Tag-Archiv | HYGIENE

Schicksalbericht. ♞♘ Behinderung & Behördenwillkür

Wenn uns die Zeit zum Eilen drängt,
der Himmel voller Wolken hängt, kein Sonnenstrahl den Morgen grüßt,
kein Lächeln uns den Tag versüßt,
dann denke an die schönen Stunden,
die du mal dort,
mal da gefunden.
 © Ingrid Riedl

( 2014 ) Nach lebensbedrohlichen und schmerzhaften Krankheitsphasen mit chronischer/ akuter Atemnot, beängstigenden Herzbeschwerden, Infekten, Lymphödemen, offenen Beinen, Schleimbeutel- und Lungenentzündungen, neuropathischen Einschränkungen, bin ich wieder einmal hier bei meinem  etwas verwaisten Blog gelandet.
Bis jetzt … hat mich weder die „Grippe“ hingerafft, auch nicht der Krebs mit multiplen Metastasen – im Rückenmark und der gesamten Wirbelsäule, meine Diabetes- und schwere Herzerkrankung, oder die angeborene StoffwechselerkrankungCF-Mukoviszidos…  mit Sekundärveränderungen an Lunge, Pankreas, Darm, Leber, Gallenwegen und dem Reproduktionstrakt …
Zum Lachen habe ich aber trotzdem keinen Grund – auch wenn man behauptet: „Humor ist – wenn man trotzdem lacht.“

Nun ja, über sich selbst lachen zu können, ist auch schon was.

pcangryAuch einen Rohrbruch ( unter der Badewanne ) mit enormen Wasserschaden bis in die Küche, habe ich  2011  „überlebt“, obwohl die gesamte Schadens-Suche mit mehrmaligem Aufbohren des Bodens und der Bad-Fliesen …   6 Monate dauerte ( !!! ) Der Schmutz, den die Installateure verursachten und die zwei aufgestellten elektrischen Trockenapparate von der Fa. MIBAG machten das Leben in der Wohnung (besonders in der Sommerhitze August ) zur Qual …smili_think

Meine Ansuchen um Hilfeleistung beim ISD – wo ich 5 Jahre ehrenamtlich/unentgeltlich wöchentlich zur Verfügung stand – beschränkte sich nur auf die Zusage,  ein Essen auf Rädern  zu liefern … wenn ich aufgrund der Umbauarbeiten kein Wasser zur Verfügung habe …  Tja, ich muss mich daran gewöhnen, dass für mich nicht gilt, was andere problemlos – geschenkt erhalten.

▀ ‿ ▀ \

Aber da ich aufgrund vieler Dankesschreiben meine ehrenamtliche Tätigkeit immer noch ausübe, auch Fortbildungsveranstaltungen besuche, wenn möglich, selbst koche und meine vielen Blumen pflege, habe ich wenig Zeit zum Nachdenken.

MEDIZINISCHES WUNDER  gibt es immer wieder:

http://de.wikipedia.org/wiki/Paralympische_Spiele

Wo ist die finanzielle UNTERSTÜTZUNG  für die zugesagte Wohnungsadaptierung und dem Einbau eines Treppenlifts … ?

SPENDEN  Gelder –  sind „versickert“ wie ich erfahren musste  … und die Korruption blüht …

TRAURIG

gesundsein_wuensche © Ingrid Riedl

© Ingrid Riedl

klick-> LEBENSMUT & Biografie II

Wie seit über einem Jahrzehnt ist ein Tagesausflug oder eine Urlaubsreise in das Wunschdenken eingebunden, sowie das Entgegenkommen der  TGKK Krankenkasse für lebensnotwendige Medikamente … u.a. Sauerstoff in Flaschen bei meiner  COPD, CF und besorgniserregenden Kardiomegalie mit anteriorem Hemiblock, dem Bronchial CA mit ausgeprägtem Lungenemphysem  …  Die Jahre vorher, erhielt ich problemlos komprimierten Sauerstoff in Flaschen – fach-ärztlicherseits verordnet. ( PET 1990 – CT- MRT- Befunde) Nach der Einführung von Flüssigsauerstoff  im Jahr 2004, war ich drei Mal beim Lungenfacharzt, erhielt aber trotz Verordnung von 2 x 20  Liter Sauerstoff mit einer 2 Liter Fl. zum Nachfüllen (für Unterwegs) – nur den Sauerstoffkonzentrator. Dieser ist lt. Richtlinien für bettlägrige Patienten vorgesehen. Da der gelieferte Konzentrator 3 Jahre ( !!! ) nicht gewartet wurde,  habe ich  ihn nach einer überstandenen Lungenentzündung zurückgeschickt. Ich muss mir – gezwungenermaßen O Pur http://www.opur.de/ – selbst kaufen.

Alle meine Ansuchen auf die Bewilligung von komprimierten oder Flüssig-Sauerstoff in Flaschen – wurden von der TGKK kategorisch abgelehnt.
klick —>    Medienbericht über die Ablehnung einer Sauerstoff-VerordnungKein Befund? ♦ Jede Erkrankung und Behandlung wird nach dem  ICD- Code  – dokumentiert – und abgerechnet.Ein Auszug meiner radiologischen Untersuchungen – pdf Datei –>  RADIOLOGIE_TILAK_0003
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http://www.xing.ch/image/ct_72_ctDownload1.htm
Spuren im Sand …  ♫ … Flashcard
sonneNachtrag:  Ab August 2014 wird mir komprimierter Sauerstoff in 10 l Flaschen von der  Fa.Air Liquid über ärztliche Verordnung nach Hause geliefert. 
72-70_IB15_Sauerstoff
Langzeit – Sauerstofftherapie
PDF Icon
25. 10. 2012. Anamnestisch: Bronchus CA  und CF –  cystische Fibrose  –  COPD
Kardiomegalie ( Herzhypertrophie )  & mangelnder Inspirationstiefe … ca. 10 cm große Weichteilverschattung mit Luftflüssigkeitsspiegel zentral  … Raumforderung differenzialdiagnostisch einschmelzender Prozess … Hiatushernie = 11 cm  ♦  … atypisches Infiltrat … Pleurakuppenschwiele rechts 
 

Patient Ingrid Riedl - Dr. Andreas Oberhauser

 

 

Meine Thorax–Röntgen-Bilder vom 25. 10. 2012.  Diagnosezentrum Dr. Andreas Oberhauser ( wo auch vor Jahren viele CT/MRT Röntgen und eine Sonografie durchgeführt wurden.

klick->  DIMDI – Medizinwissen

Das DIMDI gibt Klassifikationen zur Kodierung von Diagnosen und Operationen heraus und pflegt weitere medizinische Bezeichnungssysteme. Außerdem betreibt es Informationssysteme für Arzneimittel, Medizinprodukte und zur Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren (Health Technology Assessment, HTA). In ergänzenden Datenbanken wird die Recherche in Fachartikeln und Fakten aus der Medizin angeboten.

Obwohl ich seit vielen Jahren meine Physiotherapien … gezwungenermaßen zuhause durchführe, mir auch die notwendigen Injektionen selbst verabreiche und somit der TGKK einiges an Kosten erspare, war nicht das geringste Entgegenkommen ersichtlich.  Leider muss ich- immer noch ungerechtfertigt Rezeptgebühren bezahlen …

  So zeigt das Leistungsblatt für das Jahr 2011 einen Gesamtbetrag von Euro 230,00 für Ärztliche Hilfe und Heilmittel. Ich bezahle mehr an Sozialversicherung im Jahr. Rezeptgebührenbefreiung erhalte ich keine mehr, da ich mit ca‘  Euro 10,00 monatlich – aufgrund der Pensions-Indexanpassung  – den Richtsatz überschreite. Dass ich Wohnungsmiete bezahlen muss, wird nicht berücksichtigt.  Merkwürdig.
Die meisten Medikamente muss ich selbst bezahlen.  Antibiotika, das ich wg. meiner CF und dem IGG & IGA  Mangel  regelmäßig benötige und das verordnet werden muss,  erhalte ich nur in Kleinpackungen mit 10 Stck. Tabletten,  3 Ampullen zu je  1 ml –  für Injektionen –  in einer Pckg., Salben in 30 g Tuben, Augentropfen – 5 ml … uswusf….

Und da ich mir meine notwendigen Injektionen ca. seit zwei Jahrzehnten zuhause –  mit Erfolg selbst verabreiche, muss ich Nadeln und Spritzen bezahlen. In einer Ambulanz oder Ordination vom zuständigen Arzt verabreicht … kostet es mich nichts.

Was kränkt macht …krank

Meine Lebensqualität  ist und war u. a. durch meine CF, Diabetes, der WS-Skoliose mit Beckenschiefstand, der multiplen Krebs- und Herzerkrankung und den vielen Operationen immer sehr eingeschränkt …   Durch die Nichtaufklärung meiner vielfältigen unheilbaren Erkrankungen, waren spezifische Behandlungen und Reha-Maßnahmen nicht möglich  und wenn ich an die Odyssee der klinischen – oft invasiven Untersuchungen denke, wird mir heute noch übel.

