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DEMENZ ist ein Sammelbegriff

DEMENZ oder das schleichende Vergessen.

Erinnerungslücken, Desorientiertheit und Konzentrationsdefizite sind im hohen Alter nicht selten.
Doch nicht immer bedeutet dies, dement zu sein – an Alzheimer zu leiden.

Der Begriff Demenz steht für eine sehr umfassende Gruppe ungleichartiger Erkrankungen, bei denen das Gedächtnis und die Denkfähigkeit abnehmen und das schleichende VERGESSEN zunimmt.

Es zeigt die Uhr die Zeiten an,
doch nie was sie uns bringen.
Wir knüpfen an die Hoffnung an
und an vertrauten Dingen.

© Ingrid Riedl

Entscheidend ist, dass mehrere geistige und intellektuelle Bereiche betroffen sind, wie die Orientierung oder die Lern- und Urteilsfähigkeit, und dass dies die an Demenz erkrankten Menschen in ihren alltäglichen Aktivitäten erheblich beeinträchtigt.

Bevor ich wissenschaftliche Definitionen zitiere, möchte ich auf ein paar Therapieformen hinweisen, die auch bei komatösen Patienten angewendet wurden und z.T. von Erfolg gekrönt waren.

Musik kann das Tor zur Welt einen Spalt öffnen.

Im Rahmen meiner Klinikpraktika konnte ich bei Patienten, die sich aufgrund eines Unfalls mit Schädel- Hirntrauma im apallischen Syndrom befanden, sowie auch Schlaganfallpatienten, denen man ( wie auch mir) kaum mehr Chancen der Genesung einräumte, erstaunliche Fortschritte bei der MUSIKtherapie beobachten.
Musiktherapie hat einen positiven Einfluß auf Demenz-Patienten. So werden etwa Agitationen (krankhafte Unruhe, bei der es zu heftigen und hastigen Bewegungen des Patienten kommt ) gemindert und die Interaktionsfähigkeit wird gebessert.
Eine Bewegungs- bzw. Kreislauftherapie gelingt bei einigen dementen Patienten leichter, wenn früher bekannte Melodien ertönen.
Melodien sind präsent, wenn der Text schon fast vergessen ist.

So kann das Hören und Singen vertrauter Volkslieder dem Gedächtnis mitunter auf die Sprünge helfen.
Ich konnte beobachten, dass Demenzkranken, die ich bereits seit Jahren kannte, noch bevor das schleichende Vergessen eingetreten war, spontan die Situation einfiel, in der er/sie das Lied kennen lernte oder (mit) -gesungen oder getanzt hat.

Dass Musiktherapie die Kommunikationsfähigkeit verbessert, davon bin ich überzeugt.
Ein begeisterter Tänzer, der seit ein paar Jahren an Alzheimer leidet, wurde aus seiner Apathie geweckt, in seiner periodischen Unruhe beruhigt, als er die bekannten Melodien hörte, zu deren er am liebsten tanzte.
„Das ist eine Sprache ohne Worte.“ Denn die Melodien alter Lieder blieben präsent, selbst wenn der Text bereits bröckelt – egal, wie ausgeprägt die Demenz ist.

Auch Biographie-Arbeit soll das Vergessen der eigenen Lebensgeschichte verhindern und persönliche Erinnerungen wach halten.
Fotos von bekannten Plätzen der Heimatstadt, von Urlaubsreisen und anderen bildlich festgehaltenen (familiären) Begebenheiten wecken Erinnerungen, und die Patienten geraten mitunter ins Erzählen.

Wer ein Haustier hat/te kann durch Tonbandaufnahmen von Tierstimmen (Vogelgezwitscher) aus seiner „Lethargie“ geholt werden, auch wenn es nur kurzfristig geschieht.
Der Duft von Blumen, Kräutern, sowie frühere Lieblingsspeisen, die der Kranke erhält, regen die Geschmacksknospen an und Geräusche einer Meeresbrandung können beruhigend wirken und Erinnerungen wecken.

Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit,
am Künftigen die Hoffnung
und am Vergangenen die Erinnerung.

~ Aristoteles ~

Demenzen gehören zu den folgenschwersten Alterskrankheiten. Durch die steigende Lebenserwartung nimmt ihre Bedeutung für die Gesellschaft weiter zu.

DEMENZ ist ein Sammelbegriff für ungefähr 50 verschiedene Erkrankungen.

Als kurze Definition kann man sagen, Demenz ist die Bezeichnung für einen Prozess, der sich normalerweise über Monate und Jahre erstreckt. Dabei kommt es zu chronisch fortschreitenden, degenerative Veränderungen des Gehirns, die verbunden sind mit einem Verlust von früher erworbenen kognitiven Fähigkeiten.

Zu den typischen Erscheinungen der Demenz gehören:
Zunehmende Verschlechterungen der Gedächtnisleistung (vor allem des Neugedächtnisses), des Denkvermögens, der Sprache, der Urteilsfähigkeit, der Intelligenz und der Orientierung.
Das kann sich z. B. darin zeigen, dass der Betroffene häufig Namen vergisst, seine Brille, Geldbörse oder Schlüssel suchen muss, kein Gefühl für Zeit hat, nicht weiß, wo er sich gerade befindet oder auch Verwandte nicht mehr erkennt.

