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Zaubertanz im ✾ Blütenmeer.

spring-flowers-hd-landscape-wallpaper-1600x1200Hingestreut wie BLÜTENregen
über Wiesen, satt und grün,
angehaucht von Gottes Segen,
werden Zauberfäden zieh’n.

ZAUBERfäden, wie der Morgen,
der dem Tag die Lichter schenkt
und dazwischen ganz verborgen
hoffnungsfroh die Zukunft lenkt.

Zaubertanz

Den Duft von Blumen
vieler Arten
weht nun der Frühlingswind umher
und bunte Falter, Vögel, starten
zum  Zaubertanz im Blütenmeer.
blütentraumEs säuselt lauer Frühlingswind
durch Bäume, Äste, Triebe
© Ingrid Riedlund Vögel füttern ihre Brut,
versorgen sie mit Liebe.
spring-birdWer dieses Werk der Wunderwelt
voll Harmonie erstellt
 hat in dem Reigen dieser Pracht
die ZAUBERfäden mitgebracht.
© Ingrid Riedl
Sie ziehen seiden durch die Lüfte,
verbinden Hoffen, Sehnen, Düfte,
die dich im Schlafestraum beseelen,
phantastisch schöne Themen wählen.
sunset_tea_garden Schwelgen von der früh’ren Zeit,
Träumen und Sinnieren.
Ein verborg’nes Reich, das weit.
Zauber,
den wir spüren.
Beautiful_Good_Nights_Quotes_Wishes_HD_Images  Abends, wenn die Sonne sinkt
und der Tag zum Abschied winkt,
Tier und Mensch zur Ruhe gehen,
wirst du viele Wunder sehen.
birds-loveLiebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.
~ Honoré de Balzac ~
Narzisse
birds_line
Erst las ich mich durch Morgenstern,
verweilte dort zum Träumen,
sunset-view-to-the-ocean(www.TheWallpapers.org)sah Meer und Wolken,
Sonne, Strand
und Blüten auf den Bäumen. 
dream  So reiste ich durch diese Welt
zu unerforschten Weiten
und all das Schöne da und dort,
das konnte mich begleiten.
sonne© Ingrid Riedl
Im Frühling, wenn der Kirschbaum blüht
und rosa Knospen treiben,
bluete_insektsind Bienen emsig und bemüht,
den Rüssel sanft zu reiben. 
libelle_halmNicht in der großen Zahl liegt das Geheimnis
Freude zu entdecken.
Was ein Mensch sucht,
kann er in einer einzigen Rose finden.
© Ingrid RiedlAus der edlen Gartenrose
tiefsten Blütenblättermund.
perlen klare Regentropfen
über samt’nen Blumengrund.
lachsrose_tropfenGleißend tanzen Sonnenstrahlen auf den Blättern
 nah dem Dorn.
Wiegend drängt der kleine Tropfen
auf den Rand und zieht nach Vorn.
lachsrose_tropfen_1

Fotos © Ingrid Riedl

  Ob er wohl zum Abschied winkt, wenn er still entflieht,
seinen Kuss die Rose trinkt, die ihn nie mehr sieht?
butfly2

shineAus der Illusion geboren, was von Träumen  auserkoren.

mohn
© Ingrid Riedl
Im Reigen um der Muse Gunst,
dem Flügelschlag dem zarten,
schwalbenschwanzist jedes Exemplar ein Star –
im Garten aller Arten.

halmtropfen

schleiflinie„Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ – Aus China
drueck_friends Wenn der Frühlingswind so lau
über Wiesen, Blätter streicht
und der Himmel azurblau
einem Meer der Träume gleicht;
Aussicht von Innsbruck - GIESSEN

Aussicht von Innsbruck

Weiße Wolkenschäfchen treiben,
die Gedanken hängen bleiben friendship im beseelten Glückserleben
wird das Herz im Takt erbeben.


Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne,
skystars

weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können.”
Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944)  französischer Schriftsteller  Der kleine Prinz, Kapitel XXVI MONDDas SCHICKSAL
kann sich drehen, wenden,
uns tragen,
Trost und Freude spenden,
die Lebensgeister laben;  wecken.
friendshipMit Liebe auch
das Glück entdecken.
rainbowIm Licht der Sonne wirst du reisen,
dein Herz mit Kraft und Wärme speisen,
Red-cactus-flowervergessen was im Alltag grau,
da nun der Himmel klar und blau.
„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Der kleine Prinz
Antoine de Saint-Exupéry.
botanischergarten Botanischer Garten ✾ Innsbruck

Nat King Cole – SMILE
kuechenschelle

© Ingrid Riedl

birds_lineLadyWenn Gedanken Dich entführen,
wirst Du sehnsuchtvoll verspüren
was der Wandel neu entfacht,
die der Frühling mitgebracht.
6o3j-2dTief im Schoße Blütenstaub.
Duft, der lockt, betört.
Sprache der Verbundenheit,
die uns Treue schwört.

 rose

Glockenblume © Ingrid RiedlEs summen Bienen, streicht der Wind
durch Gräser, Sträucher,
sanft, gelind,
birdund Vögel fliegen nah,
begleiten
mit Flügelschwung das
Blau der Weiten
blue_ingridIm Schleier einer SELIGkeit,
auf Flügel, die mich tragen,
butfly_admiralim Herzen jauchzend, das so weit,
spür ich es pulsend schlagen.
zwinker
Foto © Ingrid Riedlbirds_lineUnter´m Laub und dürren Zweigen
regt das Leben sich erneut;
will uns junge Triebe zeigen,
Jahr für Jahr zur Frühlingszeit.
blattGlitzernd  ziehen Silberfäden
früh am Morgen,
wenn es graut
spinneund im Winkel einer Hecke,
sitzt die Spinne,  die sie baut.
pusteSonnenstrahlen – die umschmeicheln
laue Winde – die uns streicheln,
birdBlütenduft und  Vogellieder,
all das bringt der Frühling wieder.

MARIENWenn Blatt für Blatt und Trieb für Trieb
im Hoffen um des Werdens Sieg
zum Licht empor
das Sehnen schickt,

sunsetdem Sonnenstrahl ins Auge blickt,
kehrt frühlingsfroh die Freude ein,
lässt die Natur in ihrem Sein
das Glücksgefühl
ins Herz hinein.

birds_line  blumenwinkw8r-egNah’ am Teich in grüner Flur
zieren Blumen die Natur
und die Bienen
summen munter;
Alles macht der Frühling bunter.

schzneerrose
Mögen aus jedem Samen, den du säst, wunderschöne Blumen werden,
auf dass sich die Farben der Blüten in deinen Augen spiegeln
und sie dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
~ Altirischer Segenswunsch ~
sunPanorama weit und klar,
Gärten, Täler;
Wunderbar.
Gnadenwald-Tirol

Gnadenwald Foto © Ingrid Riedl

horses-in-springEs pochen Herzen, jubeln Seelen,
die dieses Schauspiel auserwählen
cat-kuekenund Augenblicke froh entdecken;
Im Sonnenschein die Kräfte wecken. 
baer
 Das neue Leben regt sich wieder
auf Feldern, grünen Wiesen,
wo Bienen summen, Knospen sprießen
und klare Bächlein glucksend fließen.
© Ingrid Riedl

© Ingrid Riedl

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.  Mark Twain
 
sonne
Ingrid_WK

WK Sommerfest

 
http://ingrid-hexerl.myblog.de/ingrid-hexerl/page/2063393
w8r-b8
http://www.xing.ch/image/ct_72_ctDownload1.htm
Spuren im Sand …  ♫ … Flashcard
dichter
Für Liebe, Frieden, Toleranz und Akzeptanz.
Conchita  alias Tom
Conichta-Wurst-Rise-like-a-phoenix-Austria-2014

rose

Herzlichen Glückwunsch Conchita !
„A Star is born“ – war sich die Weltpresse einig, als Österreichs Conchita Wurst zur Siegerin des 59. Eurovision Song Contest in Kopenhagen gekürt wurde. 
Auch Elton John und sein Partner David James Furnish haben Conchita Blumen samt Billett „We love You“ in ihre Garderobe geschickt.
 ⇒    Conchita ♥ Siegerin des 59. Eurovision Song Contest 2014 ✾ Superstar-Story 

 Das Mann-Frau-Wechselspiel hält in den Annalen der ESC-Geschichte einiges bereit, erstaunlicherweise aus Ländern, von denen man dies nicht unbedingt erwarten würde. Es begann  in den 70-er-Jahren, als Interpretinnen wie Lynsey de Paul (Großbritannien 1977) oder Tania Tsanaklidou (Griechenland 1978) in Männerkleidung auftraten und setzte sich fort in den 80-er-Jahren, als erstmals ein Mann in Frauenkleidung die ESC-Bühne durchtanzte – allerdings als rein „schmückendes Beiwerk“  in Norwegens Beitrag “Romeo” von 1986.