An Aufklärung mangelt es.  Insbesondere, wenn der Patient – wie ich – ein Forschungsobjekt ist und „gesund“ aussieht.

Als alleinerziehende Mutter dreier Kinder hatte ich keine Hilfe im Haushalt, musste Nachts als Kellnerin arbeiten, und mich als einziges Kind um meine ebenfalls krebskranke Mutter kümmern.  Rückwirkend betrachtet, ist es mir selbst ein Rätsel, wie ich das alles geschafft habe. Jedenfalls wurde mir bescheinigt, dass ich eine fürsorgliche und liebevolle Mutter und Tochter war und auf vieles verzichtete … zugunsten meiner Familie …
Herzensbildung, Liebe zur Familie, Disziplin und Willenskraft …

michael-angelo-1MEDIZIN – ETHIK: Kriterien für die ethische Zulässigkeit klinischer Studien

klick — > Nutzen und Schaden aus klinischer Forschung am Menschen   …. Abwägung, Equipoise … herausgegeben von Joachim Boos,R. Merkel,Hans-Heinrich Raspe, Bettina Schöne-Seifert

„Alles, was der Arzt sagt, soll wahr sein, aber nicht alles, was wahr ist, muss er sagen.“

Kernaussage beim 2. Internationalen Kongress für Medizinische Ethik 1966

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klick–> WUNDER gibt es immer wieder

Zum 15 jährigen Bestehen meiner 1998  gegründeten PAHI-Patientenhilfe … und meinen Initiativen im Sozial- Gesundheits- und Behindertenbereich:

ESMOAls ich im Jahr 2004 beim ESMO Congress in Wien als Repräsentantin für Österreich eingeladen war und mit meinem E-Rollstuhl vom Hotel Stefanie, wo wir unser Zimmer zugeteilt bekamen, Seminare besuchten, wie auch Vorträge in der Stadthalle, 101_0137und im Restaurant am Abend  den Talk pflegten, staunte ich, dass man in Wien sozusagen rund um die Uhr mit dem E-Rollstuhl zum „Normaltarif“ befördert werden kann.  Somit habe ich mich umgehend eingesetzt, um auch hier ein Behindertentaxi (mit Rampe – auch für E-Rollstuhlfahrer)  in Innsbruck „installieren“ zu lassen. Es folgte ein reger Telefon- und Mailkontakt mit der WK und den Sozial- und Gesundheitsvertetern von Stadt und Land.
Nicht nur Kälte, Schnee, Regen und Dunkelheit sind ein Handycap, auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind nicht für jeden zumutbar und in der Nacht nur beschränkt zugänglich.

ELM
Beispiel eines Behindertentaxis in Wien:
Mobilität und Lebensfreude in Wien mit dem Freizeitfahrtendienst –> Behinderten-Taxi ELM
Gehbehinderte dürfen mit dem Behinderten-Taxi der Stadt Graz rund um die Uhr in die Fussgängerzone im Rahmen des Behindertentaxis ein- bzw. aus dieser ausfahren.
Behindertentaxi in Graz

BEHINDERTENTAXI_0001_NEW pdf Datei  

Ein kleiner Auszug vom Schriftverkehr bezugnehmend auf mein Ansuchen für ein  gefördertes – barrierefreies Taxi  –  für  Geh-Behinderte, aber insbesondere für E-RollstuhlfahrerInnen.  Anbei das Befürwortungs-Schreiben von BR  GR  Helmut  Kritzinger vom Tiroler Seniorenbund an die damalige Stadträtin und jetztige BürgermeisterIn Mag. Christine Oppitz-Plörer –   ( 2007 ) die all meine Schreiben nie beantwortete und mich nach meiner Vorspracxhe mit Terminvereinbarung – auch in diesem Jahr ( 2013) eine halbe Stunde im Vorzimmer warten ließ, um dann mit der Bemerkung … zu einer dringenden Besprechung zu müssen, nach 5 Minuten entschwand.

Nach meinen Initiativen über drei  Jahre und vielen fernmündlichen Gesprächen u. a. mit der Wirtschaftskammer und unserem Vizebürgermeister Franz Gruber, freue ich mich über die Installierung dieses geförderten barrierefreien Transportmittel zu normalen Förderungstarifen, auch wenn sich wieder einmal andere ( die selbst nichts erwähnenswertes leisten ) mit fremden Federn geschmückt haben. 

Echo in den Medien:  „Dieses Taxi ist ein Meilenstein für Innsbrucker Büger mit Handycap.“

Vielen Dank Herr BR  Helmut Kritzinger!  Unsere Namen wurden bei der Presse-Präsentation und auch später nicht genannt.smile_blume

OEZIV-BM-LIFT  pdf Datei

OEZIV  vom Jahr 1995  –   lobende Worten über meine ehrenamtliche Tätigkeit –  Befürwortung für einen Lifteinbau und einer möglichen Wohnungsadaptierung.   Stellungnahme von Dr. Christoph Wötzer vom 24. 10.2011 –  zu den über 10.000 Euro Spenden ( auf meinem Namen ) für einen Treppenlift und einer ev. Wohnungsadaptierung .  Ich wohne seit 1968 in dieser städt. Mietwohnung und habe viel an Altbausanierung ( Thermoglasfenster, Dachboden- Decken- und Wandisolierung, Bad- WC – Küche-Fliesen, Böden … ) investiert. Die Wohnungsmiete  ist relativ günstig, ich wohne im letzten Stock, schätze die Ruhe und die Grünanlagen rund um das Haus und die Wald-Idylle – 10 Gehminuten entfernt.  Von einem Wohnungstausch war entgegen den Behauptungen nie die Rede und ich habe auch keinen beantragt !!!  Es wurde mir von der zuständigen Stadträtin Dr. Pokorny-Reitter und auch nicht von Herrn Dr. Ch. Wötzer ein Wohnungstausch angeboten.  Ich ersuche um eine StellungnahmeWo ist dokumentiert, dass mir eine Wohnung zum Tausch angeboten wurde?  Welche Wohnung? 

Antwort-Schreiben von Dr. Kostelka/Dr. Heindl von der VA Wien an den Tiroler VA Dr.Hauser wegen einer Wohnungsadaptierung:

klick — >  Volksanwalt-2005 – pdf Datei

In meinem Besitz ist ein Akt mit handschriftlichen Randbemerkungen von der LR – Volksanwalt –  mit 66 Seiten über diese langjährige Causa.  Ich erhielt ihn anonym per Post zugesandt.  Von der Vinzenzgemeinschaft betreut? Dass ich nicht lache.  Seit 20 Jahren habe ich eine persönliche Assistenz und eine Haushaltshilfe. Wie Herr Dr. Ch. Wötzer angibt, war sein Erstbesuch bei mir im Jahr 2009 … andererseits hätte ab 2005 eine „Betreuung“ stattgefunden.  Meinen Wohnbereich hat vor 2009 niemand von der Vinzenzgemeinschaft betreten … und von Hilfeleistungen bemerkte ich nichts.     Als der allgemeine Lifteibau – bis zum Halbstock –  im Jahr 2007 erfolgt war, suchte ich vergeblich eine Steckdose zum Aufladen meines E-Rollstuhls, der vorher vor dem Haus in einer Rollstuhlhütte untergebracht war. Es gab keine einzige Steckdose im letzten Stock, trotz meiner x-maligen Ersuchen diesbezüglich.  Endlich, nach einem dreiviertel Jahr, wurde eine Steckdose zu meiner Stromleitung bewilligt und installiert, damit ich an dem Platz vor dem Lift im Halbstock meinen E-Straßenrollstuhl abstellen und aufladen konnte.