Erinnerung heißt die Kunst, einmal Genossenes nicht nur festzuhalten,
sondern es immer reiner auszuformen.

~ Hermann Hesse ~

Verhaltensstörungen und Wesensänderungen.

Das kann sich äußern in Merkmalen wie grundloses Nörgeln und Schimpfen, Unruhe, Misstrauen, Ängstlichkeit und Unsicherheit, Schreien und Umsichschlagen, Veränderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, orientierungsloses Umherlaufen in der Nacht, die tagsüber in Müdigkeit/Erschöpfung mündet, Halluzinationen oder Wahnideen, wie z. B. das vermeintliche Sehen von nicht vorhandenen Gegenständen oder Gestalten.

(Demenz vom Alzheimer-Typ, wurde benannt nach dem deutschen Neurologen Alois A. 1864-1915, Breslau)

Der Ursprung des Worts DEMENZ geht auf den lateinischen Ausdruck de mentis (aus dem Bewusstsein/Verstand) zurück.
Über die Ursachen dieser wortwörtlichen Geisteskrankheit gab es schon früh verschiedene Mutmaßungen.
In seinem Werk Nomoi verfechtet Platon (427 bis 347 v. Chr.) die Theorie, geistige Verwirrungen seien allein durch das hohe Alter bedingt.

Dem widersetzt sich Marcus Tullius Cicero (106 bis 43 v. Chr.) in der Schrift Cato maior de senectute: es sei nicht das Alter an sich, sondern die Konsequenzen eines schlaffen, trägen, schläfrigen Alters. Heutzutage wissen wir mehr über die Ursachen der Krankheit, insbesondere auf molekularer Ebene. Es sind einige Risikofaktoren bekannt.

Doch vieles zu den Entstehungsprozessen von Demenzen bleibt weiterhin unklar.
Die Diagnose Alzheimer löst bei den Betroffenen und deren Angehörigen Hilflosigkeit und Ängste aus und lässt die Zukunft im Ungewissen.
Die Krankheit berührt den Menschen in seinem tiefsten Inneren, in seiner Persönlichkeit. Sie lässt Jahre verblassen, in der Folge die Vergangenheit verlöschen, zerstört die Orientierung in der Gegenwart und nimmt die Zukunft …

Das Wichtigste im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ist GEDULD, ausgewogene Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Bewegungstherapie.

Durch Ungeduld seitens der Kontaktpersonen hat der Betroffene das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben – dies ist Ursache für Unzufriedenheit, Traurigkeit und Unwohlsein (kein Mensch macht gerne Dinge falsch).
Wichtig ist ferner, sich darüber im Klaren zu sein, dass die Betroffenen aufgrund ihrer Gedächtnisstörungen nur bedingt lernfähig sind.

Die Abgrenzung normalen Alterns von einer Demenz kann im Einzelfall schwierig sein und setzt eingehende (auch internistische) Untersuchungen voraus.
Die Diagnose Demenz beinhaltet, dass neben Gedächtnisstörungen mindestens eine weitere kognitive Fähigkeit gestört ist.
Diese weitere kognitive Fähigkeit kann beispielsweise die örtliche Orientierung, die Konzentrationsfähigkeit oder das räumliche Vorstellungsvermögen sein.

Amnesie (von griech. a „ohne, nicht“ und mnesis „Erinnerung“) bezeichnet eine Form der Gedächtnisstörung für zeitliche oder inhaltliche Erinnerungen.

Demenzähnliche Krankheitszeichen, wie Geistesverwirrtheit, Desorientierung, Vergesslich- und Willenlosigkeit deuten nicht zwangsläufig auf Alzheimer hin.

Diese Symptome können auch durch dauerhaften Alkoholkonsum, den Gebrauch von *Medikamenten (Opiate-Schmerz- und Schlafmittel …) sowie durch Bluthochdruck, mangelnde Flüssigkeitszufuhr, Unterzuckerung, aber auch durch Depressionen verursacht werden.
In diesen Fällen sind Therapiechancen recht gut.

*Keine Behandlungsform hat die psychiatrische Therapie einerseits so revolutioniert, andererseits so viele kontroverse Diskussionen ausgelöst wie die Psychopharmaka. Beruhigungsmittel oder Tranquilizer vom Typ der Benzodiazepine.
Sie verursachen Schläfrigkeit, Verwirrtheit, mangelnde Urteilsfähigkeit und beeinträchtigen die Motorik und das Bewusstsein.

Link –> Tranquillizer

Also Vorsicht: Benzodiazepine als Beruhigungs- und Schlafmittel können leichtere Benommenheit, kurzfristige Orientierungs-, Merk- und Konzentrationsstörungen verursachen.
Erinnerungslücken, Reaktionszeitverlängerungen durch geistig-körperliche Verlangsamung,
Einschränkung der Aufmerksamkeit, vorübergehende Bewegungsunsicherheit, aber auch länger anhaltende Muskelerschlaffung mit erhöhtem Unfallrisiko (vor allem nachts = Toilettengang, aber auch tagsüber – kann eine „Nachwirkung“ von Schlafmittel sein.)