dana_international

Dana International

Dana,  israelische Popsängerin, gewann 1998 mit dem Song „Diva“  in Birmingham den Eurovision Song Contest.  „Ding dong“  2011
Vor 41 Jahren als Sharohn Cohen in Israel geboren und 1992 in London vom Mann zur Frau umoperiert, hat als Transsexuelle wenig mit diversen Damen-Darstellern aus dem ESC-Cabaret gemeinsam, abgesehen davon, dass auch ihre Bühnenpräsenz  insbesondere in der Gay-Szene großen Anklang findet.
⇒     http://www.danainternational.co.il/
rose
 

⇒   Recalling musical films

Golden Age Hollywood glamour with gorgeous pictures of famous stars, actor, dancer and singer in unforgettable dance scenes, romantic songs and melodies, that touch the heart.  Singing in the rain …“Somewhere Over The Rainbow“, magically „The Wizard of Oz,“  Dance to „Grease“, admire Marilyn Monroe and remembering to „West Side Story“.  Not forget: The beautiful Esther Williams, amazing competitive swimmer and Metro-Goldwyn-Mayer movie actress. † 2013 R.I.P.
Thank you dear friend for this wonderful tribute.

blumenwink

Waltz of the Flowers ✾  Nutcracker
⇒   https://www.youtube.com/watch?v=ono-OcD5uGA&list=PL0997F484E0FA0D0B

Die ✾ Zeit    https://phrasen.wordpress.com/glaubensfrage-zeit-zukunft-gegenwart-shakespeare-gott-gerechtigkeit/

 Wonders of the World – HD

psalm-143-10-religion
♞ ♘  Überlebenskunst – Ingrid – Erinnerungen
 YouTube Channels
Cat_Sleeping_on_Guitar2. Channel

My fair Lady – Mr.Higgins

ORF – LICHT ins Dunkel
✾  ZAUBERfaedenw8r-b8
 Life Ball 2014 ♥  Garten der Lüste
Life Ball 2014, dem Charity-Event des Jahres im Kampf gegen HIV und Aids in Wien auf Vienna  Online.  Die Freude am Leben feiernd, vereint der Life Ball seit 1993 traditionelle Wiener Ballkultur mit Extravaganz, ausgefallenen Performances und engagierten Reden.
LOVE  IS  A  BLOOM  ✾  GROWING  ANYWHERE 
klick   ⇒
 

http://www.stylebible.org/deutsch/

 

http://www.lifeball.org/?lang=de

 

 

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Botanik ✾ Exotische Pflanzen & Heilkräuter

Nepenthaceae

Foto © Ingrid Riedl

Dieses Foto einer  Nepenthes Ventricosa – Kannenpflanze,  entstand im Gewächshaus des Botanischen Garten in Innsbruck. Ich war fasziniert von diesem wunderschönen Exemplar,  fotografierte es mit meiner Canon G5 .. und war über das Ergebnis angenehm überrascht … 
Die Beute besteht in erster Linie aus Insekten, aber auch Mäuse oder Ratten sind in größeren Kannen schon verstorben.
  Foto © Ingrid Riedl
Ich bin wieder bein Fotografieren, höre ober mir – bei der großen Palme, nahe vom Eingang des Gewächshauses – ein Geräusch, sehe hoch und drücke auf den Auslöser. Hier ist das Resultat. Eine kleine Maus klettert zur herrlichen Blüte. Schöne Erinnerungen, die heute noch mein Herz erfreuen.

 klick–>   Schmetterlinge ƸӜƷ Die Verwandlungskünstler

admiral

Foto © Ingrid Riedl

Im Reigen um der Muse Gunst,
dem Flügelschlag, dem zarten,
ist jedes Exemplar ein Star
im Garten aller Arten.

Foto © Ingrid Riedl

Wo FALTER mit den Flügeln schlagen
die samt’ne Punkte in sich tragen,
der Tau des Morgens Tropfen bindet,
ist Blütezeit,
die Nahrung findet.
Bananenfalter

Feinschmecker – Foto © Ingrid Riedl

dream

Foto © Ingrid Riedl

mohnbluete

Foto © Ingrid Riedl

geschichte

 Einiges vom Wirtschaftstreiben wollte ich
mir einverleiben.
Weiterbildung – Wissen pur;
Nahbezug zu der Natur,
Technik und noch vielerlei,
ist im Sortiment dabei.
Foto © Ingrid Riedl

Frühling – Pavillon im Botanischen Garten Innsbruck 2009

klick–>  Botanischer Garten ✾ Innsbruck

kuechenschelle

Foto © Ingrid Riedl

tau

Buchempfehlung:

aloe-bankhofer

Hademar Bankhofer Kneipp, Wien

 Aloe Vera, die  Königin der Heilpflanzen,
sieht wie ein Kaktus aus, gehört jedoch in Wirklichkeit zu den Liliazeen, wie der Knoblauch, die Schwertlilie, der Spargel oder die Tulpe. 

Sie ist eine Art Sukkulente, hat einen hohen Anteil an Saft voller außergewöhnlicher Eigenschaften. Der Gattungsname Aloe, lateinisch und griechisch belegt, wird mit „berühmt für Ihre Bitterkeit“ übersetzt.  Die Bitterkeit ist auf den gelben „Aloesaft“ zurückzuführen, der aus den fleischigen Blättern ausläuft, wenn man sie am Blattgrund abschneidet und schräg lagert. Pro Blatt fließen 5 bis 10 g Saft ab. Dieser erstarrt beim Trocknen zu einer harten, tiefbraunen, undurchsichtigen Masse, die, als „Aloe“ bezeichnet, arzneilich verwendet wird. Für die Gewinnung werden zwei Aloe-Arten genutzt, die Echte Aloe (Aloe vera, Syn. Aloe barbadensis) und die Kap-Aloe (Aloe ferox).

Foto © Ingrid Riedl

Aloe Vera in voller Blütenprachtfotografiert von mir im Gewächshaus des Botanischen Garten in Innsbruck mit meiner Canon G5.

Orchideen faszinieren und beschäftigen die Menschen schon mehr als 2500 Jahre. Sie wurden als Heilmittel, Dekoration und Aphrodisiakum verwendet oder sie spielten im Aberglauben eine große Rolle. Die ältesten Überlieferungen über Orchideen stammen aus dem Kaiserreich China und beziehen sich auf die Kultur von Orchideen aus der Zeit um 500 v. Chr. (Tsui Tsze Kang: Orchideenkultur im Kum Cheong (erschienen in der Song-Dynastie 1128–1283)).  Die ersten Orchideenkultur in China befand sich damals bereits auf einer hohen Stufe.  Auch in Amerika (Mexiko) werden Orchideen schon lange kultiviert. Noch bevor die Spanier das Land eroberten, wurden vor allem die Früchte von „Tlilxochitl“ (Vanilla planifolia) als Gewürz geschätzt.
Die Azteken  verehrten »Coatzontecomaxochitl« (Stanhopea-Arten) als heilige Blumen und kultivierten diese in den Gärten ihrer Heiligtümer.
orchidee

Foto © Ingrid Riedl

Der Großteil  der Pflanzenfamilie der Orchideengewächse, wächst in den Tropen und Subtropen, hauptsächlich in Südamerika.  Mehr als die Hälfte aller tropischen Arten wachsen als Epiphyten auf Bäumen. Sie besitzen spezielle morphologische (Velamen radicum, Pseudobulben) und physiologische (CAM-Mechanismus) Besonderheiten, um mit den teilweise widrigen Bedingungen wie Trockenheit und Nährstoffmangel im Kronenraum zurechtzukommen.  Fast alle Orchideen haben winzige Samen. Jede Pflanze produziert Hunderttausende bis Millionen von Samen in einer Samenkapsel. Durch ihre geringe Größe sind die Samen von Orchideen nur noch auf eine Hülle und den in ihr liegenden Embryo reduziert. Im Gegensatz zu anderen Samen fehlt ihnen das Nährgewebe oder Endosperm, das für eine erfolgreiche Keimung nötig ist. Nur bei wenigen Gattungen ist dieses noch vorhanden (z. B. Bletilla). Orchideen sind deshalb auf eine Symbiose mit Pilzen angewiesen.

Die Trichocentrum cebolleta ist eine Orchideenart mit gelb-braun getupften Blüten, die im tropisch-subtropischen Amerika und in der Karibik wächst und  als psychoaktive Pflanze gilt   In Europa wird sie schon seit langem als Zierpflanze kultiviert. Die Blätter enthalten als wirksame Inhaltsstoffe verschiedene Phenanthrene. Diese wirken halluzinogen und werden von den Tarahumara (einem mexikanischen Indianerstamm) als Ersatz für den Peyotekaktus Lophophora williamsii gebraucht (Hauptwirkstoff Meskalin).