Wer diese interessanten – widersprüchlichen Seiten – lesen möchte, kann davon Kopien haben  … Es kostet mich ein Lächeln …

Ingrid im WZIch bedanke mich besonders herzlich bei allen Personen, Institutionen und Vereine  für  ihre Geld-Spenden  auf das Konto von Herrn Dr. Christoph Wötzer –  zum  Einbau eines Treppenlifts. Leider erhielt ich davon keinen Cent und muss mich immer noch über ein Stockwerk quälen …
 Randbemerkung:
Auch der Verkaufserlös meines Gedichtebuchs „Zauberfäden“  kam einer anderen Verwendung zugute, obwohl die © Urheberrechte ausschließlich bei mir liegen.
Link –> Zauberfaeden-Gedichtelesung
zauberfädenWie auch immer. Es gibt sehr viele im Detail unterschiedliche Definitionen von Diskriminierung. Auf den Punkt gebracht aber ist Diskriminierung jede Form von Benachteiligung, Nichtbeachtung, Ausschluss oder Ungleichbehandlung von einzelnen Menschen oder Gruppen auf Grund ihnen angedichteter oder in einem bestimmten Zusammenhang nicht relevanter Merkmale.Video –>   ♞ ♘  Überlebenskunst – Ingrid – Erinnerungen

Steht der Winter vor der Türe –  wird der Ölofen (keine Zentralheizung) wieder überwiegend kalt bleiben.  Die Berechnung eines Heizkostenzuschuss unterliegt der Behördenwillkür.  Aber:   Aus dem Negativen kann man auch was Positives ziehen: Wärme trocknet die Schleimhäute aus und macht sie infektionsanfälliger. Zudem  ist in ungeheizten Räumen (bei regelmäßiger Lüftung) mehr Sauerstoff vorhanden, womit das Atmen etwas erleichtert wird.  Hust.

bleib lockerAlso. Kein Grund zum Jammern. Es gibt Schlimmeres. Das Leben ist nun mal nicht gerecht. Oder? Mit  dem Mindesteinkommen – auskommen, ist nicht einfach.  Selbst kochen, sparen, sparen, sparen.  Aber:   Nach 38 Jahren  … habe ich eine schöne  nahezu barrierefreie Küche günstig erworben und genieße sie nun seit 6 Jahren, weil ich gerne koche.

www.ingridriedl.net

Ehrenamt im Rahmen meiner 1998 gegründeten Patientenhilfe – PAHI – https://phrasen.wordpress.com/2012/10/02/-mein-soziales–engagement/  und Mitarbeit bei anderen Vereinen (ÖZIV-MOHI-SL, SAK-Sozialarbeitskreis, Tiroler Plattform für Alleinerziehende von 1995-2000) sowie in Sozial-Gesundheits- und Behinderteneinrichtungen.

Während des Studiums war ich bereits Tutorin und im dreijährigen Klinikpraktika begleitete ich Drogen- und AIDS-Kranke, wovon ich einige aus der Gastronomie von früher kannte. So verband ich die Theorie mit der Praxis, musste noch eine Statistik erstellen und am Gericht und am Landesgerichtlichen Gefangenenhaus meine Erfahrungen sammeln. Die schlechteren Erfahrungen sammelte ich bei meinen ehrenamtlichen Einsätzen. Diejenigen, welche mir ihre Beschwerden schilderten, bemerkten meine krankheits- und behindertenbedingten Einschränkungen nie. Weil ich ja soo frisch aussah,  aufgeschlossen und fröhlich wirkte und kaum einmal klagte.

Obwohl ich u. a. gegenüber meines Wohndomizil ehrenamtlich tätig war, kam selten jemand von den „Kollegen“ auf die Idee – mir als RollstuhlfahrerIn einmal behilflich zu sein, obwohl jeder wusste, dass ich alleinstehend war/bin und seit 1968 im IV.Stock ohne Lift in einer nicht barrierefreien Wohnung wohne. Anträge für einen Wohnungstausch stellte ich vor dem Einbau bzw. der Adaptierung/Altbausanierung von Bad, WC und den Thermoglasfenstern im Jahr 1984. Später für einen Lift und eine behindertengerechte Adaptierung.

Ein Trauerspiel, wenn man die Machtkämpfe mit den korrupten Methoden und dem Sozialschmarotzertum betrachtet.

Kann heute wegen Kater nicht arbeiten :-)

Kann heute wegen Kater nicht arbeiten

Deshalb hatte ich auch nicht die Absicht, politisch einer Partei beizutreten. Oder hätte das vielleicht etwas gebracht?

Die Unvollendete 001

mit Worten von unserer BM Hilde Zach

 

Das Buch “Die Unvollendete” – Betrachtung zur Eröffnung der renovierten Theologischen Fakultät Innsbruck. ( 1999 ) erhielt ich mit einer Einladung und ein paar persönlichen Worte von unserer BM Hilde Zach – damals Kultur-Stadträtin. Wir begegneten uns bereits 1968 … als ich als Kellnerin im der Gastronomie ihres damaligen Verlobten in Zirl ein halbes Jahr als Aushilfe arbeitete.  Leider glaubte Frau Zach nicht, dass ich seit meiner Geburt unheilbar krank bin (Mukoviszidose), auch Krebs habe und zwei Schlagabfälle überlebte … nun einen Rollstuhl benötige. Da sie mich immer wieder  “gutaussehend” in Abständen traf,   war sie überzeugt, dass ich weitgehend „arbeitsfähig“  und gehfähig bin und verweigerte jegliche Unterstützung ….  blumen

2003 – BM Hilde Zach und ich ☞ Herr Josef half mir aus dem Rollstuhl … danke

Die  ehrenamtliche Tätigkeit übe  ich auch aus, damit ich mein unter schweren Bedingungen erworbenes Wissen weitergeben kann und damit weniger Zeit zum Nachdenken bleibt, weshalb es so viele Ungerechtigkeiten auf Erden gibt. Zudem betrachte ich die unentgeltliche Arbeit als „Gehirnjogging“ und Nächstenliebe. Cafe-, Kinobesuche oder sonstige kulturelle Vergnügungen, die nicht umsonst sind, diverse Veranstaltungen, Friseurbesuche oder anderweitige „Bedürfnisse“ , wie eine Urlaubsreise – sind gezwungenermaßen – gestrichen.
 Wenn uns die Zeit zum Eilen drängt, der Himmel voller Wolken hängt,
kein Sonnenstrahl den Morgen grüßt, kein Lächeln uns den Tag versüßt,
dann denke an die schönen Stunden, die du mal dort, mal da gefunden.
© Ingrid Riedl
 Eigentlich sollte ich das als AlleinerzieherIn dreier Kinder (die vom Krankenbett aus im zweiten Bildungsweg – ohne Stipendium –  zwei Studienrichtungen mit Erfolg in der kürzesten Zeit abgeschlossen hat) – verstehen. Das fällt mir natürlich nicht so leicht, wie manche meinen. Auch ich habe depressive Phasen, besonders wenn ich starke Schmerzen ertragen muss und hochgradig bewegungsunfähig bin.
Die zystische Fibrose –  http://www.lung.ch/de/krankheiten/cystische-fibrose/was-ist-die-cystische-fibrose.html –  2 Schlaganfälle (Apoplex) mit SAB  & multiplen malignen Neoplasien – Melanom, Unterleibs- Magen- Darmoperationen, einer Hypogammaglobulinämie (Gamma GT), http://www.immundefekt.de/linfo_h.shtml –  hämorrhagischer Diathese (Blutungsneigung), Diabetes, und Rheuma – HLAB 27 – Blutgruppe A Rhesus negativ. Wie ich später fachärztlich mitgeteilt bekam, habe ich das Eierstock-Krebs-Gen meiner Mutter geerbt, die an den Folgen einer Carcinosis peritonae im 75.Lebensjahr verstorben ist.,  1990 wurde bei mir das FIGO Stadium II diagnostiziert. Ich leide und ich wundere mich, dass ich noch lebe … Schließlich war/bin ich mindestens seit dem Schulalter (lt. internationaler Statistik und den klin. Befunden)  wegen meiner Mukoviszidose -CF und der chron Sinusitis & Otitis media mit krebsbedingtem Befall des Felsenbeins –  http://www.medizinfo.com/ohren/anatomie/anatomie.shtml –  u.a. eine „Todeskandidatin.“ Die letzten drei Jahre sind „prägend“dond´t give up

Aber da ich das Klagen und Jammern anderen überließ,  in der Öffentlichkeit zuweilen –  auch ohne im Rollstuhl zu sitzen  ( er steht meistens ein paar Meter neben mir ) in die Kamera lächle, sehe ich kaum „behindert“ aus. ( Behindert ist –  wer behindert wird)  Die Redewendung „An den Rollstuhl gefesselt“ wird besonders gerne verwendet. Laut „Buch der Begriffe“ empfinden Rollstuhlfahrer diese Formulierung als unangebracht, weil sie nicht „gefesselt“ sind.  Im Gegenteil: Der Rollstuhl bedeutet Mobilität. Dem stimme ich vollinhaltlich zu. Angebracht sind Formulierungen wie „… benutzt einen Rollstuhl“ oder „… ist auf den Gebrauch eines Rollstuhls angewiesen“. Ja, das bin ich auch. Gerne würde ich spazieren gehen können … humpelnLeider schaffe ich gelegentlich nur einige Meter ohne Rollstuhl … und das untere starken Schmerzen … schließlich sind in der WS und im Rückenmark Tumore mit Metastasen.   Eine Liquorzirkulationsstörung wurde mehrmals … auch MRT/PET diagnostziert..  Kaum zu glauben, dass man (frau) – wie ich –  mit sooo vielen Erkrankungen dieses …. Alter erreichen kann …und Leistungen erbringen …