Mangelnde Flüssigkeitszufuhr

Von Dehydratation spricht man, wenn dem Körper Wasser entzogen wird und der Wasser- und Elektrolythaushalt gestört ist. Sie stellt für den menschlichen Organismus ein großes Problem dar. ( Entwässerungsmedikamente )

Nicht selten führt Dehydratation zu akuter Lebensgefahr. Hier ist natürlich schnelles Handeln erforderlich.
In weniger dramatischen Fällen kann Flüssigkeitsmangel akute Verwirrtheit und Hypotonie zur Folge haben, die Sturzgefahr ist dadurch stark erhöht.
Unruhe und Desorientiertheit sind oft Symptom und Auslöser zugleich, deshalb muss zunächst der Grund für die Unruhe geklärt werden.

Starker Flüssigkeitsmangel verändert die Viskosität des Blutes.
Es wird dickflüssiger, was zu einem höheren Thromboserisiko führen kann.
Durch das Flüssigkeitsdefizit wird im Darm mehr Wasser resorbiert, die Flüssigkeit wird dem Nahrungsbrei entzogen und führt häufig zur
klick –> Obstipation.

Durch den Volumenmangel bei bestehender Dehydratation kommt es zu einem geringeren Gefäßdruck, die Folge ist ein erhöhtes Dekubitusrisiko

klick–> Dekubitus

Werbung: Decubal – trockene Haut war gestern. –> http://actavis.at/de-decubal.htm

Die Letalität von Erkrankungen mit gleichzeitiger Dehydratation steigt deutlich an .
Beispielsweise kann sie sich bei einer Schenkelhalsfraktur sogar verdoppeln.

Das Problem scheint ( wie bereits erwähnt ) vor allem darin zu liegen, dass die Körperfunktionen des älteren Menschen nachlassen beziehungsweise sich verändern.
Regelmechanismen wie der Angiotensin- Adiuretin-Aldosteron Regelkreis arbeiten nicht mehr so präzise wie in jüngeren Jahren.

Das Durstgefühl verändert sich ebenfalls – nach einer Durstperiode substituiert ein älterer Mensch nicht soviel Flüssigkeit wie ein junger.
Auch der Appetit lässt nach und Nahrungsergänzungen, wie Multivitaminpräparate, Mineralien und Spurenelemente können dazu beitragen, dass ein dementsprechender Mangel ausgeglichen wird

Zusätzlich spielen noch verschiedene andere Faktoren im Alter eine Rolle. Einige ältere Menschen haben Angst vor nächtlichem Einnässen oder davor, nachts aufstehen zu müssen und zu fallen.

Ebenso nehmen depressiv veränderte Menschen weniger Flüssigkeit und Nahrung auf.
Apathie und/oder dementielle Erkrankungen führen ebenfalls zu einer geringeren Flüssigkeitsaufnahme, da das Trinken vergessen und Durst nicht wahrgenommen wird.
Wasserhältiges Obst (wie etwa Melonen) sind besonders in den Sommermonaten beliebt und leicht zu verzehren.

Empfehlenswerte Link –> Altenpflege – Praxis – Profis

Bilder Upload

Wie nahezu jedes Jahr vor Ostern ist das Thema Leben und Tod aktuell. Es werden die Schnittstellen und Übergänge, wie auch die spirituellen Dimensionen aus den verschiedensten Perspektiven erläutert und diskutiert.

Im Rahmen meiner Patientenhilfe war ich als Teilnehmerin am 3. Tiroler Palliativtag
und habe wieder einiges dazu gelernt.

Empfehlenswerte Link:
klick–> Gesundes Leben“
Vitamin B12 schützt Gehirn vor Verfall

(10.09.2008) – Neue Studie zum Vitamin B12:
Senioren, denen es an diesem Stoff mangelt, haben ein sechsfach höheres Risiko, dass ihr Gehirn Volumen verliert als Gleichaltrige, die gut versorgt sind.
Das hat eine Untersuchung von ALTERSforscher David Smith an der Universität Oxford ergeben. Fünf Jahre lang wurden 107 Testpersonen zwischen 61 und 87 Jahren beobachtet, wie gut ihre Ernährung sie mit B12 versorgt.

Das wasserlösliche Vitamin findet sich vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch und Milch.
Es ist wichtig für die Herstellung roter Blutkörperchen, für den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel und die Nervenfunktion. Vegetariern droht aufgrund ihrer Ernährung ein Vitamin B12-Mangel – wird behauptet.

Aber es gibt ja die Pharmazeutischen Produkte …

Obwohl der tägliche Bedarf nur drei Mikrogramm beträgt, haben mehrere Studien gezeigt, dass vier von zehn Menschen mit Vitamin B (Hydroxocobalamin = Vit.B12) untersorgt sind. Ältere Menschen sind besonders häufig betroffen.
Senioren mit der niedrigsten Vitaminkonzentration hatten das höchste Risiko für den Gehirnverfall – als Folge lässt das Gedächtnis nach, im späteren Stadium kommt es zur Demenz.

Smith will nun untersuchen, inwiefern die Gabe von B-Vitaminen den Gehirnabbau älterer Menschen aufhalten kann: „Unsere Studie zeigt, dass die Ernährung möglicherweise mitbestimmt, wie stark unser Gehirn im Alter schrumpft.“ Das spreche für einen höheren Anteil an Fleisch, Fisch und Milchprodukten im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung für Senioren.

