innsbruck behandelt wird, ist „weiterhin unverändert kritisch und äußerst ernst“., wie die Mediziner berichten. Das Mädchen, das nach einem Lungenversagen seit Freitag in Innsbruck behandelt wird, könnte an einer bakteriellen „Superinfektion“ leiden, wie der behandelnde Arzt vermutet. Die Patientin aus Bozen bleibe  bis auf weiteres an die Herz-Lungen-Maschine (ECMO) angeschlossen. (apa)

Hinweis zum vorherigen Artikel : Verunsicherung der Bevölkerung. (Antibiotika)

Das (Schweine -) „GRIPPE“ – VIRUSSubTYP –  H1N1 – das derzeit für Unruhe sorgt,  ist eine neu entstandene Variante des Influenza A-Virus.

Er weist Teile der Erbinformation von Schwein, Mensch und Vogel auf. Dieser Erreger wird nicht direkt vom Schwein auf den Menschen, sondern von Mensch zu Mensch übertragen.

Nach Angaben des RKI ist diese Einstufung vergleichbar mit der beim Auftreten von SARS 2003.  Der Erreger von SARS war ein bis dahin unbekanntes Coronavirus. Die Infektionskrankheit begann mit plötzlich auftretendem hohen Fieber, Atembeschwerden, Heiserkeit, Husten, Halsschmerzen und schwerem Krankheitsgefühl. Um eine stärkere Ausbreitung zu verhindern, haben die Behörden besonders auf Flughäfen  weltweit bereits Sicherheitsvorkehrungen angeordnet.  Die WHO hat das neue Virus als gesundheitliches Risiko von internationaler Bedeutung eingestuft.SARS ist die Abkürzung für: Severe Acute Respiratory Syndrome, eine Infektionskrankheit, die erstmals im November 2002 beobachtet wurde.

Ein H1N1-Virus war auch der Auslöser der Spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1920 weltweit mindestens 25 Millionen Menschen getötet hat.

Nicht in Panik verfallen !

Die sogenannte Schweinegrippe oder Neue Grippe breitet sich weltweit immer mehr aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mittlerweile die höchste Pandemiestufe 6 ausgerufen. Mittlerweile gibt es in Deutschland den dritten Todesfall im Zusammenhang mit der Schweinegrippe. An der Universitätsmedizin Mannheim ist ein 65-jähriger Patient verstorben, der sich mit H1N1 infiziert hatte. Der Mann litt zudem an mehreren chronischen Vorerkrankungen. In München war Anfang Oktober ein fünfjähriger Junge mit dem H1N1-Virus einer Lungenentzündung erlegen.

Ob an der  Börse  die Aktien steigen?

Die Pharmafirmen freuen sich über den steigenden Umsatz des  Medikaments Oseltamivir (Tamiflu® ), das  zur Behandlung der Grippe (Influenza), der Vogel-  und der Schweinegrippe eingesetzt wird. Die Weltgesundheitsorganisation habe auf den von Roche im Jahr 2005 gestifteten Tamiflu-Notfallvorrat für drei Millionen Behandlungen noch nicht zugegriffen. Zusätzlich stünden der WHO im Bedarfsfall weitere zwei Millionen Packungen mit dem Medikament zur Verfügung,  die von der Basler Firma Roche  für Länder bereitgestellt wurde, die nicht gut vorbereitet seien, den Bedarf für die saisonale Grippe zu decken. (dpa)

Doch nun warnen Pharma-Experten im renommierten Fachblatt „The Lancet“ vor möglichen gefährlichen Nebenwirkungen des Mittels und fordern, entsprechende Berichte schnell zu überprüfen.

Das ursprünglich von der US-Biotechnologiefirma Gilead Sciences  entwickelte Medikament hatte vor einigen Jahren im Zusammenhang mit Vogelgrippe Bekanntheit erlangt. Neben Tamiflu wirkt auch das Medikament Relenza von GlaxoSmithKline  gegen die Krankheit.

Tamiflu könnte bei einer Pandemie aber eine größere Bedeutung zukommen, weil es als Tablette angeboten wird. Relenza muss inhaliert werden.

„Tamiflu (Oseltamivir) ist ein rezeptpflichtiges, oral zu verabreichendes antivirales Medikament (keine Impfung!) gegen Grippe und zählt zur Präparategruppe der Neuraminidasehemmer. Diese Medikamente verhindern, dass sich das Grippevirus im Körper ausbreitet, und können gegen alle klinisch relevanten Stämme von Grippeviren eingesetzt werden. Tamiflu dient sowohl der Prävention als auch der Behandlung von Grippe und hat sich zur Behandlung und Vorbeugung der Grippe bei Erwachsenen und Kindern ab einem Jahr als wirksam erwiesen.“ © Die Roche-Gruppe

Daumen

Wird die dringende Empfehlung zum Kauf von Atemschutzmasken folgen?

Wegen der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS ist damals die Nachfrage nach Atemschutzmasken deutlich gestiegen. Einige Firmen und Händler hatten bereits Lieferprobleme oder boten Ersatzartikel an, unter anderem Masken für Chirurgen oder „Gesichtsmasken“.

Vorsicht: Nicht jede Atemschutzmaske entspricht den Empfehlungen, die für den Schutz vor Infektionskrankheiten gelten. Empfohlen werden Atemschutzmasken, die nach der europäischen Norm EN 149 geprüft und klassifiziert sind. Diese Masken werden je nach Partikelfilterleistung und maximaler „Leckage“ (Durchlässigkeit) in die Schutzstufen FFP1, FFP2 und FFP3 eingeteilt (auch pfr2 und pfr3), Die Schutzklasse ist auf der Packung vermerkt. Das Virus ist an feine Tröpfchen gebunden, die bei den klassifizierten Filtermaterialien nicht durchdringen können.

Bei der Auswahl ist zu unterscheiden, ob ein enger Kontakt mit bereits Erkrankten besteht oder ob eine Tröpfcheninfektion durch Begegnung mit Menschen vermieden werden soll, zum Beispiel bei Reisen nach Fernost. Für den normalen Reisenden, der ein allgemeines Infektionsrisiko durch eine Schutzmaske (auch gegen Tuberkulose) mindern will, ist eine Maske mit der Klassifizierung FFP1 ausreichend, so das Robert-Koch-Institut in Berlin.

Falls Masken wegen Atemnot nicht toleriert werden, kommt auch eine chirurgische Maske infrage. Angeboten werden auch Masken mit einem Ausatemventil, das Wärmestauungen verhindert. Masken mit Filter sind aber für Bärtige ungeeignet. Wichtig ist die Größe: Die Maske soll dicht anliegen. Für Kinder gibt es kaum passende Größen.

Sicher ist sicher – inwieweit aber Atemschutzmasken vor einer Schweine-, Vogelgrippe- oder einer Sars-Infektion wirksam schützen und die Infektionshäufigkeit tatsächlich senken können, ist ungewiss: Der verlässliche wissenschaftliche Nachweis des Nutzens ist methodisch nicht zu führen. Quelle: http://www.test.de/

Nachtrag:

Zur Schweinegrippeimpfung.

Brief eines Internisten an das Paul Ehrlich Institu: http://euro-med.dk/?p=11278

Nur Halbwahrheiten? Offener Brief zu H1N1

http://www.springermedizin.at/schwerpunkt/h1n1-influenza/?full=13627


Mein Beitrag zur Impfung vom 10.10.2009:

Verunsicherung der Bevölkerung: https://phrasen.wordpress.com/2009/10/10/