Holzmasken

Für was habe ich drei Jahre Praktika als stud.phil, stud.med. und Famulantin an der Uni. Klinik absolviert? Da es mich brennend interessierte, was im menschlichen Körper vorgeht. Nicht nur, um mir selbst helfen zu können. Meine Erfahrungswerte gebe ich – verständlich formuliert – gerne an andere weiter – und ein paar Sonnenstrahlen – für diejenigen, welche im Schatten stehen. Oft stehe auch ich im „Schatten“, sehe aber immer wieder Licht am Ende des Tunnels.  Noch. www.ingridriedl.net

klick —>   LICHT ☼ ins Dunkel


Mein E-Rolli im Hausflur vor dem Lift steht zum Aufladen seit 7 Jahren – einen Stock tiefer … Wie ich die Stufen bewältige und meine Wohnung verlassen kann … ohne mich tragen zu lassen … interessiert anscheinend niemand

Tiroler Tageszeitung Artikel über mein Leben —-> „Die große Meisterin des Schicksals“anklicken – pdf Datei
smili_thinkSpendengelder  von über Euro 10 000 für einen Treppenlift –  eingezahlt auf meinen Namen –  wurden auf das Sparkassen Konto von Herrn Dr. Christoph Wötzer als Zentralratspräsident der Vinzenzgemeinschaft überwiesen … und einer anderen Verwendung zugeführt … Seit über 25 Jahren bin ich  für die Stadt Innsbruck und das Land Tirol ehrenamtlich tätig.  

( Diskriminierung ist jede Form von Benachteiligung, Nichtbeachtung, Ausschluss oder Ungleichbehandlung von einzelnen Menschen oder Gruppen auf Grund ihnen angedichteter oder in einem bestimmten Zusammenhang nicht relevanter Merkmale. )

Ein Zeichen, das uns mystisch scheint,
ganz unsichtbar gespürt, hat öfters schon Gedanken
zum andern Ort geführt.

© Ingrid Riedl

klick –> HUMANISMUS in der Medizin,

Fortsetzung im nächsten Thread:

klick-> LEBENSMUT & Biografie II

alles Liebe


Foto © Ingrid Riedl

 

Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.
~ Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph, 1844 – 1900 ~
 wunder Young Survival Coalition
  ESMO
  Y-ME National Breast Cancer Organization – Chicago-Illinois


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Hygienemängel – Hände reinigen!

aloevera

© Ingrid Riedl

Aktualisierter Artikel

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Leben retten: Säubern Sie Ihre Hände

Links zum Thema:
http://www.euro.who.int/
Clean hands can prevent the spread of disease – http://www.who.int/mediacentre/multimedia/podcasts/2010/savelives_podcast_20100507/en/index.html

smili_think

Das Wort Hygiene stammt aus dem Griechischen und bedeutet „gesund[e Kunst]“. Es ist von Hygiéia, der griechischen Göttin der Gesundheit, abgeleitet.

Hygiene im engeren Sinn bezeichnet die Maßnahmen zurVorbeugung von Infektionskrankheiten, insbesondere Reinigung, Desinfektion und Sterilisation.

In der Alltagssprache wird Hygiene auch fälschlich an Stelle von Sauberkeit verwendet, obwohl Sauberkeit nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Aufgabenkreis der Hygiene darstellt.

Zu den individuellen Hygienemaßnahmen zählen heute die Haushalts-, Körper-, Mund-, Anal– und Sexualhygiene.

„Auch der Geist hat seine Hygiene, er bedarf, wie der Körper, einer Gymnastik.“

~ Honoré de Balzac ~

„Les rivalités / I. La vieille fille“, 1836″

 aerztin

Weltweit nehmen die Infektionen mit dem MRSA zu. Besondere Bedeutung hat der Keim in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Dort kommen Infektionen durch MRSA-Keime besonders häufig vor (als so genannte Nosokomialinfektion).

http://www.onmeda.de/krankheiten/mrsa_infektion-definition-9818-2.html

Aber auch außerhalb von solchen Einrichtungen kann es zu Infektionen mit MRSA kommen.

Deshalb unterteilt man MRSA-Infektionen mittlerweile in zwei Gruppen:

  1. MRSA in Krankenhäusern (engl. hospital acquired MRSA): Risikogruppen für eine Erkrankung sind vor allem alte Menschen oder Menschen, die bereits durch eine andere Erkrankung ein geschwächtes Immunsystem haben.
  2. MRSA außerhalb von Krankenhäusern (engl. community acquired MRSA, sog. „c-MRSA“): Diese Form der MRSA-Erkrankung kann auch von Gesunden erworben werden, kommt aber vergleichsweise selten vor.

Durch den fahrlässigen Umgang mit Hygiene verbreitet sich in Kliniken ein lebensbedrohlicher Keim namens MRSA. http://de.wikipedia.org/wiki/Staphylococcus_aureus

schluesselNachtrag am 26. April 2014

Neben den Streptokokken sind vor allem Staphylokokken die häufigste Ursache von Haut- und Schleimhautinfektionen bei Kindern und Erwachsenen. Es handelt sich um grampositive Bakterien, die auch bei immunkompetenten Menschen Infektionen hervorrufen können. Der beim Menschen wichtigste Vertreter ist dabei Staphylococcus aureus (S. aureus). Bei tiefen Weichteilinfektionen liegt außerdem nicht selten eine Mischinfektion mit S. aureus und S. pyogenes vor.

Diese Erreger sind ubiquitär und finden sich vor allem auf der Nasenschleimhaut. Lediglich bei rund 20 Prozent der Bevölkerung ist S. aureus nicht auf der nasalen Schleimhaut nachweisbar. Der Keim kann aber auch auf andere Hautbereiche übergehen, 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung weisen eine passagere, 15 bis 20 Prozent sogar eine permanente Hautbesiedlung auf. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt – sei es als Schmierinfektion über infizierte Mitmenschen oder Haustiere oder über kontaminierte Oberflächen. Auch eine sexuelle Übertragung ist beschrieben.

Ausgeprägte Resistenzbildung

In die Schlagzeilen kommt S. aureus immer wieder aufgrund der ausgeprägten Neigung zur Resistenzbildung. Der Keim ist sehr anpassungsfähig und bildet vor allem rasch Resistenzen gegen Betalaktam-Antibiotika wie das Methicillin und wurde daher auch als MRSA, also als Methicillin-resistente S. aureus, bekannt. Auch gegen andere gebräuchliche Antibiotika wie Ciprofloxacin, Vancomycin und Linezolid wurden die Erreger laut Angaben des Robert Koch-Instituts zum Teil schon rasch nach deren Markteinführung resistent.

Gefährdet durch MRSA-Infektionen sind, so heißt es in den Leitlinien zu Staphylokokkenbedingten Haut- und Schleimhautinfektionen, vor allem Patienten in Arztpraxen, in Altenpflegeheimen sowie in Kliniken. Geschätzt wird, dass mittlerweile rund 20 Prozent der S.-aureus-Infektionen in Kliniken durch MRSA bedingt sind. Aber auch außerhalb dieser Bereiche können MRSA zum Problem werden und für zum Teil schwer verlaufende und lang andauernde Hautinfektionen verantwortlich zeichnen. In solchen Fällen wird von einer Community-associated-MRSA (CA-MRSA) gesprochen. Betroffen sind durchaus auch Menschen ohne bekannte Immundefizienz und ohne schwere Vor- oder Begleiterkrankungen. Beschrieben sind CA-MRSA vor allem bei Kindern in Kindergärten und Schulen, aber auch in Sportvereinen, bei Soldaten und bei Gefängnisinsassen.
Diagnostik der S.-aureus-Infektion

Die Diagnose einer Staphylokokken-Infektion wird üblicherweise anhand des klinischen Bildes gestellt. Dies gilt insbesondere für oberflächliche Infektionen. Kommt es jedoch zu einer tiefen Weichgewebeinfektion (Phlegmone), so ist entsprechend der Leitlinien eine breit angelegte mikrobiologische Diagnostik angezeigt.

Bei der Behandlung ist zwischen Methicillin-sensiblen S. aureus (MSSA) und den MRSA zu differenzieren. MSSA werden primär mit Methicillin behandelt, bei MRSA muss sich die Behandlung am Antibiogramm orientieren, zumal zunehmend Mehrfachresistenzen bekannt werden.

Oberflächliche Hautinfektionen können oftmals durch eine lokale Therapie ausreichend behandelt werden, bei tiefen Infektionen ist eine systemische Therapie unverzichtbar. Zusätzlich wird lokal mit Antibiotika und/oder Antiseptika behandelt mit dem Ziel einer Reduktion der Keimbelastung.