Nur wenige Orchideenarten werden als kultivierte Nutzpflanze verwendet. Dazu zählt die Gewürzvanille (Vanilla planifolia) . Einige Arten werden auch zur Aromatisierung/Bereitung von Tee (Bsp. Jumellea fragrans) oder auch als Parfümierungsmittel für Parfüm und Tabak (Bsp. Vanilla pompona) genutzt.  Die ausgegrabenen Wurzelknollen werden in der Türkei zur Aromatisierung von Speiseeis verwendet.   Die zwei „hodenförmigen“ Wurzelknollen der Knabenkräuter (v. griech. ὄρχις „Hoden“) haben der gesamten Pflanzenfamilie ihren Namen gegeben.   Nach den Korbblütlern (Asteraceae) stellen die Orchideen die zweitgrößte Familie unter den bedecktsamigen Blütenpflanzen dar.

Pilz

Foto © Ingrid Riedl

Die bestuntersuchten Blumendüfte sind die von Stanhopea und Catasetum, die durchdringend nach Ananas, Vanille, Zimt, Kümmel oder Menthol riechen und Prachtbienenmännchen anziehen, wobei diese die Blüten weder bestäuben noch angreifen, sondern lediglich das von der Pflanze produzierte Öl einsammeln und für ihre Balz benutzen wollen. Es gibt sowohl unzählige Prachtbienen- als auch jeweils dazugehörige Orchideen-Arten.
Der chinesische Philosoph Konfuzius (551-478 v.Chr.) berichtete über ihren Duft und verwendete sie als Schriftzeichen [ lán ] was so viel wie Anmut, Liebe, Reinheit, Eleganz und Schönheit bedeutet.
 orchideeAnmut, Schönheit, Eleganz,
spiegeln sich im Blütenglanz
edler, zarter Orchideen.
Herrlich sind sie anzusehen!
 klick–>  Orchideen-Forum  Informationen für Orchideenfreunde
BIRD
Die Phytotherapie ist eine der ältesten Heilmethoden. Ihre Geschichte reicht bis in die Steinzeit zurück.  Eine alte, noch heute lebendige Tradition hat die Phytotherapie in der traditionellen chinesischen und ayurvedischen Medizin.
Im europäischen Raum war es Hippokrates, der eine grosse Anzahl von Heilpflanzen kannte und beschrieb. Weitere Pioniere der historischen Pflanzenheilkunde sind unter anderen Hildegard von Bingen (um 1100) oder Paracelsus (1493–1541). Die westliche Phytotherapie entwickelte sich im Laufe der vergangenen Jahre zu einer wissenschaftlich fundierten Medizinrichtung, die von Ärzten genauso wie von Phytotherapeuten und Drogisten eingesetzt wird.
 
klick–> Heilpflanzen – Botanikus
klick–> Kräuter & Aromapflanzen
klick–> Fruechte-Lexikon
Papaya

Papaya

Die Papaya, eine keulenförmige bis runde Beerenfrucht.

Papayaist der Inbegriff von Exotischen Früchten und wird immer beliebter.  Das Genom der Papaya dient der Erforschung des gesundheitlichen Werts von Früchten, der Evolutionsforschung und anderen grundlegenden Fragen der Biologie.  Das Fruchtfleisch der Papaya ist reich an Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Niacin, Vitamin A und C.  Außerdem enthalten Papayas eiweißspaltende und fettspaltende Enzyme wie Papain, Chymopapain, Lysozym und Lipase.

 

baumbluet Aus den Beeten unsrer Träume,
aus den Wurzeln unsrer Saat,
aus dem Schein der Illusionen.

MOHNBLUETEAus den Kräften unsrer Tat.
Aus den Tränen uns´rer Qualen,
aus der Sonne warmer Strahlen,
aus dem Sinn der Wiederkehr.

Aus dem Quell von Sein und Haben,
aus dem Leid, das drückend schwer,
aus dem Glück der kleinen Gaben,
aus dem goldnen Sternenmeer.

MONDAus des Mondes mystisch Kraft
wählt das Schicksalsrad die Macht.

Aus den bunten zarten Farben,
die ein Regenbogen schafft,

rainbowauf verschlungnen irdisch Wegen,
die der Lebenslauf gemacht,

jesusschickt der Himmel seinen Segen,
um die Brücke uns zu legen.

 © Ingrid Riedl

Foto © Ingrid Riedl

My fair Lady – Mr.Higgins

MUSIC MOVIES

FEUERLILIE

Foto © Ingrid Riedl

There was a time when to amplify DNA,
You had to grow tons and tons of tiny cells.
Then along came a guy named Dr. Kary Mullis,
Said you can amplify in vitro just as well.
Just mix your template with a buffer and some primers,
Nucleotides and polymerases, too.
Denaturing, annealing, and extending.

Well it’s amazing what heating and cooling and heating will do.
PCR, when you need to detect mutations.
PCR, when you need to recombine.
PCR, when you need to find out who the daddy is.
PCR, when you need to solve a crime.
(repeat chorus)

klick –>   HYGIENE  „Clean hands can prevent the spread of diseas

klick –>  Auf Wiedersehen DAVIDIA 
  Holzmasken
Es gibt drei Sorten von Menschen: solche, die sich zu Tode sorgen; solche,
die sich zu Tode arbeiten; und solche, die sich zu Tode langweilen.
Winston Churchill

ZAUBERfaedenZAUBERfaeden

Meine HOMEPAGE

Tag und Traum.

MARIENJeder Tag hat seine Schatten, wandelt in die dunkle Nacht. Jeder schöne Augenblick ist für den Moment gedacht.

© Ingrid Riedl

birds yellowErwachen am Morgen.
Der Tag ist noch grau.
birdskiss
 
Die Nacht ist entschwunden.
Der Himmel wird blau.
flower-butflyVereinzelte Nebel verschleiern die Sicht
und teilbare Schichten verändern sich nicht.

nordkette_gnadenwaldEin Blick durch das Fenster.

windowEin Sinnen – ein Denken
Ein Sehnen – ein Hoffen
Ein Sich-Selbst-Beschenken

BUTFLYDROPSFlüsternd, du bemerkst es kaum, will DICH das Glück liebkosen. Es streut DIR zwischen
Tag und Traum die schönsten edlen Rosen.

© Ingrid Riedl

yellow_roses

 Rilke zwischen Tag und Traum.

 
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria, österreichischer Erzähler und Lyriker ist ein Dichter der leisen Töne, des stillen Nachdenkens über das Leben.  
 rainer_maria_rilkeRainer Maria Rilke

  

choice_way-wide

 Du musst das Leben nicht verstehen
rilkeDu musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und lass dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken lässt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie so gern gefangen waren, und hält den lieben jungen Jahren nach neuen seine Hände hin.

mondreiter

Rilke – Überfließende Himmel – Zwischen Tag und Traum

skystars
https://www.youtube.com/watch?v=&index=2&list=PL0C62EE8F85A46BE0
 Überfließende Himmel – O gäbs doch Sterne  ★  Katja Riemann
Katja Riemann

Katja Riemann

 
rose

star-night-dark

O GÄBS DOCH STERNE    (aus Traumgekrönt: Träumen)    (XXIV)
 O gäbs doch Sterne, die nicht bleichen,
wenn schon der Tag den Ost besäumt; von solchen Sternen ohnegleichen hat meine Seele oft geträumt.
Von Sternen, die so milde blinken, daß dort das Auge landen mag, das müde ward vom Sonnetrinken an einem goldnen Sommertag.
Und schlichen hoch ins Weltgetriebe sich wirklich solche Sterne ein, – sie müßten der verborgnen Liebe und allen Dichtern heilig sein.

birds_line mohnfeldRainer Maria Rilke   (Wolkengedicht)

Das Märchen von der Wolke.  Der Tag ging aus mit mildem Tone, so wie ein Hammerschlag verklang. Wie eine gelbe Goldmelone lag groß der Mond im Kraut am Hang.Ein Wölkchen wollte davon naschen, und es gelang ihm, ein paar Zoll des hellen Rundes zu erhaschen, rasch kaut es sich die Bäckchen voll.
Es hielt sich lange auf der Flucht auf und sog sich ganz mit Lichte an; – da hob die Nacht die goldne Frucht auf: Schwarz ward die Wolke und zerrann.