Die Studie ist im Fachmagazin „Neurology“ erschienen. (BBC News/red)


Demenzhilfe Tirol

http://www.demenzhilfe-tirol.at/


Tiroler HOSPIZ

Umsorgen am Lebensende. Sehen, was man nicht sehen kann und Versorgungskontinuität organisieren.

http://de.alzheimer-360.com/detail.php?news=1

Alzheimer-Blog zum Diskutieren

 

NEU: „Demenz“ Filmratgeber für Angehörigemit dem Spielfilm „Eines Tages…“

http://www.einestages.lvr.de/info.html

Derzeit leben in Deutschland mehr als eine Million Menschen mit einer Demenz, zwei Drittel von ihnen leiden unter Alzheimer. Wissenschaftler prophezeien, dass im Jahr 2030 die Zahl der Erkrankten gut zwei Millionen erreicht haben wird.

Menschen mit Demenz möchten meist so lange wie möglich in vertrauter Umgebung leben. Die häusliche Betreuung und Pflege übernehmen Angehörige, die durch ein weit gespanntes Hilfenetz Unterstützung finden können. Der Einstieg in dieses Hilfenetz wird durch ein möglichst umfassendes Informationsangebot erleichtert. Der Filmratgeber „Demenz“ mit dem Spielfilm „Eines Tages…“ greift die wesentlichen Themen rund um die Betreuung von Menschen mit Demenz auf und lässt Betroffene, Angehörige und Experten zu Wort kommen. Ziel ist es, pflegenden Angehörigen konkrete Hilfen für den Alltag zu bieten und ihr Verständnis für das Verhalten von Menschen mit Demenz zu fördern.

Bestellung: Die DVD-Box „Demenz- Filmratgeber für Angehörige “ ist ab dem 28.4.2010 zum Einführungspreis von 19.90 € zzgl. Porto erhältlich im Online-Shop des Kuratoriums Deutsche Altershilfe.


Die Maxie, jederzeit selbst zu denken, ist die Aufklärung.

Immanuel Kant (* 1724 – † 1804 )

Er war einer der bedeutendsten Philosophen. 

Sein Werk „Kritik der reinen Vernunft“ kennzeichnet einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie.




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Videos ♛ Hollywood Klassiker

hollywood-schriftzug
 
Zu Beginns des Krieges in Europa, im Jahr 1939, sind in  Hollywood einige der besten amerikanischen Filme erschienen.
Es war auch das Jahr der besonderen Highlights.
 
Hollywood
Die Rekordernte von amerikanischen Filmen, darunter James Stewart in den Titelrollen von „Der große Bluff“ und „Mr.Smith“ unter anderem, habe ich bereits vor vielen Jahren  (in Deutscher Sprache) gesehen.
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 Vorkämpfer für die meisten der herausragenden Filme im Jahr 1939, war Thomas  Mitchell, der als besten Nebendarsteller – den Oscar für den Trunkenbold Doc Boone gewann.
Garbo, Greta (Susan Lenox, Her Fall and Rise)_01
Greta Garbo gehört zu den Schauspielern und Schauspielerinnen , die erfolgreich den Übergang zu Talkies schaffte. Bekannt mit dem Slogan “ Garbo Talks“ !
Ihre Stimme wurde zum ersten Mal auf dem Bildschirm gehört in Anna Christie (1930) , eine Verfilmung von 1922 in dem sie Eugene O’Neill spielte.
„Garbo lacht „ (in Ninotschka ) und  
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 Ingrid Bergman ’s  American Debüt (Erneuerung ihres schwedischen Hits  „Intermezzo“)
 Der Film war ein riesiger Erfolg.
 Im Jahr 1931 machte die Garbo eine deutsche Version des Films.  Garbo’s nächster Film Mata Hari, erschien 1931.
Anschließend wurde sie Teil einer All-Star- Besetzung in Grand Hotel (1932), in dem sie eine Russisch –  Ballerina spielte.
 
In “ Stagecoach“, spielte Scarlett O’Hara ’s Vater in „Gone with the Wind“,

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ein Journalist in „Mr. Smith Goes to Washington“, der „König der Bettler“ in „Der Glöckner von Notre Dame“, einen Piloten in Howard Hawks „Only Angels Have Wings“.

Die kritischen Konsens für den besten Film des Jahres 1939 ist Jean Renoirs Mozartschen Rules of the Game (Einzahl in Französisch: La Règle du jeu). „Rules“ ist an oder nahe der Spitze der Kritiker- Listen der besten Filme aller Zeiten.

Das Auswählen der beliebtesten Filme ist  schwer genug.

(1) Rules of the Game
(2) Der Zauberer von Oz
(3) Ninotschka
(4) Der junge Mr. Lincoln
(5) Der große Bluff
(6) Love Affair
(7) Mr. Smith geht nach Washington
(8) Juarez
(9) Goodbye, Mr. Chips
(10) Gone with the Wind
(11) Dark Victory

Eine Welt in einem Sandkorn sehen und einen Himmel in einer wilden Blume,
die Unendlichkeit in der Hand halten und die Ewigkeit in einer Stunde.