Impetigo contagiosa

Als Impetigo contagiosa werden oberflächliche Hautinfektionen bezeichnet, die durch S. aureus oder aber durch Streptokokken verursacht werden. Betroffen von der Hautinfektion sind meist Kinder, die Impetigo contagiosa ist die häufigste bakterielle Hautinfektion im Kindesalter. Infolge der Infektiosität sind lokale Epidemien in Kindergärten oder Schulen nicht selten.

Üblicherweise ist eine Lokaltherapie der Infektion ausreichend, es werden Antiseptika empfohlen sowie eventuell eine antibiotische Behandlung mit Fusidinsäure. Die Therapie sollte konsequent erfolgen, da unbehandelt das Risiko des Fortschreitens hin zu einer tiefen Weichteilinfektion oder eine Lymphangitis und im schlimmsten Fall sogar einer Sepsis droht.  Zur Infektion kommt es in aller Regel durch eine Störung der Hautbarriere durch Verletzungen oder auch auf dem Boden eines Ekzems. Gefördert wird die Erkrankung durch feuchte Wärme und mangelnde Hygiene, so heißt es in den Leitlinien. zahnDer Stellenwert der MRSA-Kolonisierung in der zahnärztlichen Praxis

Der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) ist ein auf die gängigen β-Laktam-Antibiotika (Penicilline) und verschiedene andere Antibiotika-Klassen nicht ansprechender Keim. Er ist eine relevante Ursache schwerer nosokomialer Infektionen – besonders bei immunkompromittierten Patienten – und hoch ansteckend. Die Übertragung findet durch direkten Kontakt mit infizierten Personen, aber auch durch besiedelte Objekte statt. In der zahnärztlichen Praxis kann es durch den nahen Patientenkontakt bei zusätzlicher häufiger Aerosol-Entstehung leicht zur Transmission entsprechender Bakterien kommen. Für die theoretisch mögliche Übertragung durch kontaminierte Oberflächen in der Praxis existieren allerdings bislang keine Zahlen. Bei zufälligen Routineabstrichen im Nasen- und Rachenraum wurde eine MRSA-Besiedlung von circa zwölf Prozent zahnärztlich behandelter Patienten, aber auch von bis zu 32 Prozent der Zahnmedizinstudenten gezeigt. MRSA wurde im Plaque älterer Patienten, in der Luft, auf Behandlungsstühlen und sogar auf den Fußböden von Zahnkliniken nachgewiesen. Eine reichliche Kontamination von aus dem zahntechnischen Labor stammenden prothetischen Apparaturen mit potenziell pathogenen Mikroorganismen wurde ebenfalls beschrieben.Die Vermeidung einer MRSA-Übertragung, sei es gegenüber einer Erstinfektion oder der Weitergabe des Keims, ist daher multifaktoriell. Neben der Einhaltung strikter Reinigungsregeln des Arbeitsplatzes, aller verwendeten Geräte und auch der zahntechnischen Werkstücke kann eine verbesserte Handhygiene zu verringerten Infektions- und Transmissionsraten führen. Neben der Desinfektion der Hände ist das Tragen von Handschuhen und deren Wechsel bei Beendigung der Behandlung von hoher Wichtigkeit. Die Verwendung eines Mundschutzes und einer Schutzbrille sollte zum therapeutischen Standard gehören.

Zusammenfassung:

Neben den mit infizierten Patienten in Kontakt gekommenen Oberflächen stellen die am Patienten tätigen zahnärztlichen Mitarbeiter ein potenzielles Reservoir für den MRSA-Keim dar; sollte eine Infektion bereits aufgetreten sein, können der Zahnarzt und sein Personal den Keim auf professionelle und private Kontakte weiter übertragen. Daher ist auch unter diesem Wissen eine effiziente Hygiene (Flächendesinfektion, Händereinigung, Schutzkleidung) unabdingbar.

Als ein unkompliziertes, aber sehr wirksames begleitendes Vorgehen ist das einminütige Spülen des Oropharyngealraums mit einer Chlorhexidin-Mundspül-Lösung (zum Beispiel mit dem Goldstandard Chlorhexamed Forte 0,2 Prozent) anerkannt. Diese Mundspülungen können durch das Einbringen einer Chlorhexidin-Salbe in den Nasenvorhofbereich ergänzt werden.
• Bedingt durch die hohe Substantivität von Chlorhexidindigluconat (CHX) an natürlichem Gewebe in Verbindung mit einer gezielten, gut wirksamen, unspezifischen antiseptischen Wirkung auf Keime wie die hier besprochene Staphylococcus-aureus-Familie, ergibt sich ein über zwölf Stunden anhaltender antiseptischer Effekt im Bereich der desinfizierten Haut- beziehungsweise Schleimhautareale.

• Klinische Untersuchungen belegen, dass beim Einsatz von CHX-Lösungen und -Salben im Mund- und Rachenraum sowie dem Nasenvorhof signifikante Reduktionen (über 50 Prozent) der Staphylococcus-aureus-Keimbesiedelungen bewirkt werden. Eine Tatsache, die nahelegt, diese einfache und kostengünstige Desinfektion generell vor bedeutenden therapeutischen Maßnahmen im Mund des Patienten auszuführen.

• Beim generellen Einsatz einer alkohol-freien CHX-Mundspül-Lösung in der Praxis sollte ebenfalls auf Wirksamkeitsnachweise geachtet werden, da der Verzicht auf Alkohol nicht durch den Verzicht auf Wirksamkeit erkauft werden darf. Mit der neuen Chlorhexamed alkoholfrei mit 0,2 Prozent CHX ist nun auch eine alkoholfreie Mundspül-Lösung in bewährter Chlorhexamed-Qualität und klinisch äquivalenter Wirksamkeit verfügbar.

http://www.zm-online.de/hefte/Staphylokokken-Infektionen-der-Haut_47548.html

efeu

Der Humor nimmt die Welt hin, wie sie ist, sucht sie nicht zu verbessern und zu belehren, sondern mit Weisheit zu ertragen.‘‘

http://zitate.woxikon.de/humor

Arzthonorar

Es lauern überall Bakterien und Viren

Im Haushalt, wie auch in Pflegebereichen, wo feuchte Küchenschwammtücher besonders unhygienisch sind, tummeln sich viele Krankheitserreger. Denn mit dem Schwamm verteilt man Keime auf den gesamten Arbeitsflächen und von dort auch ins Geschirrtuch, auf das Trinkglas, auf die Lebensmittel …

Sie haben Angst sich am WC eine ansteckende Krankheit zu holen? Dann geht es Ihnen wie den meisten Menschen. Doch das WC ist keineswegs die Keimschleuder Nummer eins. Aber: Kontaminierte Türklinken sind eine besondere Gefahrenquelle.

1982 wurden erstmals in den USA neue Durchfallerreger entdeckt, die inzwischen in Deutschland zu den zweithäufigsten Erregern einer Durchfallerkrankung gehören. Sie sehen unter dem Mikroskop genau so aus wie unsere normalen „Hausbakterien“ im Darm: Den bekannten E. coli-Bakterien.
Sie haben sich aus einer Art „Kreuzung“ der normalen Darmbakterien und den sehr gefährlichen Ruhr-Bakterien, den „Shigellen“ entwickelt:
Irgendwann vor einigen Jahrzehnten ist der entscheidende Giftstoff der Ruhrerreger, das „ Shigatoxin“ in unsere natürlichen Darmbakterien „eingewandert“.
Diese Erreger haben in den USA, in England und in Japan zu Epidemien geführt.

Die entscheidende Gefährdung der infizierten Patienten besteht in der Entwicklung eines Nierenversagens besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren und bei alten und kranken (immungeschwächten) Menschen.

Prävention im ambulanten Pflegebereich und in Alten- und Pflegeheimen

Durch eine MRSA Infektion  gefährdet sind Personen mit offenen Wunden oder Hautläsionen sowie mit bekannten Dispositionen für eine Infektion mit S. aureus (z.B. Diabetiker, dialysepflichtige Patienten). In diesen Fällen ist eine Distanzierung von MRSA-Trägern bis zur erfolgreichen Sanierung geboten. Außerhalb der Krankenhäuser treten seit 2 Jahren auch in Deutschland zunehmend cMRSA – also ambulant erworbene MRSA  auf. Da diese in der Regel ein makrophagenschädigendes Toxin bilden und damit schwere insbesondere Haut- und Weichteilinfektionen verursachen können, ist ihre Verbreitung besonders gefürchtet.

Auch das ambulante Pflegepersonal muss sich auf den Umgang mit pflegebedürftigen MRSA-Trägern einstellen. Information über den Trägerstatus durch die Klinik an den weiterbehandelnden Hausarzt sind erforderlich. Dieser sollte dann den zuständigen Pflegedienst informieren. Es gilt dann für das Pflegepersonal auch hier, die Weiterverbreitung auf andere Patienten zu vermeiden. Das bedeutet auch hier hygienische Händedesinfektion vor und nach jeder Tätigkeit am Patienten mit Körperkontakt.