 

highpants-quote-of-the-day-rainer-maria-rilke
Das ist mein Streit:
Sehnsuchtgeweiht durch alle Tage schweifen.
Dann, stark und breit, mit tausend Wurzelstreifen
tief in’s Leben greifen
und durch das Leid weit aus dem Leben reifen,
weit aus der Zeit!

 uhr-bild

sunWie die Knospen dieser Blumen still im Werden aufgeblüht. sprühen tausend Augenblicke, die um deine Gunst bemüht.

© Ingrid Riedl

Mohnbluete

© Ingrid Riedl

© Ingrid Riedl

© Ingrid Riedl

Wie auch Stunden, wechseln Tage, Zweifel, Antwort, manche Frage,

medimilla

© Ingrid Riedl

 Mondesphasen und auch Schatten;
MOHNBLUETEStimmung, die wir einmal hatten.

 Gestärkt im Vertrauen – gestählt von dem Sein,
vereint in den Träumen – von Wahrheit und Schein.
widescreen_sunflower-wide

Eigne dir die Eigenschaft der Sonnenblume an: Sie wendet in dunklen Zeiten das Gesicht der Sonne zu.

Alleinsein ist schön, wenn man allein sein will, nicht, wenn man es muss

 
 
Nur die Sache ist verloren, die man aufgibt.
blueWie der Wind vom Flügelschlag, wie ein Augenblick,
fliehen die Sekunden, kehren nie zurück.

Nicht was du bist, ist was dich ehrt –
WIE du es bist, bestimmt den Wert!
bluetenregen

© Ingrid Riedl

 Hingestreut wie Blütenregen über Wiesen, satt und grün,
angehaucht von Gottes Segen,
werden
ZAUBERfäden
zieh’n.

shineZauberfäden, wie der Morgen,  der dem Tag die Lichter schenkt

Zauberfaeden_blue
und dazwischen ganz verborgen 
hoffnungsfroh die Zukunft lenkt.
 BUTTERFLY
Ein Blümchen, das so sehr beflissen,
das muss die Sonne einfach küssen und sollten Wolken es verdrießen, lässt Blümchen doch die Knospen sprießen. Und lässt es mal das Köpfchen hängen, dann will es nur zum Lichte drängen.
© Ingrid Riedl
 
Regenbogen_am_Rosskogel

Regenbogen am Rosskogel

Wenn der Himmel Farben trägt,
bunt schillernd zart
in Zeilen, verwaschen seine Brücke legt – zu rasch will sie enteilen.
 
© Ingrid Riedl

dreamSilberstreif

Den Silberstreif am Horizont hab ich im Traum gesehen, als ich dann aber aufgewacht, konnt’ ich ihn nicht erspähen. Doch i r g e n d w i e glaub ich daran – er hat mein Herz erhellt. Der Silberstreif am Horizont, der Hoffnungen erstellt.

© Ingrid Riedl

feuerlilie himmel

Memories

✾ Black Swan ✾

White_SwanIm Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten. ~ Aristoteles, 384 – 322 v. Chr. ~

 loving_swans-wide

 Auf Wiedersehen … DAVIDIA 

Meine YouTube Channe

l 2. Channel

Orchideen

Anmut, Schönheit, Eleganz,
spiegeln sich im Blütenglanz
edler, zarter Orchideen.

Herrlich sind sie anzusehen!

Blütenlippen, Flügelpaare;
seiden schimmern sie im Licht,
viele gibt’s seit tausend Jahren:
Eine Blume – die besticht.

Engelsgleich ist sie umwoben,
hat die Blüten abgehoben
von dem Stängel voller Kraft,
angefüllt mit Pflanzensaft.

Form und Farbe unterschiedlich,
königlich, auch zart und niedlich
schmückt die Orchidee, entzückt,
Heilt, wenn Liebe näher rückt.

Orchidee – im steten Werden
kulturell beliebt auf Erden.
ist sie Klasse, Reinheit, Segen,
wenn sich Wurzelschleier regen.

Orchideen, die betören,
halluzinogen beschwören,
als Metapher schönster Namen,
fallen duftend aus dem Rahmen.

© Ingrid Riedl

Wenn im April/Mai die Thai Orchidee Aerides falcata Lindl ihre Blüten öffnet, verströmt sie einen sehr intensiven, honigartigen Duft. Sie gehört sicherlich nicht zu den spektakulärsten Thai Orchideen, doch durch ihr Duft und die einfache Haltung, kann man sie in fast jedem Thai Garten finden.

klick–> Thai Orchidee

Mit Ausnahme der Antarktis wachsen Orchideen auf jedem Kontinent. Aufgrund ihrer enormen Vielfalt gibt es Orchideen fast in jeder Ökozone Selbst oberhalb des nördlichen Polarkreises oder in Patagonien und den dem ewigen Eis des Südpols vorgelagerten Inseln, z. B. Macquarie Island gibt es Orchideen. Der Großteil der Arten wächst allerdings in den Tropen und Subtropen, hauptsächlich in Südamerika und Asien. In Europa gibt es etwa 250 Arten.

Die Pflanzenfamilie der Orchideengewächsesind weltweit verbreitete. Die zwei „hodenförmigen“ Wurzelknollen der Knabenkräuter (v. griech. ὄρχις „Hoden“) haben der gesamten Pflanzenfamilie ihren Namen gegeben. Nach den Korbblütlern (Asteraceae) stellen die Orchideen die zweitgrößte Familie unter den bedecktsamigen Blütenpflanzen dar. Sie werden als besonders schön angesehen und vielen gilt die Orchidee als Königin der Blumen. Sie gehören innerhalb der Klasse der Bedecktsamer zu den Einkeimblättrigen Pflanzen (Monokotyledonen). Etwa 1.000 Gattungen mit 15.000 bis 30.000 Arten werden von den Botanikern anerkannt.

Der chinesische Philosoph Konfuzius (551-478 v.Chr.) berichtete über ihren Duft und verwendete sie als Schriftzeichen [ lán ] was so viel wie Anmut, Liebe, Reinheit, Eleganz und Schönheit bedeutet.

Allgemein gilt die Orchidee aber in der chinesischen Gartenkunst als Symbol für Liebe und Schönheit oder auch für ein junges Mädchen.
Orchideen in der Vase stehen dort für Eintracht.

klick–> Orchideenforum

Aus dem Quell von SEIN und Haben

Aus den Beeten unsrer Träume,
aus den Wurzeln unsrer Saat,
aus dem Schein der Illusionen,
aus den Kräften unsrer Tat,
aus den Tränen unsrer Qualen,
aus der Sonne warmer Strahlen,
aus dem Sinn der Wiederkehr,
aus dem Quell von Sein und Haben,
aus dem Leid, das drückend schwer,
aus dem Glück der kleinen Gaben,
aus dem goldnen Sternenmeer,
aus des Mondes mystisch Kraft
wählt das Schicksalsrad die Macht.

Aus den bunten zarten Farben,
die ein Regenbogen schafft,
auf verschlungnen irdisch Wegen,
die der Lebenslauf gemacht,
schickt der Himmel seinen Segen,
um die Brücke uns zu legen.

© Ingrid Riedl

Auf Wiedersehen … DAVIDIA 

My fair Lady – Mr.Higgins

Amselglück – das Brutverhalten

 

Erinnerungen an den außergewöhnlich
schneereichen Winter im Jahr 2004

 

2004 Foto  Ingrid Riedl

2004
Foto © Ingrid Riedl

Amselglück

Amselglueck

 

Der lang anhaltende Winter mit seiner klirrenden Kälte ließ nicht nur mich auf einen sonnigen Frühling hoffen, der die von Schnee und Eis bedeckte Erde mit den im Winterschlaf ruhenden Pflanzen wieder zu neuem Leben erwecken soll.
Oft vergesse ich, dass mir kalt ist, wenn ich den Vögeln zusehe, denn im Herzen verspüre ich eine kaum vergleichbare Wärme, wenn sie ihr Morgenlied am nahen Tannenbaum vor meinem Schlafzimmerfenster voller Zuversicht trällern, obwohl die Futtersuche bei diesen Temperaturen um den Gefrierpunkt sicherlich schwer ist.
Wenn Amsel, Spatz, Meise oder Grünfink auf den bereitgestellten Futterplätzen am Balkon anderer Bewohner um ihre Rationen kämpfen, ist es lustig zu beobachten, welche Strategien von den Piepmätzen eingesetzt werden, um mit zornigem Gezwitscher den Konkurrenten den Rang abzuflattern.
klick –> Vogelstimmen

Aber auch dieses Jahr kommt der Frühling und mit ihm das Liebeswerben der Vögel und anderer Tierarten. Auf meinem Balkon und in der Parkanlage vor und hinter dem Haus geben sich Meisen, Grünlinge, Spatzen und Amseln im frischen Grün der Bäume und Sträucher ein Stelldichein.
Bereits am frühen Morgen, bevor die Dämmerung entschwindet, erklingen die unterschiedlichsten Vogellieder vom Tannenbaum gegenüber und es ist ein besonderes Konzerterlebnis, das ich täglich bei offenem Schlafzimmerfenster genießen darf.
Wenn dann die Morgensonne ihre Strahlen über die Berggipfel schickt, sitzen abwechselnd die Singvögel auf der hohen Spitze des Tannenbaums, um im goldenen Schein des neu erwachten Tages ihre Liedchen zu schmettern.