~ William Blake ~

 
Hollywood Filme 1939 
The Finest Year of the Golden Age

( Eine Fortsetzung folgt.)

baumbluete

klick   →  http://www.tcm.com/mediaroom/video/247067/1939-Hollywood-s-Greatest-Year-Movie-Promo-TCM-Original.html

klick   → http://classicfilm.about.com/od/articlesaboutthemovies/tp/10_Great_Movies_of_1939.htm

klick   → http://moviemorlocks.com/

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Der Oscar ist der wichtigste Filmpreis der Welt. Verliehen wird er jährlich von der „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“. Ausgezeichnet werden die besten Filme und am Filmdreh beteiligte Personen des vergangenen Jahres.
  1. Die erste Oscarverleihung fand 1929 in Los Angeles statt. Es wurden Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien verliehen: beste Regie-arbeit , bester Hauptdarsteller und beste Hauptdarstellerin, bestes Drehbuch, bester Film, beste Kameraführung, bestes Szenenbild und ein Ehren-Oscar . 
  2. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Kategorien hinzu, aber die anfänglichen Kategorien zählen auch heute noch zu den Wichtigsten.
  3. Viele Filme und Personen haben mehrere Oscars bekommen. Die, mit 11 verliehenen Oscars, erfolgreichsten Filme waren „Titanic“ und „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“.

 

 

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Einbruchdiebstahl

Diebe lauern …

Wohnungen und Privathäuser sind wieder deutlich öfter Ziel von Einbrechern. Dass sie ihre Objekte und die damit verbundenen Risiken genau
abschätzen, sollte nicht unterschätzt werden.

Früher wäre für mich eine Wohnung im Parterre noch erstrebenswert gewesen. Heute aber, müsste ich mich fürchten, bei offenem Fenster zu schlafen und die Angst, dass eventuell ein Einbrecher durch ein Fenster oder über den Balkon klettert, wäre mehr als beunruhigend.

Es lauern Diebe vor dem Haus und schleichen durch die Nacht,

besonders wenn dort Hab und Gut von niemandem bewacht.

Alarmanlagen gut gewählt sind das, was heute zählt,

um Einbruch, Diebstahl zu verhindern,

will man die Schadensfälle mindern.

~ Ingrid Riedl ~

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Foto © Ingrid Riedl


Die Polizei appelliert auf das richtige Verhalten der Bürger. Mit geeigneten mechanisch-technischen Maßnahmen kann das Einbruchrisiko entscheidend vermindert werden. Trotzdem bleibt ein Restrisiko.
Wichtige Vorsichtsmaßnahmen:

  • Haus/Wohnung/Geschäft auf Schwachstellen prüfen.
  • Beim Weggehen Fenster und Türen schließen.
    Abends Fenster- und Rollläden schließen und auf der Innenseite verriegeln.
  • Keine Schlüssel hinterlegen (Fußmatte …). Keine Hinweise auf Abwesenheit machen durch Notiz an der Haustüre oder Mitteilung auf dem Telefonbeantworter.
  • Anwesenheit signalisieren. Licht brennen lassen, evtl. Zeitschaltuhr.
    Abwesenheit der Nachbarschaft mitteilen; Briefkasten leeren lassen.
  • Wenig Bargeld und Schmuck zu Hause aufbewahren. Wertsachen sind sicher im Tresor- oder Kundenschließfach bei Ihrer Bank.
  • Verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei melden (Notruf )


Cute Security-Video – http://www.clipfish.de/video/1762307/cute-security/



Erster Schultag in  Wien (oder sonstwo in Österreich oder Deutschland)

Der Direktor ruft die Schüler auf:

„Mustafa El Ekh Zeri“

„Anwesend“

„Achmed El Cabul“

„Anwesend“

„Kadir Sel Ohlmi“

„Anwesend“

„Mohammed End Ahrha“

„Anwesend“

„Mi Cha El Mai Er“

… Stille im Klassenzimmer…

„Mi Cha El Mai Er“

…. Stille im Klassenzimmer…

„Ein letztes Mal:  Mi Cha El Mai Er“


Jetzt steht ein Bub in der letzten Reihe auf und sagt:

„Das bin wahrscheinlich ich, aber mein Name wird

MICHAEL MAIER

ausgesprochen…

amen

Kontroversielle Drogenpolitik

Der KONTROLLVERLUST

Ob das, was einen momentan befriedigt nun Arbeit, Sex, Glücksspiel, Internetsucht oder eine Extremsportart ist – so mancher Mensch verliert die Kontrolle über sein Verhalten und macht trotz schwerwiegender Konsequenzen weiter.

Zwanghafte Sportler werden z.B. auch dann noch weiter ihren Sport ausüben, wenn Knie, Knöchel oder (beim Boxkampf das Gehirn) schwere Schäden davongetragen haben.
Und wer die Dopingskandale liest, kann vielleicht nachempfinden, wie die Sucht nach Ruhm und Erfolg ausarten kann.

Die Zigarettenindustrie verweist aufgrund der Raucherkampagnen auf ihre ökonomische Bedeutung und zigtausend gefährdete Arbeitsplätze, während Mediziner, Politiker, Pädagogen immer mehr jüngere Raucher beklagen.

Die Ausweitung der Nichtraucherzonen ist in vielen sensiblen Bereichen des Miteinanderlebens unstreitig sinnvoll.
Aber es gibt – wie beim Alkohol – nicht nur die Sucht und den Missbrauch, nicht nur Krankheit und frühen Tod.