Weiters  sind Einmalhandschuhe (vor und nach jedem Anlegen der Einmalhandschuhe ist eine Händedesinfektion notwendig) und patientengebundene Schutzkittel bei der Versorgung von Wunden, Tracheostomata, Kathetern und Sonden oder bei möglichem Kontakt mit Körpersekreten oder -ausscheidungen zu tragen. Zur Verhinderung der Besiedlung der Nase des Personals empfiehlt sich bei Tracheostomapflege und Bettenmachen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Pflegehilfsmittel sollten patientengebunden verwendet bzw. nach Gebrauch desinfiziert werden.

Es wird empfohlen, die anfallende Wäsche desinfizierend zu waschen.

Viren machen auch vor Bakterien nicht Halt: Sie verfrachten ihr Erbgut ins Innere der Mikroben, wo es sich vermehren kann – am Ende gehen die Bakterien zugrunde und Unmengen von fertigen Viren treten aus. Bei den gefährlichen EHEC-Bakterien gibt es ein Virus, das beim Verlassen der Mikroben die genetische Information für einen Giftstoff mitnimmt und auf andere Bakterien überträgt.

Was sind Salmonellen?

Die Salmonellenenteritis ist eine durch die Bakterien Salmonella enteritidis und Salmonella typhimurium ausgelöste Durchfallerkrankung. Diese beiden Salmonellenarten sind die häufigsten Erreger von Durchfallerkrankungen, die weltweit auftritt.

Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten erster Krankheitszeichen (Inkubationszeit) beträgt 5 – 72 Stunden, maximal 7 Tage. Neben den Durchfällen kann es zu Bauschmerzen sowie im weiteren Krankheitsverlauf zu Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen kommen.

Nach dem Infektionsschutzgesetz besteht eine namentliche Meldepflicht für Salmonellenenteritis, wenn

  • ein Mensch betroffen ist, der beruflich mit Lebensmitteln umgeht
  • eine oder mehrere gleichartige Erkrankungen auftreten, bei denen ein epidemischer Zusammenhang vermutet wird
  • Ausscheider des Erregers
http://www.ages.at/ages/ernaehrungssicherheit/lebensmittelbedingte-krankheiten/faq-salmonellen/
http://www.medizin.de/

Früher musste noch jeder, der in der Lebensmittelbranche tätig war, in der Gastronomie, im Klinikbereich oder Altenheim etc. eine jährliche Gesundenuntersuchung (Röntgen, Stuhlprobe) durchführen lassen, um Tuberkulose oder eine Salmonellenerkrankung ausuzuschließen. Heute ist das anscheinend nicht mehr erforderlich.

Wo bleibt die Prävention –  VORSORGE ?

EHECInfektionen – Enterohämorrhagische Escherichia coli

Die Erreger sind mittlerweile weltweit verbreitet. Sie werden übertragen durch verunreinigte Lebensmittel oder durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch oder Tier zu Mensch.

Besonders in den Sommer– und Herbstmonaten ist die Infektionsgefahr erhöht. EHECInfektionen des Menschen führen zu akuten lokalen entzündlichen. Prozessen des Dickdarms (Gastroenteritis) …

Die ausgelöste Symptomatik umfasst ein relativ breites Spektrum, das von wässrigem Durchfall bis zu blutiger Diarrhoe reicht. Erbrechen, Bauchkrämpfe und auffallende Blässe gehören ebenso zu den Symptomen.

Die Erkrankung kann sich aber auch steigern bis hin zu einer hämorrhagischen Colitis (HC). Dabei handelt es sich um eine Dickdarmentzündung, die mit Blutungen verbunden ist. Sie wird begleitet von Übelkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen und Fieber. Der Verlauf der Krankheit dauert hier länger als eine Woche an.

Bei Kindern und Menschen über 65 Jahren ist die Gefahr eines HUS-Syndroms erhöht. Das Risiko steigt ebenfalls, wenn die EHEC-Durchfallerkrankung mit Antibiotika behandelt wird. Auch Medikamente, die die Peristaltik des Verdauungstraktes verlangsamen, können das Risiko steigern, an einem hämolytisch-urämischen Syndrom zu erkranken.

Die Erkennung der Infektion erfolgt durch Laboruntersuchungen des Blutes.

Nachdem die Durchfälle aufgehört haben, können noch bis zu einem Monat danach Erreger ausgeschieden werden.

Konsequente Hygiene bei der Zubereitung von Speisen.

• Aufbewahrung roher Lebensmittel im Kühlschrank. Sie sollen nie länger als 2 Stunden außerhalb des Kühlschrank liegen; Hackfleisch am selben Tag verarbeiten.

• Aufbewahrung sowie Zubereitung roher Lebensmittel, wie Fleisch, getrennt von anderen Lebensmitteln.
• Erhitzung von Lebensmitteln auf über 70°C für mindestens 10 Minuten.

Milch (Rohmilch, Milch ab Hof und Vorzugsmilch) vor Genuß abkochen.
Fleisch, vor allem Hackfleisch, nur gut durchgegart verzehren.

• Rohgemüse ausreichend waschen.

• Verzicht auf Rohmilch sowie daraus hergestellten Produkten und rohem Fleisch bei besonders gefährdeten Personen (Säuglinge, Kinder, ältere und abwehrgeschwächte Menschen).

Nachgewiesen wurde der Erreger in rohem Rind-, Lamm- und Geflügelfleisch, roher Milch und anderen Lebensmitteln wie Wurstwaren, Fisch, Kartoffeln, Salat und Gemüse.

Eine EHEC-Infektion durch Rohmilchkäse und Rohwurst ist nicht völlig auszuschließen, da diese Lebensmittel bei der Herstellung nicht ausreichend erhitzt werden. Auch Kontakte mit Tieren oder Tierkot (insbesondere bei Wiederkäuern) können Ansteckungsquellen sein.

Regeln zur Hygiene im Haushalt

1. Waschen Sie sich grundsätzlich vor jeder Speisenzubereitung die Hände gründlich mit heißem Wasser und Seife. Dies gilt insbesondere nach dem Besuch der Toilette.

2. Lagern sie rohe, d.h. keimhaltige, und bereits erhitzte, d.h. keimarme, Lebensmittel getrennt.

3. Halten Sie die Temperaturen beim Tiefgefrieren (unter -18°C), Kühlen (unter +7°C) und beim Erhitzen (über 75°C in allen Teilen des Lebensmittels) ein und überprüfen sie hin und wieder die Temperatur mit einem Thermometer.

4. Wenn Sie gegarte Lebensmittel aufbewahren wollen, so kühlen Sie diese rasch durch. Am besten Sie stellen diese Speisen unverzüglich (eventuell nach kurzem Ausdampfen) in den Kühlschrank.

5. Im Umgang mit rohen Eiern sollten Sie besonders auf Hygiene achten. Verwenden Sie nur frische Eier und lagern Sie diese im Kühlschrank getrennt von anderen Lebensmitteln.

6. Rohe Fleisch- und Wurstwaren, Schlachtgeflügel, Seetiere, Eier und Eiprodukte, Cremes, Salate und Mayonnaisen mit Rohei gehören stets nach dem Einkauf in den Kühlschrank. Am besten ist es, diese Lebensmittel in leicht zu reinigenden Gefäßen abgedeckt aufzubewahren.

7. Achten Sie beim Auftauen vom Fleisch und Geflügel darauf, dass die Auftauflüssigkeit entfernt wird, ohne dabei mit anderen Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Reinigen Sie Auffangschalen gründlich und umgehend, wenn möglich in der Spülmaschine.

8. Wählen Sie Küchengeräte, die vollständig und leicht zu reinigen sind. Spülen Sie diese Geräte möglichst häufig (gegebenenfalls in der Spülmaschine), insbesondere bei wechselnder Verarbeitung roher und gegarter Ware.

9. Wechseln Sie Geschirrtücher, Spüllappen und -bürsten häufig. Kochen Sie Geschirrtücher und Spüllappen regelmäßig aus.

10. Achten Sie auf saubere Arbeitskleidung.

Für rohe und gekochte Lebensmittel nutzt man am besten unterschiedliche Schneidebretter. Den Kühlschrank einmal monatlich mit Essigwasser putzen und regelmäßig abtauen. Bevor man Lebensmittel verarbeitet, sollte man sich immer die Hände waschen. Untersuchungen haben gezeigt, dass die meisten Keime über die Hände an Speisen gelangen.

Mit gründlichem Händewaschen beugen Sie einer Keimübertragung und -verbreitung wirksam vor.

Viele Leute reagierten mit Panik auf den Gedanken, dass der Ausbruch der sogenannten Schweingrippe unzählige Tote fordern würde. ABER: Es gibt viele andere infektiöse Krankheitserreger, die zum Tod führen können.