Mit dem Lohbach, einem Biotop für viele Pflanzen und Tierarten, dem nahen Bergwald und der umliegenden Parkanlagen ist die Wohngegend am Rande der Stadt eine Oase der Erholung. Eigentlich gibt es keinen triftigen Grund, weshalb ausgerechnet auf meinem Balkon ein Amselnest erbaut wurde, denn ich habe kein Futterhäuschen am Balkon und stelle auch im Winter kein Vogelfutter zur Verfügung.
Vielleicht wurde der Brutplatz auf meinem Balkon auch erwählt, um der drohenden Gefahr von herumstreunenden Katzen, die Jungvögel gerne zu ihrer Beute machen, zu entkommen.

Über den Gesang der Amseln, ihren verschiedensten Brutplätzen und ihren Gewohnheiten in der Nähe des Menschen zu leben, wurde schon viel geschrieben.
Was Amseln uns aber wirklich mit ihrem schönen Gesang sagen wollen, wird uns wohl für immer verborgen bleiben, erfreut uns aber jedes Jahr zur Frühlingszeit, besonders wenn der melodische Reviergesang des Männchens aus den nahen Grünanlagen tönt.
Jedenfalls ist trotz der schönen parkähnlichen Grünanlagen rund um unser Wohndomizil mein kleiner idyllisch gestalteter Balkon im letzten Stock des Hauses ein begehrter Brutplatz für die Amseln geworden, wie man der folgenden Erzählung und den von mir gemachten Fotos entnehmen kann.

Ein Brutplatz am Balkon

Um auch im Winter meinen Balkon mit etwas Grün zu schmücken, pflanzte ich veredelte Zwergpinien, Wachholder und gab dazu in die von den Geranien verlassenen Blumenkästen Tannen- und Fichtenzweige.
Mein Blick aus dem Wohnzimmerfenster traf immer wieder auf ein Amselpaar, das sich in Abständen abwechselnd auf dem Balkongeländer niederließ, als wollten sie mich begrüßen.

Ein besonderer Schnappschuss gelang mir, als sich ein Amselpärchen am Balkon-Geländer traf, wo ich ein paar Pinienkerne und Rosinen hingelegt hatte. Ohne die bereitgestellten Leckerbissen aufzupicken, standen sie sich stolz gegenüber und ihr Blickkontakt mit der Körperhaltung ließ vermuten, dass hier ein Liebeswerben stattfand.
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Das tiefschwarze Männchen sträubte in geduckter Haltung sein Gefieder, tänzelte hin und her und wie mit einer unterwürfigen Geste überließ er dem Weibchen die begehrten Delikatessen. Anschließend flog er auf den Dachrand des Hauses und verkündete trillernd mit stolz geschwellter Brust seinen Artgenossen, dass er nun hier für Nachwuchs sorgen wird.

Als ich an einem sonnigen Maitag der ersten Woche im Wonnemonat meine Geranien, Pelargonien, Margariten und das kleine Jasminbäumchen mit seinen zarten, weißen Sternchenblüten pflanzte, entdeckte ich die Spuren am Boden des Balkons, die Vögel beim Nestbau hinterlassen.
Einzelne trockene Halme, Zweige, Gräser und verstreute Blumenerde lagen rund um den Blumekasten mit den Koniferen, neben der das noch nicht ganz fertige Vogelnest erahnen ließ, dass es hier Nachwuchs geben wird.
Erst später entdeckte ich, dass sich im Blumenkasten hinter dem hölzernen Rankgitter mit dem wilden Efeu ein Reservevogelnest befand, das aber zum Brüten nicht mehr geeignet war, da ich es – versehentlich – nicht wissend – tüchtig begossen hatte.
Vorsichtig guckte ich in das noch leere kunstvoll gebaute Nest, welches die naturgegebene Architektur der Vogelwelt widerspiegelt, holte meine kleine Digital-Kamera (ohne optischen Zoom), um dieses Werk fotografisch festzuhalten und hoffte auf die Wiederkehr der beiden Vogeleltern, die hier offensichtlich ihren Brutplatz errichten wollten.

Und dann war es soweit.  Bereits ein paar Tage später, als der Nestbau beendet war, sah ich die etwas größere, graubraun gefiederte Amselmutter brütend im Nest sitzen und wusste nun, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis das erste Ei gelegt ist.
Vorsichtig, um die brütende Amsel nicht zu erschrecken, öffnete ich künftig leise meine Balkontüre, sah durch das Fenster in das Eck, wo der grüne Blumenkasten mit der Konifere stand, die mit ihren Zweigen nur die Einsicht erschwerte, aber nicht vor den Witterungseinflüssen schützen konnte, damit das Nest unversehrt und trocken bleiben konnte.
Die brütende Amsel schien gar nicht so scheu zu sein, wie allgemein angenommen, denn sie signalisierte mir, als ich mich näherte, mit gurrenden Tönen, dass sie sich hier anscheinend wohl fühlte.
Aufgeplustert saß sie stundenlang im mit Halmen gepolsterten Nest und war nur zur Futtersuche kurz unterwegs, um unter Hecken und Sträuchern Futter zu finden. Sonnenblumen- und Pinienkerne, wie kleine Apfelspalten legte ich in ein Schälchen und auf das Bistrotischchen, was von meinen Vogelgästen gerne angenommen wurde und auch den Amselvater anlockte, der zwischendurch seiner brütenden Gefährtin Würmer, Insekten, Beeren und Samen mitbrachte, um ihr das Brüten zu erleichtern und sie bei Kräften zu halten.

Es war herrlich, dieses Amselglück zu beobachten und ich nützte nahezu den überwiegenden Teil des Tages, immer wieder nachzusehen, ob schon ein Ei gelegt war.
Eines Tages hörte ich am Vormittag frohes Amselgezwitscher, sah die Amselmutter wegfliegen und beim Blick in das Nest das erste, hellblaugrau gescheckte Vogelei.
Nun war ich mir sicher; hier gibt es Nachwuchs und das nächste Ei wird nicht lange auf sich warten lassen.
So war es dann auch. 
Aber die Natur wollte es anders.
Als zwei Eier im Nest lagen, brach die Vogelmutter abrupt ihr Brüten ab und ließ die zwei gelegten Eier im Stich.
Was die Ursache war, blieb ein Rätsel.

Nach einer Wartezeit von vierzehn Tagen, beschloss ich, das verlassene Vogelnest zu entfernen.

Kaum hatte ich begonnen, den Blumenkasten um das Nest zu erleichtern, flogen mit einem laut protestierenden „witt-witt-witt“ die Amseleltern auf den Balkon und ihren Gebärden zufolge, war es ihnen nicht Recht, dass ich den errichteten Brutplatz zerstöre.

Da ich das vermeintlich verlassene Nest jedoch bereits in einen Müllsack gegeben hatte und die zwei Amseleier (als Erinnerung) in ein Ostern-Körbchen, brach ich verunsichert meine Tätigkeit ab. Ich beließ aber die „Grube“ in der Blumenerde und entfernte mich, nicht ohne das weitere Geschehen vom Fenster des Balkons aus, weiter zu beobachten.

Und was sah ich da?

In Windeseile kam die Amselmutter in kurzen Abständen mit Halmen angeflogen, errichtete ein neues Heim in derselben Grube des Blumenkastens, während der Amselhahn als „Wächter“ an der Dachrinne – in naher Entfernung das Ganze im Auge behielt.
Es war phänomenal, mit welcher Geschwindigkeit und präziser Kunstfertigkeit das neue Nest errichtet wurde.
Ich bedauerte, dass sich kein optischer Zoom auf meiner Digital-Kamera befand und ich das Schauspiel nicht mit einer Filmkamera festhalten konnte.

Die werdende Amselmutter hatte es offensichtlich eilig, denn als das Nest in einer guten Stunde bezugsfertig war, legte sie anschließend gleich wieder ein Ei und es folgten weitere.
Jeden Tag kam ein Ei dazu und schließlich waren 5 Amseleier im Nest zu erblicken.

Die Amselmutter war nun überwiegend mit dem Brüten beschäftigt und der stolze Vater traf mehrmals täglich ein, um der brütenden Mutter Futter zu besorgen und um die frohe Kunde einer neuen Brut mit herrlichem Gesang zu bekräftigen.