Es gibt hier auch den Genuss, die Lebenskultur.
Rauchen in Gesellschaft ist auch ohne Friedenspfeife ein versöhnlicher, oft anregender „Talk“.

Die sehr komplexen Interessenstrukturen, die innerhalb eines sich immer mehr ausdehnenden bürokratischen Apparates oder/und im Gegeneinander von Polizei und Drogenberatung, zwischen Ärzten und Therapeuten – im Zusammenspiel zwischen Polizisten und Abhängigen, zwischen Richtern, Bewährungshelfern und Elternkreisen aufscheinen, müssten nach kritischer Prüfung auch in eine „praktische Politik“ umzusetzen sein.

Solange Ärzte und medizinisches Personal, Politiker und Prominente ihre „Sucht“ öffentlich zur Schau stellen, wird auch der Heranwachsende kaum das Verständnis aufbringen, der Droge zu entsagen.

Der Konsum von Drogen diente schon zu Urzeiten als Vermittler zwischen Menschen und deren Erleben – dem Ritual und Rauschgefühl, wie der damit verbundenen Senkung der Hemmschwelle. Drogen gibt es viele. Legale und illegale. Und wer sich Drogen welcher Art auch immer beschaffen möchte, bekommt sie.

klick –> Stephan Quensel: Das Elend der Suchtprävention. Analyse – Kritik – Alternative
VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2004. 358 Seiten. ISBN 978-3-531-14269-2. 29,90 EURO, CH: 52,20 sFr.

Der Mensch wird nicht von Drogen süchtig, sondern von ihrer Wirkung. Es sind Wirkungen, die veränderte Bewusstseinszustände hervorrufen – wie Befriedigung, Lethargie, Schläfrigkeit, Stimulation/Erregung, Leistungssteigerung oder halluzinogene Vorstellungen.

Auch wenn sich Wissenschaftler über die Ursachen und Behandlungsmethoden der Sucht streiten – einig sind sie sich überwiegend darin, dass der entscheidende Auslöser von Suchtverhalten ein zu schwach ausgeprägtes Selbstwertgefühl ist.
Auch eine gewisse Neigung zum EGOISMUS ist nicht auszuschließen, denn beim kleinsten Problem wird zur Droge – der „Ersatzbefriedigung“ gegriffen.
Um sich dann später – für seine SUCHT zu „entschuldigen“

Esssüchtige Menschen suchen „Erleichterung“ im hemmungslosen Genuss von Speisen.
Die Sexsucht wird mit Viagra gesteigert …

Die Sucht nach Schönheit und Makellosigkeit nimmt ebenso zu. Die plastische Chirurgie boomt.

Kulturhistorischer Abriss:

Lange bevor Chemiker in Göttingen 1828 im Tabak einen Schadstoff entdeckten, den sie nach dem französischen Diplomaten und Importeur Nicot benannten (der die indianische Pflanze allerdings für ein Heilmittel hielt), ließen türkische Sultane pfeifenqualmende Untertanen foltern und hinrichten.

Die Weltproduktion von Tabak betrug  (lt.Statistik UN) im Jahre 1970 – 4,7 Millionen Tonnen; an Wein 300 Mio. Hektoliter, an Bier 630 Mio.Hektoliter; an Zigaretten 2600 Mrd. Stück.

Wie Reglementierungen und Restriktionen verpuffen, zeigen beispielhaft das 16. und 17. Jahrhundert – eine Ära erbitterter Drogenauseinandersetzung in Europa.

Die bis dato größte Drogenkampagne, die König Jakob I. von England im Jahre 1603 – 1625 gegen den aus Amerika gerade eingeführten Tabak anzettelte, konnte den Siegeszug des „gottlosen Krauts“, wie der Tabak in der Alten Welt bezeichnet wurde, ebenso wenig aufhalten, wie die Tatsache, dass Rauchern von Tabak im 17.Jahrhundert, in Lüneburg – wie in der Türkei – die Hinrichtung drohte.

Sultan Murad der IV., Herrscher des Ottomanischen Reiches, verkündete um 1650 die Todesstrafe für Tabakrauchen: Wo auch immer der Sultan auf seinen Reisen und militärischen Expeditionen war, stieg die Zahl der Hinrichtungen entsetzlich an. Selbst auf dem Schlachtfeld liebte er es, seine Männer beim Rauchen zu ertappen und sie durch Enthaupten und Erhängen, Vierteilen oder Zerquetschen ihrer Hände und Füße zu betrafen …
Doch trotz all der Schrecken dieser Verfolgungen ließ die Leidenschaft für das Rauchen nie nach.[Edward E. Brecher etal., Licit and Illict Drugs; S 212]

Zar Michael von Russland verbot im Jahr 1634 das Trinken von Bier und Branntwein und bestrafte die Nichtachtung mit Exil und Folter.
Im Jahr 1691 wird in Lüneburg (Deutschland) das Tabakrauchen mit dem Tode bestraft.