Das Thema ist wahrlich unerschöpflich, aber es ist mir ein Bedürfnis, wenigstens ansatzweise zum Nachdenken anzuregen und Hygieniker aufzufordern, mehr Aufklärung in Form von Kursen für das Pflegepersonal auch in den Haushalten anzuberaumen.

Aus der Geschichte können wir lernen,
dass noch nie aus der Geschichte gelernt wurde
.

Ignaz Philipp Semmelweis * 1. Juli 1818 – † 13. August 1865 in Döbling (bei Wien) war ein Vorkämpfer für die Antisepsis. Er entdeckte die Ursache des Kindbettfiebers – eine von hohem Fieber begleitete eitrige Berührungsinfektion. Durch Einführung der Desinfektion durch Waschungen der Hände mit einer Lösung aus Chlorkalk als hygienische Maßnahme konnte Semmelweis  in seiner Abteilung die hohe Sterblichkeit der Frauen um die Hälfte senken.

http://www.onmeda.de/lexika/persoenlichkeiten/semmelweis.html

Infektionskrankheiten von A – Z> http://www.rki.de/cln_171/nn_196878/DE/Content/InfAZ/InfAZ__node.html?__nnn=true
 
♞ ♘  Überlebenskunst – Ingrid – Erinnerungen
smili_think
Die andere Seite der Problematik:
Multiresistente Keime und Medikamente im Trinkwasser:
http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/nano/astuecke/46768/index.html

  Gesundheitsanbieter im Überblick:

http://www.weisse-liste.de/

„Wahre Küsse gibt es nur mit Odol“ –  (Mundgeruch?)

Eine Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden -> http://www.dhmd.de/

P.S.: Bei den Inuit gibt es den Brauch des Nasenkusses- Aber eigentlich kann man davon ausgehen, dass sich alle Menschen auf der Welt gerne küssen. Das ist eine Sprache, die jeder versteht.

Rund 700 Exponate, darunter die „Klassiker“ der gläsernen Figuren wie dem „Muskelkopf“, „Schmerzensmann“ und „Scheibentorso“ oder auch Architekturmodelle der I. Internationalen Hygiene-Ausstellung 1911 sowie – als älteste Ausstellungsstücke – Figurinen von Verstorbenen aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert.

Und was ist schön? –> http://www.youtube.com/watch?v=VOHLyo9pF90&feature=player_embedded

bub grimasse

PAHI – Patientenhilfe

Die Sonne sonne scheint für alle …  ☎ 

www.ingridriedl.net

 

AtemSCHUTZ-MASKEN ?

Der Zustand einer elfjährigen Südtirolerin, die am H1N1-Virus erkrankt ist und in Innsbruck behandelt wird, ist „weiterhin unverändert kritisch und äußerst ernst“., wie die Mediziner berichten. Das Mädchen, das nach einem Lungenversagen seit Freitag in Innsbruck behandelt wird, könnte an einer bakteriellen „Superinfektion“ leiden, wie der behandelnde Arzt vermutet. Die Patientin aus Bozen bleibe  bis auf weiteres an die Herz-Lungen-Maschine (ECMO) angeschlossen. (apa)

Hinweis zum vorherigen Artikel : Verunsicherung der Bevölkerung. (Antibiotika)

Das (Schweine -) „GRIPPE“ – VIRUSSubTYP –  H1N1 – das derzeit für Unruhe sorgt,  ist eine neu entstandene Variante des Influenza A-Virus.

Er weist Teile der Erbinformation von Schwein, Mensch und Vogel auf. Dieser Erreger wird nicht direkt vom Schwein auf den Menschen, sondern von Mensch zu Mensch übertragen.

Nach Angaben des RKI ist diese Einstufung vergleichbar mit der beim Auftreten von SARS 2003.  Der Erreger von SARS war ein bis dahin unbekanntes Coronavirus. Die Infektionskrankheit begann mit plötzlich auftretendem hohen Fieber, Atembeschwerden, Heiserkeit, Husten, Halsschmerzen und schwerem Krankheitsgefühl. Um eine stärkere Ausbreitung zu verhindern, haben die Behörden besonders auf Flughäfen  weltweit bereits Sicherheitsvorkehrungen angeordnet.  Die WHO hat das neue Virus als gesundheitliches Risiko von internationaler Bedeutung eingestuft.SARS ist die Abkürzung für: Severe Acute Respiratory Syndrome, eine Infektionskrankheit, die erstmals im November 2002 beobachtet wurde.

Ein H1N1-Virus war auch der Auslöser der Spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1920 weltweit mindestens 25 Millionen Menschen getötet hat.

Nicht in Panik verfallen !

Die sogenannte Schweinegrippe oder Neue Grippe breitet sich weltweit immer mehr aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mittlerweile die höchste Pandemiestufe 6 ausgerufen. Mittlerweile gibt es in Deutschland den dritten Todesfall im Zusammenhang mit der Schweinegrippe. An der Universitätsmedizin Mannheim ist ein 65-jähriger Patient verstorben, der sich mit H1N1 infiziert hatte. Der Mann litt zudem an mehreren chronischen Vorerkrankungen. In München war Anfang Oktober ein fünfjähriger Junge mit dem H1N1-Virus einer Lungenentzündung erlegen.

Ob an der  Börse  die Aktien steigen?

Die Pharmafirmen freuen sich über den steigenden Umsatz des  Medikaments Oseltamivir (Tamiflu® ), das  zur Behandlung der Grippe (Influenza), der Vogel-  und der Schweinegrippe eingesetzt wird. Die Weltgesundheitsorganisation habe auf den von Roche im Jahr 2005 gestifteten Tamiflu-Notfallvorrat für drei Millionen Behandlungen noch nicht zugegriffen. Zusätzlich stünden der WHO im Bedarfsfall weitere zwei Millionen Packungen mit dem Medikament zur Verfügung,  die von der Basler Firma Roche  für Länder bereitgestellt wurde, die nicht gut vorbereitet seien, den Bedarf für die saisonale Grippe zu decken. (dpa)

Doch nun warnen Pharma-Experten im renommierten Fachblatt „The Lancet“ vor möglichen gefährlichen Nebenwirkungen des Mittels und fordern, entsprechende Berichte schnell zu überprüfen.

Das ursprünglich von der US-Biotechnologiefirma Gilead Sciences  entwickelte Medikament hatte vor einigen Jahren im Zusammenhang mit Vogelgrippe Bekanntheit erlangt. Neben Tamiflu wirkt auch das Medikament Relenza von GlaxoSmithKline  gegen die Krankheit.

Tamiflu könnte bei einer Pandemie aber eine größere Bedeutung zukommen, weil es als Tablette angeboten wird. Relenza muss inhaliert werden.

„Tamiflu (Oseltamivir) ist ein rezeptpflichtiges, oral zu verabreichendes antivirales Medikament (keine Impfung!) gegen Grippe und zählt zur Präparategruppe der Neuraminidasehemmer. Diese Medikamente verhindern, dass sich das Grippevirus im Körper ausbreitet, und können gegen alle klinisch relevanten Stämme von Grippeviren eingesetzt werden. Tamiflu dient sowohl der Prävention als auch der Behandlung von Grippe und hat sich zur Behandlung und Vorbeugung der Grippe bei Erwachsenen und Kindern ab einem Jahr als wirksam erwiesen.“ © Die Roche-Gruppe

Daumen

Wird die dringende Empfehlung zum Kauf von Atemschutzmasken folgen?

Wegen der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS ist damals die Nachfrage nach Atemschutzmasken deutlich gestiegen. Einige Firmen und Händler hatten bereits Lieferprobleme oder boten Ersatzartikel an, unter anderem Masken für Chirurgen oder „Gesichtsmasken“.

Vorsicht: Nicht jede Atemschutzmaske entspricht den Empfehlungen, die für den Schutz vor Infektionskrankheiten gelten. Empfohlen werden Atemschutzmasken, die nach der europäischen Norm EN 149 geprüft und klassifiziert sind. Diese Masken werden je nach Partikelfilterleistung und maximaler „Leckage“ (Durchlässigkeit) in die Schutzstufen FFP1, FFP2 und FFP3 eingeteilt (auch pfr2 und pfr3), Die Schutzklasse ist auf der Packung vermerkt. Das Virus ist an feine Tröpfchen gebunden, die bei den klassifizierten Filtermaterialien nicht durchdringen können.

Bei der Auswahl ist zu unterscheiden, ob ein enger Kontakt mit bereits Erkrankten besteht oder ob eine Tröpfcheninfektion durch Begegnung mit Menschen vermieden werden soll, zum Beispiel bei Reisen nach Fernost. Für den normalen Reisenden, der ein allgemeines Infektionsrisiko durch eine Schutzmaske (auch gegen Tuberkulose) mindern will, ist eine Maske mit der Klassifizierung FFP1 ausreichend, so das Robert-Koch-Institut in Berlin.