Nach Recherchen über das Brutverhalten der Amseln, die zur Gattung der Drosseln gehört, erfuhr ich, dass das eigentliche Ausbrüten der gelegten Eier erst nach dem dritten Ei beginnt. Ob dies das Abbrechen des ersten Geleges begründet, entzieht sich meiner Kenntnis.

Es war eine wahre Augenweide, diesem Ereignis beizuwohnen und mit vorsichtigem Anschleichen, um das Paar bei ihrer Familiengründung nicht zu stören, gelang es mir, einige Fotos zu schießen, die das Wunder der Natur dokumentieren.
Spannend wurde es für mich, als zehn Tage später das erste und am nächsten Tag das zweite Junge schlüpfte und ich kurz vor Mittag zufällig den Zeitpunkt erhaschte, als noch ein Stück der aufgebrochenen Eierschale neben dem neugeborenen federlosen Piepmatz lag.
Bevor die Mutter die letzte aufgebrochene Schale des Eis verzehrte, um dem frisch geschlüpften Erdenbürger Platz zu schaffen, konnte ich noch ein Foto machen.
Das nackte, rosafarbene Küken, das noch blind und unbeholfen seinen Schnabel gierig nach Futter heischend aus dem Nest reckte, wurde nahezu im Viertelstundentakt von den emsig herbeieilenden Eltern liebevoll gefüttert.

Vorne rein und hinten raus ist auch hier eine Gegebenheit, wenn die Verdauung klappen soll. Beide Elternteile hielten das Nest sauber, indem sie dem Piepmatz, die Exkremente vom Darmausgang mit dem Schnabel entfernten, was irgendwie recht lustig anzuschauen war, denn so unbeholfen die Kleinen auch waren – sie befolgten den Ablauf des Geschehens –sozusagen – blindlings.

Als das dritte Junge tags darauf das Licht der Welt erblickte, war Pause angesagt. Ob die weitere Familienplanung damit abgeschlossen war, konnte ich zum Zeitpunkt nicht erahnen, bemerkte jedoch, dass in den weiteren Tagen kein Küken mehr schlüpfte.
Die zwei intakten, übrig gebliebenen Eier wurden jedoch sorgfältig „gerollt und gewendet“ und von der Futter suchenden Mutter unter die Jungen geschoben, die darauf herumtrampelten, wenn der Kampf um das Futter begann, das die Eltern dem rivalisierenden Nachwuchs in die Hälse stopfte.
Immer der Reihe nach, und sorgfältig bedacht, dass auch der Kleinste zum Zuge kam, der von den älteren Geschwistern in die Ecke gedrängt wurde.

Es war erstaunlich, was die Kleinen so alles an Insekten und Würmern hinunterwürgten.
Um sich den Vorrang zu erkämpfen, wenn es um die Fütterung ging, waren auch unfaire Methoden erlaubt.  Dass die um ein paar Tage älteren Jungen im Vorteil waren, war klar.
Die Eltern achteten aber genauestens auf gerechte Futterverteilung und starteten sofort wieder, um einen neuen Wurm zu liefern, wenn eines der Kleinen nicht zum Zuge kam. Zwischendurch holten sie auch meine bereitgestellten Leckerbissen an Pinienkerne, die sie besonders liebten und stopften sie ihrer Brut in den weit geöffneten Schnabel, wo der Schlund des langen Halses unendlich zu sein schien.

Mit ihren langen, im Licht der Sonne – durchscheinenden, nur mit Flaum bedeckten Hälsen, reckten sie piepsend und bettelnd – ihre Schnäbel an Vater oder Mutters gefiederte Brust und signalisierten mit ihren übergroß wirkenden Schnäbeln, dass der Hunger noch nicht gestillt sei. Die Mutter machte diesem Gezeter jäh ein Ende, wenn sie sich behutsam und aufplusternd auf das Nest setzte, wo sich die drei Piepmätze dann beschützt, satt und müde ihren Vogeltraum hingaben.
Doch der Schlaf der Jungvögel dauerte nie länger als eine halbe Stunde.
Fordernd bohrten sie sich dann durch das Gefieder der Mutter, die dem Anschein nach, manchmal überfordert schien, denn sie drängte die Kleinen immer wieder unter ihren Bauch.

Die restlichen zwei graublau gecheckten Eier lagen im Nest unter oder neben dem Nachwuchs, der sich aneinander kuschelte, auch deshalb, weil es entgegen der Jahreszeit ziemlich kühl war.

Um die Brut vor dem Regen zu schützen, spannte ich einen kleinen Sonnenschirm über das Nest, was sich als sehr vorteilhaft erwies, besonders als eines Tages zur Mittagszeit kirschgroße Hagelkörner vom Himmel hagelten.
Sichtlich erschrocken, saß die besorgte Amselmutter auf dem Nest, um ihre Jungen zu behüten, als es blitzte, donnerte und der Himmel seine Schleusen öffnete. Der Amselvater flog nach dem Gewitter triefend nass zur Brutstätte und schmetterte nach seiner Inspektion und Fütterung mit frischen Würmern – sichtlich zufrieden, seine erfreuliche Botschaft vom Dach des Nebenhauses.
Zwei der Erstgeschlüpften hatten bereits eine Woche nach dem Schlüpfen ihre Äuglein offen und reagierten nun auch, wenn ich mich näherte mit einer Schutzhaltung, indem sie sich im Nest duckten.

Der Vater war nach wie vor die Autoritätsperson. Die Amselmutter agierte äußerst geduldig und liebevoll beschützend, ließ mich aber trotzdem nahe an das Nest heran und rückte zur Seite, um mir stolz ihre Brut zu zeigen, die sich unter ihr aufgeplustertes Gefieder kuschelte.

Dass die Erziehung der Amseleltern Früchte trug, konnte ich immer wieder mit Schmunzeln beobachten. Köstlich war es anzusehen, wenn sie in der Reihe bettelnd und piepsend auf die Nahrungszufuhr warteten und nach den Schlucken trippelnd ihren noch rosa Pürzel mit dem spärlichen Flaum in die Höhe reckten, damit Vater oder Mutter den Kot entfernt. Das Nest war immer reinlich und wurde im Laufe der Zeit von der Mutter so verändert, dass die Mulde darin immer höher ausgebaut war, um den Kleinen die Sicht besser zu ermöglichen.

Wie auf den Fotos zu sehen ist, fühlten sie sich sehr wohl an Mutters Seite, waren aber außer Rand und Band, wenn sich der Vater, den ich Monokel-Joe nannte, da das umrandete Auge vom seitlichen Blickwinkel aus gesehen, beinahe wie ein Monokel aussah, sich mit frischen Insekten oder Würmern näherte. Ja, sie himmelten ihn regelrecht an, was er wohlwollend zur Kenntnis nahm, indem er anschließend seine Runde drehte und stolz seinen Gesang vom Dach ertönen ließ.

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Flügge geworden

 

Zehn Tage nach dem ersten schlüpfte das letzte Küken und am selben Tag fanden bereits die ersten Flugversuche des ältesten Piepmatz statt, der sich aber vorerst mit ein paar ungeschickten Hüpfern nur am Boden des Balkons begnügen musste.
Ein übrig gebliebenes Ei (aus welchen Gründen auch immer), wurde von der Amselmutter tief unter die Halme des Nestes vergraben. Sie hat es später gefressen und sich so vielleicht einen Vorrat geschaffen. Als sie begann das Nest zuzuscharren und eine flache Ebene im Blumenkasten zu bilden, ahnte ich, dass sie nun die Kleinen lehren wird, ihre gebaute Startrampe zu nützen.
Ich betrachtete das erfreuliche Geschehen etwas versteckt vom Balkonfenster raus, um diese Lernübung nicht zu stören, auch deshalb, da sich das Elternpaar – überwiegend der Vater – sehr scheu und angriffslustig benahm, sah er die Kamera in meinen Händen.

Es war jedenfalls eine schöne Zeit, den lieben Amseleltern mit ihren Jungen zuzusehen und zu beobachten, wie zwei der Piepmätze die erste Probeflugstunde mit tapsenden Hüpfen innerhalb des Balkons bewältigte, um dann mutig ins nahe Grün zu starten, wo Büsche und Bäume einen Landeplatz bieten, der mit Schwung vom Balkon aus zu erreichen war.
Einer der Kleinen, am Bäuchlein noch rosa, mit kargem Flaum bedeckt, hatte die Landung nicht ganz geschafft und stürzte auf den asphaltierten Vorplatz des Hauses, wo er auf dem Weg zum Amselhimmel seine kurze Zeit des Daseins aushauchte.