Benjamin Rush veröffentlichte 1785 sein “Inquiry into the Effects of Ardent Spirits on the Human Body and Mind” in dem er den unmäßigen Alkoholgenuss als “Krankheit” bezeichnete und bezifferte die Zahl der jährlichen Todesopfer durch Alkoholismus mit „nicht unter 4000“, bei einer Gesamtbevölkerung – die damals unter 6 Millionen Bürger lag.
[Zitiert in: S.S.Rosenberg (Hrsg.) – Alcohol and Health, S. 26 ]
In den Vereinigten Staaten – und damit in aller Welt – wird 1882 das erste Gesetz erlassen, das „Mäßigkeitserziehung“ zum Pflichtfach an den öffentlichen Schulen erhebt.
1886 schreibt der Congress diesen Pflichtunterricht für den für den District of Columbia in Washington und alle Territorial- Heers- und Marineschulen vor. Im Jahr 1900 bestehen auch in allen anderen Bundesstaaten ähnliche Gesetze.

Die große Volksgruppe der Puritaner schaffte es zu Beginn des 20ten Jahrhunderts, Amerika im wahrsten Sinne des Wortes trocken zu legen. Zunächst wurde 1917 nur auf die Dauer der Kriegszeit die Produktion und der Besitz von alkoholischen Getränken verboten.
Nach dem Ende des Kriegs hielten sich einige Staaten daran (z.B.: Tennessee). Diese Staaten wurden auch die trockenen Staaten genannt.

1919 war es dann für die gesamten Vereinigten Staaten soweit. Die Prohibition verbot sämtlichen Verzehr von Alkohol. Sogar Bier war verboten. Der Volstead Act wurde 1920 im 18. Amendment zum Verfassungszusatz. Der Schmuggel an der großen amerikanischen Grenze blühte und die Schwarzbrennerei ebenso. Viele verstarben an dem selbst gebrannten Fusel.

In der heutigen „Konsumzwanggesellschaft“ – der Jagd nach immer mehr „Haben und Sein“, wissen die Menschen oft nicht mehr, wie sie mit ihrer Freizeit umgehen sollen – die sie sich so sehr ersehnt haben.

Familiäre, schulische, partnerschaftliche oder berufliche Probleme werden mit Alkohol (und illegalen Drogen) „weggespült“, was auch das Sturz-(KOMA) Trinken der Jugendlichen erklärt.
Cool-Draufsein ist „IN“.

Alkohol ist in vielen Lebenslagen der Durstlöscher, Angstlöser, Appetitanreger, Mut- und Muntermacher, Schlaf- Genuss- und Nahrungsmittel.

Der düstere Aspekt der Alkoholsucht zeigt sich des öfteren als Motiv für Aggression und Gewalttätigkeit. Wie viele Verbrechen auf das Konto von Alkoholikern gehen, ist ebenso wenig bekannt wie etwa die Zahl der prügelnden Ehemänner, der Sexualtäter, die sich vor der „Züchtigung“ ihrer Opfer Mut antrinken.

Mitunter können „Trunkenheitstäter“, die Kindesmisshandelnde Mutter – ebenso wie der „benebelte“ Vergewaltiger, mit milden Strafen rechnen.

Eigenverantwortung ist leider für viele ein Fremdwort.
Verbote schüren die Neugierde.
Ein Patentrezept wird es aber nicht geben.

Eine Vorbildwirkung kann jedoch einiges bewirken

Und was die so „verteufelten“ Alkopops betrifft: In den 60-er Jahren waren süße alkoholische Mixgetränke (Cocktails) – unter anderem. Frucade mit Eierlikör beliebt.
Heute wird mit Gin-Wodka- und Whiskeymixgetränken geworben und in der „feinen Gesellschaft der High Society“ gehört es dazu, diesem besonderen Genuss zu frönen.

„Sport statt Drogen“ wird immer wieder publiziert.

Weshalb werden, wie den Medien zu entnehmen ist, immer wieder Skandale aufgedeckt, wo Hochleistungssportler des Dopings mit EPO – Cera – der dritten Generation – das für Nieren- Krebs- und Leukämiekranke – indiziert ist – überführt wurden.
Wo sind die Hintermänner, die das Produkt der Pharmaindustrie heranschaffen, anbieten und letztendlich den Sportlern verabreichen ?

Dealer im weißen Kittel?

BBC Doku – Das Drogen ABC

>> Die Welt will betrogen sein, also werde sie betrogen. <<
Mundus vult decipi ergo decipiatur …

Und nicht wenige der Prominenten haben sich eine Line Kokain in ihre Nase gezogen.

Diskussionen über THC – Cannabis – Marihuana – Haschisch sind immer aktuell, aber diese „weiche“ Droge wird wohl kaum legalisiert werden, wodurch der „suchende“ Konsument in die Drogenszene gerät, wo auch harte Drogen und Designerdrogen verkauft werden.
Die Einstiegsdroge ist aber meist Alkohol und Tabak.

Zu den „halblegalen“ Drogen – z.T. rezeptfrei erhältlich, zählen Schmerz- Schlaf- Beruhigungsmittel, Codein (in Hustentropfen), Amphetamine u.a.m.

klick –> THC Pharm
Einerseits wird vor Cannabiskonsum gewarnt, andererseits wird medizinisch von der beruhigenden, durchblutungsfördernden, schmerzstillenden, entzündungshemmenden, entwässernden und appetitanregenden Wirkung gesprochen.