Schließlich flog das letzte Junge aus dem Nest, das die Amseleltern mit lockenden Rufen und mit Würmern im Schnabel ihr Geleit gaben. Bevor es jedoch den nicht ungefährlichen Flug aus dem vierten Stock wagte, hüpfte der gut entwickelte Sprössling auf den danebenliegende Blumenkasten hinter dem rankenden Efeu, von wo er den Start wagte und zu meiner Beruhigung in den dichten Ästen des Birkenbaumes seinen Halt fand.

Alle anderen der Amselfamilie und deren Freunde, besuchen mich heute noch regelmäßig und die Leckerbissen wie Rosinen und Pinienkerne, die ich bereit stelle, werden mit Flügelschlag und lautem Gezwitscher gerne angenommen und verzehrt.

 

 

vater-mutter-junge

DAS BRUTVERHALTEN

 

Zusammenfassend kann ich berichten, dass die Brutzeit ab dem ersten gelegten Ei in etwa 8 bis 14 Tage dauert und die Jungen nach dem Ausschlüpfen ihr Sehvermögen nach meinen Beobachtungen in ca. 6 Tagen erlangen und je nach Entwicklung in ungefähr 10 bis 12 Tagen von den Eltern geleitet, das Nest verlassen, auch wenn die Flugsicherheit nicht gegeben ist.

Je weniger Jungen aufgezogen werden, desto besser ist ihre Versorgung mit ausreichend Futter und ihr Gedeihen.

Was Amseln uns aber wirklich mit ihrem schönen Gesang sagen wollen, wird uns wohl für immer verborgen bleiben, erfreut uns aber jedes Jahr zur Frühlingszeit, besonders wenn der melodische Reviergesang des Männchens aus den nahen Grünanlagen tönt.

Die Amsel – oder Schwarzdrossel – (Turdus merula), ursprünglich ein reiner Waldvogel, passte sich dem Menschen im Laufe der Zeit an und wurde zu einer der im menschlichen Siedlungsraum am häufigsten auftretenden Brutvogelarten. In begrünten Städten, Parkanlagen und Dörfern.

In seinem Buch beschreibt Prof. Dr. Heinz Tiessen die Musik der Natur so treffend, dass ich seinen Worten mit Begeisterung zitiere: “Die Amsel ist, mit den menschlichen Maßstäben von Melodik, Harmonik und Rhythmik gemessen, der musikalisch höchststehende Singvogel Mitteleuropas”.
Dieser Erkenntnis, kann ich nur mit voller Begeisterung zustimmen, denn das morgendlichen Vogelkonzert einer Amsel hat auch mich gefesselt und durch meine Beobachtungen war mir das Glück hold, nicht nur den Amseln zu lauschen, sondern auch ihre Brutgewohnheiten zu erkunden.
Ein Nest baut die weibliche Amsel etwa dreimal im Jahr innerhalb weniger Stunden aus Halmen, Gräsern und Moos im Geäst von Sträuchern oder Bäumen. Darin legt sie die 4-5 bräunlich gefleckten, etwas hellblau-grünlichen Eier in wenigen Tagen.
Nach knapp zwei Wochen verlassen sie das Nest, obwohl sie noch nicht fliegen können und so eine leichte Beute von Katzen, Elstern, Eichelhähern usw. werden. Von den Eltern werden sie durch ein „zieh-zieh“ bei Gefahr aus der Luft, durch ein sehr kräftiges „witt-witt-witt“ und „kix-kix-kix“ bei Gefahr am Boden gewarnt.
Bei allen über 65 Drosselarten der Gattung Turdus, mit Ausnahme der hier beschriebenen Amsel, weist das Brustgefieder dreieckige dunkle Flecken auf, eine Drosselzeichnung. Daher kommt der Name Drossel. Außerhalb des Brutgeschäftes im Herbst finden sie sich zu größeren Gruppen zusammen.

„Amsel, Drossel, Fink und Star, und die ganze Vogelschar…“:
Schon seit Generationen sorgt dieses Kinderlied für Verwirrung. Denn eigentlich gehört die Amsel, auch Schwarzdrossel genannt, als eine von 200 Unterarten zur Drosselfamilie.

© Ingrid Riedl

 

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Die Amsel nützt die Zeit der Chancen,
wenn Frühlingssonnenstrahlen tanzen
auf Blättern, die auf starken Zweigen
das Wachstum voller Triebe zeigen.
 

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Sie baut ihr Nest, geschützt vorm Sturm,
hält Ausschau nach dem besten Wurm
und fängt Insekten kühn im Flug,
ist sangesfreudig und auch klug.

 

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Vater füttert mit Geschick,
Fliegen, Würmer, groß und dick
und verteidigt Nest und Brut.
Das tut allen Jungen gut.

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Um die Brut gut aufzuziehen,
müssen sie sich sehr bemühen,
ihren Futterplatz beschützen
auf den Eiern wärmend sitzen.
 

Das Gefieder ist noch spärlich,
und die Äuglein zu und blind,
doch wenn etwas laut, gefährlich,
kommt die Amsel-Ma geschwind.

Piepsend recken sie die Köpfchen
hungrig aus dem Nest heraus,
würgen gierig in ihr Kröpfchen,
lassen keine Mahlzeit aus.

Spärlich ist der Federflaum,
rosig, nackt der Bauch.
Schön ist unser Amseltraum.
Glücklich sind wir auch.

 

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Unter Mamas Federschoß,
ist’s gemütlich, fein
und im warmen Amsel-Nest
schlaf ich glücklich ein.

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Das Kleine unter’m Schoß versteckt;
Es schlummert, bis der Hunger weckt.

Mutterliebe zeigt sich hier;
Behütet kuscheln sie bei ihr.

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Geborgenheit im Mutterschoß.
Bald sind alle flügge, groß.

Wenn sie dann zum Fliegen starten,
werden Vater, Mutter warten,
um den Flug zu dirigieren,
dass sie nicht die Sicht verlieren.

Ja, es dauert nicht mehr lange,
bis ich selber Mücken fange,
Würmer und noch viel mehr,
dann ist alles halb so schwer.

Jetzt ist mir noch Angst und Bange,
weil ich nicht zum Baum gelange,
wo die Freunde fröhlich singen,
uns ein Ständchen täglich bringen.

Wie ich fliegen soll?
Hoffentlich ist’s toll.

Nebenan am Blumenkasten
musste er ein wenig rasten.
Ängstlich piepst er: „Oh wie tief!“
Bis ihn seine Mutter rief.

ADE, ihr lieben Jungen,
nun wird im Chor gesungen.
Am Lindenbaum daneben
beginnt ein neues Leben.

Mutter ruft: Ade – ade, tut euch bitte ja nicht weh!

Witt, witt witt und tschirp, triri,
dort am Baume visavis
werden alle später wohnen
und am Gipfel singend drohnen.

© Ingrid Riedl

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Über den Gesang der Amsel und ihre verschiedensten Brutplätze wurde schon viel geschrieben; Natur- und Musikwissenschaftler erforschten ihre Tonsprache und die zu Musik gebrachten Stücke (Hoffmann, Szöke u.a.) zeigen, daß dieser Klangzauber ein besonderes Flair hat.  Was Amseln uns aber wirklich mit ihrem schönen Gesang sagen wollen, wird uns wohl für immer verborgen bleiben, erfreut uns aber jedes Jahr zur Frühlingszeit, besonders wenn der melodische Reviergesang des Männchens aus den nahen Grünanlagen tönt.
Die Amsel – oder Schwarzdrossel – (Turdus merula), ursprünglich ein reiner Waldvogel, paßte sich dem Menschen im Laufe der Zeit an und wurde zu einer der im menschlichen Siedlungsraum am häufigsten auftretenden Brutvogelarten. In Städten, Grünanlagen und Dörfern.
In seinem Buch beschreibt Prof. Dr. Heinz Tiessen die Musik der Natur so treffend, daß ich seinen Worten mit Begeisterung zitiere: “Die Amsel ist, mit den menschlichen Maßstäben von Melodik, Harmonik und Rhythmik gemessen, der musikalisch höchststehende Singvogel Mitteleuropas”.
Dieser Erkenntnis, kann ich nur mit voller Begeisterung zustimmen, denn das morgendlichen Vogelkonzert einer Amsel hat auch mich gefesselt und durch meine Beobachtungen war mir das Glück hold, nicht nur den Amseln zu lauschen, sondern auch ihre Brutgewohnheiten zu erkunden.

 

 

Davidia-involucrata_taubenbaumbluete

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WINTERBILDER

 

Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.

~ Honoré de Balzac ~

 

SNOW


Verschneit liegt rings die ganze Welt,
ich hab‘ nichts, was mich freuet,
verlassen steht der Baum im Feld,
hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
da rührt er seinen Wipfel sacht
und redet wie im Traume.