Und wenn behautet wird, dass Marihuana Psychosen auslöst, müßte erforscht werden, ob der Konsument nicht schon vor dem „Genuss“ gestört war, Alkohol oder andere Drogen konsumierte …
Dass der traditionell gerauchte Joint – mit Tabak vermischt – nicht gesund sein kann, liegt auf der Hand. Auch die Qualität der Pflanze oder vom Harz – dem Haschisch – ist auf dem Schwarzmarkt nicht prüfbar. Trotzdem wird dem „Ritual“ gefrönt und der „Gruppenzwang“, sowie ein paar Gläser Alkohol machen insbesondere Jungendliche „mutig“, das Verbotene auszuprobieren.

Gewalt, Mord und grausame Szenen wie in den Filmen ahmen bereits Schüler nach. Es ist zum Haareraufen.

klick –> http://www.youtube.com/watch?v=nP_7ZopT6oM&feature=relatedFrench Connection – Trailer – Gene Hackman
Die Geschichte handelt von den verdeckten Ermittlern „Popeye Doyle und „Cloudy Russo, die dem Drogendezernat von New York City angehören.
Die wahre Begebenheit beruht auf einem Zufall.

Auch da punktet die Doppelmoral.

Das von der THC Pharm GmbH in Deutschland eingeführte Dronabinol ist der Hauptinhaltsstoff aus dem Cannabis und wird als Rezeptur vom Apotheker in Form von Tropfen oder Kapseln individuell hergestellt.

Es ist daher gemäß § 2 Arzneimittelgesetz von der Zulassung für bestimmte Indikationen ausgenommen.

Schon Ende letzten Jahres hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die gesetzliche Krankenversicherung unter gewissen Umständen auch solche Therapien bezahlen muss, die keine Zulassung für eine bestimmte Indikation haben. Dies ist zum Beispiel in der Onkologie bei Kindern fast durchgehend der Fall, da es kaum speziell für Kinder zugelassene Krebstherapien gibt. Um dieser Unsicherheit vorzubeugen legte das oberste Gericht fest, dass die GKV die Kosten einer Behandlungsmethode übernehmen muss, wenn

– eine lebensbedrohliche oder regelmäßig tödliche Erkrankung vorliegt
– eine zugelassene Behandlungsmethode nicht zur Verfügung steht
– und eine „nicht ganz fern liegende Aussicht auf Heilung“ oder Linderung besteht

Zuletzt hatte der Fall des Potsdamer Arztes Knud Gastmeier für Aufsehen gesorgt, der Dronabinol an Auszehrung leidenden Krebspatienten verordnet hatte.

Nach Berichten der Potsdamer Neuesten Nachrichten wurden die Kosten stets übernommen, sofern der Patient verstarb. Als Gastmeier aber mit dem Medikament das Leben eines Patienten rettete, schickte ihm seine Krankenkasse, die AOK Sachsen Anhalt eine Regressforderung über 51.000 EUR.

Die THC Pharm GmbH hofft nun, dass lebensbedrohlich erkrankte und gleichzeitig austherapierte bzw. unter starken Nebenwirkungen leidende Patienten die Therapie erhalten, die Ihnen auch tatsächlich hilft. Eine Stellungnahme der AOK Brandenburg steht noch aus.

Über die THC Pharm GmbH

Die THC Pharm GmbH wurde vor 10 Jahren aus einer Patienteninitiative gegründet, um all jenen Patienten, die gute therapeutische Erfahrungen mit illegal konsumierten Marihuana oder Haschisch gemacht hatten, eine qualitativ bessere, gut dosierbare und besonders für Allergiker geeignete, legale Alternative zu bieten.

Nachdem es anfänglich nur schwer gelang, Dronabinol, den Hauptwirkstoff aus dem Cannabis als Therapie in Deutschland bekannt zu machen, bestätigen jüngste Forschungsergebnisse das Potenzial dieser Wirkstoffklasse.

Inzwischen gehören Medikamente auf Cannabisbasis zu den Schwerpunkten der pharmazeutischen Forschung im In- und Ausland.

Die THC Pharm GmbH, die neben dem Vertrieb von Dronabinol auch Serviceleistungen für die Industrie und Referenzsubstanzen anbietet, setzt dabei auf ein erstklassiges Forschungsteam und eine jahrzehntelange Erfahrung mit dem therapeutischen Potenzial von Cannabinoiden.

Erschrecken Sie nicht, aber jeder Mensch in Deutschland besitzt Drogen: Denn genau genommen fallen sogar bestimmte Gewürze unter die Definition „Droge“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aber diese Drogen machen, in geringer Menge als Gewürz genutzt, nicht abhängig und sind daher nicht gefährlich.

Aber was ist Abhängigkeit genau? Und wie haben sich Drogen, allen voran der Alkohol, in unserer Kultur entwickelt?
Bei Planet-Wissen.de ist Interessantes über Gewürze, Kultur etc. zu lesen und wer im weiten Web sucht, findet erstaunlich viel …

Zu diesem Beitrag könnten noch unzählige Fakten hinzugefügt werden.
Aber das überlasse ich anderen, die konkret darüber nachdenken sollten, bevor sie in die Tasten greifen …

Im nächsten Beitrag: „Kunst und DROGE – Rausch und Erkenntnis.“ Autorin Ingrid Riedl Dr.

Veröffentlicht 1994  – im Kunstmagazin Palette