Er träumt von künft’ger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blüten-Kleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.

~ Joseph von Eichendorff 1788-1857 ~

SNOW

Winternacht

Vor Kälte ist die Luft erstarrt,
es kracht der Schnee von meinen Tritten,
es dampft mein Hauch, es klirrt mein Bart;
nur fort, nur immer fort geschritten!

Wie feierlich die Gegend schweigt!
Der Mond bescheint die alten Fichten,
die sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,
den Zweig zurück zur Erde richten.

Frost! Friere mir ins Herz hinein!
Tief in das heißbewegte, wilde!
Daß einmal Ruhe mag da drinnen sein,
wie hier im nächtlichen Gefilde!

~ Nikolaus Lenau 1802-1850 ~

Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
und darüber thront das Schweigen
und der Winterhimmel nur.

Alles still! Vergeblich lauschet
man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! Die Dorfeshütten
sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! Nichts hör ich klopfen
als mein Herze durch die Nacht –
heiße Tränen niedertropfen
auf die kalte Winterpracht.

~ Theodor Fontane 1819-1898 ~

Abends, wenn die Sonne sinkt
jeder Tag zum Abschied winkt,
Tier und Mensch zur Ruhe gehen,
wirst du viele Wunder sehen.

© Ingrid Riedl

Kolsassberg   Foto © Ingrid Riedl

Kolsassberg Foto © Ingrid Riedl

CHRISTMAS TIME

http://www.links2love.com/christmas-time-backstreet-boys.htm

 

Konsumrausch prägt die Weihnachtszeit,
wo Engel fröhlich singen,
doch ist es nicht Besinnlichkeit,
wenn Menschen Umsatz bringen.

Dort Armut, drüben Überfluß,
das kann uns nicht entzücken,
denn Hunger, Kälte, Krank und Alt
ist nie zu überbrücken..

Ein Friede wäre weltenweit
DAS Wunder an Geschenken.
Ich hoffe und ich bete oft,
man sollte dies bedenken

©  Ingrid Riedl


FROHE FESTTAGE !

TWINKLE 

WÜNSCHT MIT HERZLICHEM GRUSS

INGRID

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WINTERROSE

 Wenn aus dem Schnee
die Triebe ragen
die noch den Traum des Schlafes tragen,
dann guckt ein Blümchen ganz verloren,
weil es zur Winterzeit geboren.

 Es wiegt im Schein der goldnen Sonne,
sein Köpfchen voller Lust und Wonne
bis dass der Kelch der Blüte offen.
im Wunderwerk vom steten Hoffen.

 Ein Traum wird so zur Wirklichkeit
im Werden und im Gehen
und bindet seine Einigkeit,
um niemals zu verwehen.

 Der dunkelgrüne Blättergrund
im frostig kalten Wind
gibt wieder sein Geheimnis kund.
vom zarten Rosenkind.

 © Ingrid Riedl

 Die Schneerose oder Christrose (Helleborus niger) ist eine Pflanzenart der Gattung Nieswurz (Helleborus) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).
An geeigneten Plätzen kann die Pflanze bis zu 25 Jahre alt werden



Herbstsymphonie ♫

Wenn die Blätter langsam fallen,
winkt der Herbst uns lächelnd zu.
Still wird es auf Seen, Wäldern.
Früher geht der Tag zur Ruh.

©  Ingrid Riedl

herbstbaeume

autumn_season-wide

 Auf dem Weg der Wanderung sucht der Augenblick die Erkenntnis.

erntedank 

see-sonneHalten wir das Schöne fest,
das die Jahreszeit beschert,
denn in der Erinnerung,
der Erfahrung – liegt der Wert.

©  Ingrid Riedl

herbstgedichtlisaea09Gänsehaut in deinen Zeilen.
Karussell

der Phantasie.

 Träume, die noch lang verweilen
im Geheimnis um das Wie.

kanone

In den Nischen meiner Seele
Quält der Zweifel,

harrt der Stolz.

Unter losen Dielenbrettern
schimmern Tränen durch das Holz.

© Ingrid Riedl

Foto © Ingrid Riedl

 Es knüpfen  Z A U B E R fäden an,
wo die

M O M E N T E

zählen,
die in der bunten

W U N D E R

welt

E R I N N E R U N G E N

wählen.

 ZAUBERfaedenkuerbisKürbis Rezepte:

http://www.issgesund.at/gesundkochen/rezepte/rezeptenachzutaten/kuerbisrezepte.html

Zwiebel & Trauben schützen vor Grippe

Zum Start in die Schnupfensaison belegt eine neue Untersuchung: Zwiebel, Trauben, Brokkoli & Co. schützen vor Grippe. Verantwortlich für die gesundheitsfördernde Eigenschaft ist das Flavonol Quercetin, das in vielen Gemüse- und Obstsorten vorkommt.

Der Inhaltsstoff senkt laut Forschern der Universität von South Carolina die Infektionsrate deutlich. Nachgewiesen wurde der Effekt bei einem Versuch mit Mäusen: Die Wissenschafter stellten fest, dass intensive körperliche Belastung die Anfälligkeit der Nager für Grippeviren stark erhöhte. Nach Kontakt mit dem Virus erkrankten etwa neun von zehn der körperlich beanspruchten Tiere – bei den ausgeruhten Mäusen waren es nur sechs von zehn. Diese erhöhte Grippeanfälligkeit verschwand bei jenen Tieren, denen Quercetin ins Futter gemischt wurde. Und auch bei den ausgeruhten Tieren senkte die Substanz die Krankheitsrate. (apa/red)

feder

© Ingrid Riedl

Blätter, die im Winde treiben,
Zweige, die sich müde neigen,
Abendrot, das früh verglüht,
weil die Zeit die Fäden zieht.

© Ingrid Riedl

wasserfallNovember

Melancholie der Spiele
von klammer Einsamkeit.
Ein Wechsel der Gefühle
im Strom

der

Dunkelheit.

© Ingrid Riedl

WaldidylleWANDEL

Du spürst den Wandel der Natur,
wo Schatten

kaum mehr weichen,
die in Nuancen – hellster Spur,
das Land so silbern bleichen.

© Ingrid Riedl

frostWenn’s draußen kalt und neblig ist
und klirrend Frost umhüllt
der Mutter Erde Angesicht,
das keine Regung fühlt,

erstarrt auch Feld und Strauch und Baum
des Nachts im Winterschlafestraum.

© Ingrid Riedl

blattZEIT im Dasein

Glitzernd hängen Regentropfen
schon erstarrt am

Ginsterstrauch
und am Gartenzaun da klopfen
sie im Takt zum

Windeshauch

herbstbaumgeigeZeit im Dasein

weit gespalten,

wo der Schatten niederfällt,
in der Sternennacht der kalten,
die der Winter neu bestellt.

eichhSilberklar ruht neben Bäumen

einsam eine Pfütze nur
und am Wegesrand da säumen
braune Blätter

ihre Spur.

© Ingrid Riedl 2008

uhrManchmal ist der Traum bereit

zur Rückschau

in die früh’re Zeit,

um Wurzeln wieder zu beleben,

der Zukunft

neuen Sinn zu geben.

©  Ingrid Riedl

 
Es findet alles seinen Quell

im Werden und im Gehen

und

Narben heilen, werden hell,
auch wenn wir’s nie verstehen.

© Ingrid Riedl ZAUBERfaeden

Gedanken auf der weiten Reise,
sie wandern, zögern …

bleiben stehn.
Der Sinneswandel flüstert leise:
„Lass doch die Zeit vorübergehn.“

©  Ingrid Riedl

Kunst im Botansichen Garten Innsbruck

Glück
Das Glück auf seiner weiten Reise,
verweilt,
sinniert auf seine Weise,
entführt
wie eine Symphonie;
erfüllt dir
Traum und Phantasie.
© Ingrid Riedl

Kranebitten bei Innsbruck

Wo Hoffnung und

die Sehnsucht winken,

die aus dem Kelch des Lebens trinken,

den Worten ihren Sinn verleihen,

kann

Zuversicht

im Licht gedeihen.

© Ingrid Riedl

Glitzernd ziehen Silberfäden
früh am Morgen, wenn es graut
und im Winkel einer Hecke,
sitzt die Spinne, die sie baut.

© Ingrid Riedl

Teich im Botanischen Garten Innsbruck Seelenfroh die Zeit entführen,
in der Stille meditieren,
Zuversicht im Herzen spüren.

© Ingrid Riedl

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Meine HOMEPAGE

 

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WINTERBILDER

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Wunderschöne Fotos von Anette:  http://www.magic-colors.eu/