Falls Masken wegen Atemnot nicht toleriert werden, kommt auch eine chirurgische Maske infrage. Angeboten werden auch Masken mit einem Ausatemventil, das Wärmestauungen verhindert. Masken mit Filter sind aber für Bärtige ungeeignet. Wichtig ist die Größe: Die Maske soll dicht anliegen. Für Kinder gibt es kaum passende Größen.

Sicher ist sicher – inwieweit aber Atemschutzmasken vor einer Schweine-, Vogelgrippe- oder einer Sars-Infektion wirksam schützen und die Infektionshäufigkeit tatsächlich senken können, ist ungewiss: Der verlässliche wissenschaftliche Nachweis des Nutzens ist methodisch nicht zu führen. Quelle: http://www.test.de/

Nachtrag:

Zur Schweinegrippeimpfung.

Brief eines Internisten an das Paul Ehrlich Institu: http://euro-med.dk/?p=11278

Nur Halbwahrheiten? Offener Brief zu H1N1

http://www.springermedizin.at/schwerpunkt/h1n1-influenza/?full=13627


Mein Beitrag zur Impfung vom 10.10.2009:

Verunsicherung der Bevölkerung: https://phrasen.wordpress.com/2009/10/10/

Verunsicherung der Bevölkerung ?

Ist sie berechtigt?

Vogelgrippe – Schweinegrippe –  ( SARS ) …

Wie kann man sich anstecken?

„Grippeviren“  sind winzig klein. Sie werden von einem Menschen auf den anderen in den Wassertröpfchen, welche beim Husten und Niesen aus Nase und Mund geschleudert werden, übertragen. Andere Menschen können diese Tröpfchen einatmen und sich mit dem Virus anstecken. Die Wassertröpfchen können sich auch auf Oberflächen ausbreiten, mit denen eine infizierte Person in Berührung gekommen ist. Andere Leute, die diese Oberflächen und anschließend ihr Gesicht berühren, können sich auch mit dem Virus infizieren. Alle Erkältungs- und Grippeviren werden auf diese Weise übertragen, darunter eben auch die Schweinegrippe.

Fachärzte des Universitätsklinikums Essen hätten innerhalb der vergangenen beiden Monate zwei H1N1-infizierte Patientinnen intensivmedizinisch behandelt und betreut, bei denen es zu akutem Lungenversagen gekommen war. Die andere, schwangere Patientin sei mittlerweile geheilt und aus dem Krankenhaus entlassen worden. Aufgrund umfangreicher Isolationsmaßnahmen seien weder Patienten noch Mitarbeiter gefährdet gewesen. Essen (ddp-nrw)

http://www.schweinegrippe-h1n1.seuchen-info.de/informationen-zu-schweinegrippe-h1n1-virus/nebenwirkungen.html

Am 27. Oktober ist es soweit: In Österreich startet die Impfkampagne gegen die Schweinegrippe. Rund 520.000 Dosen des Baxter-Impfstoffes „Celvapan“ wurden bereits an die einzelnen Bundesländer verteilt.

Der Impfstoff ist allerdings nicht ganz unumstritten.

Zeitgleich mit Österreich startet auch Deutschland seine Impfaktion gegen die Schweinegrippe. Dort ist bereits eine heftige Debatte über unterschiedliche Impfstoffe entbrannt.

Die deutsche Regierung wurde stark kritisiert, weil für die Bevölkerung ein anderes, umstritteneres Serum bestellt wurde als für Regierungsmitglieder und das Militär.

Problematische Inhaltsstoffe

In der EU sind bisher drei Impfstoffe gegen die Schweinegrippe oder Neue Grippe (H1N1) zugelassen: Focetria, Pandemrix und Celvapan. Focetria und Pandemrix enthalten verstärkende Zusatzstoffe, so genannte Adjuvanzien. Allerdings kommt Celvapan nur deshalb ohne die umstrittenen Verstärker aus, weil es eine größere Konzentration an inaktivierten Schweinegrippe-Viren enthält als die beiden anderen Impfstoffe. (apa/red)

Aufgrund der Abpackung enthalten 2 der Impfstoffe das Konservierungsmittel Thiomersal (darin enthalten ist Quecksilber). Bekannte Allergien sollen dem Arzt gemeldet werden:

Celvapan Focetria Pandemrix
kein Thiomersal enthält Thiomersal enthält Thiomersal
keine weiteren Angaben enthält Natrium (23 mg) und Kalium (39 mg) enthält Natrium (23 mg) und Kalium (39 mg)

narkolepsie

Eine 36-jährige stark übergewichtige Frau, war bereits am 25. September 2009 durch das Schweinegrippe-Virus H1N1 an akutem Lungen- und Multiorganversagen gestorben. Bei der Patientin waren den Angaben zufolge bereits bei der Krankenhausaufnahme neben dem H1N1-Virus mehrere Antibiotika-resistente Bakterien festgestellt worden. Die Experten gingen nun davon aus, dass der H1N1-Virus für die Infektion auch mit diesen Keimen den Boden bereitet habe. Letztendlich führten die Komplikationen der Viruserkrankung zum Tod der Patientin.

Antibiotika töten Bakterien. Gegen Viren können sie nichts ausrichten. Eine Grippe oder eine Erkältung entsteht jedoch, weil Viren Ihre Schleimhäute befallen haben. Das bedeutet: Bakterien- tötende Medikamente sind in diesen Fällen die falsche Wahl.

Sollte Ihr Arzt Ihnen dennoch ein Antibiotikum verschreiben, dann deshalb, weil er den Verdacht hat, dass sich zusätzlich Bakterien auf Ihren Schleimhäuten tummeln. Mediziner nennen einen solchen doppelten Befall Super-Infektion. Denn wenn die Viren das Gewebe der Atemwege schon geschädigt haben, können sich Bakterien dort ungehindert ansiedeln. Bei einer solchen Mischinfektion verschlimmern sich die Beschwerden, die Krankheit dauert länger an. Ein Antibiotikum kann dann helfen, vor allem, um Komplikationen wie etwa eine Lungen-Entzündung zu vermeiden.

Denn Bakterien können resistent werden: Sie verändern sich, so dass sie unempfindlich gegen die Medikamente werden. Das betrifft nicht nur die Mikroben, die in Ihrem Körper siedeln. Eine Resistenz verteilt sich leicht auf andere Bakterien – die winzigen Einzeller tauschen nämlich Genmaterial aus, sobald sich die Gelegenheit dazu bietet. Dann kann es sein, dass Ärzte Schwerkranke nicht behandeln können, weil die verursachenden Bakterien nicht mehr auf die Medikamente ansprechen. Als Folge davon sterben weltweit täglich Tausende Menschen.

Der Speichel verrät, welche Mikrobe Ihnen zu schaffen macht

Hat Ihre Ärztin aber Anhaltspunkte für eine Mischinfektion, gilt es herauszufinden, was genau Sie plagt. Denn gegen unterschiedliche Bakterien helfen unterschiedliche Antibiotika. Um die Mikrobe dingfest zu machen, wird die Ärztin Ihnen eine Speichelprobe entnehmen und sie im Labor untersuchen lassen. Dort wird auch getestet, mit welchem Wirkstoff die Erreger am besten unschädlich gemacht werden können.

Die Untersuchungen im Labor dauern allerdings einige Zeit. Muss Ihre Behandlung sofort beginnen, kann Ihr Arzt auf Verdacht ein Antibiotikum verschreiben. Er wird sich dabei auch auf Durchschnittswerte stützen. So werden bestimmte Krankheiten häufig durch typische Bakterien ausgelöst. Welchen Wirkstoff Ihr Arzt wählt, hängt auch davon ab:

  • welches Organ besonders betroffen ist,
  • welche Erreger  gerade im Umlauf sind,
  • wie ausgeprägt die Symptome sind,
  • wie Ihr Arzt die Infektion aufgrund seiner Erfahrung einschätzt.

Geht es Ihnen trotz des Antibiotikums nach spätestens drei Tagen nicht besser, bedeutet dies: Entweder war die Diagnose falsch oder die Bakterien haben sich durch das Antibiotikum nicht stören lassen. Spätestens jetzt sollte ein Labor Ihren Speichel untersuchen und testen, was helfen kann: Ein so genanntes Antibiogramm zeigt, welches Anti-Bakterien-Medikament wirken wird. Häufig helfen gegen Bakterien in den Atemwegen Antibiotika aus den Klassen der Penicilline, der Makrolide, der Tetrazykline und der Fluorchinolone.

Chemische Substanzen unterscheiden nicht zwischen guten und schlechten Mikroben. Antibiotika zerstören sowohl die gesunden Bakterien in unserer Haut-, Mund- und Darm-Flora als auch die krank machenden Bakterien. Bei Frauen greifen sie auch die Mikroorganismen an, die für ein keimschützendes Klima in der Scheide sorgen.

Infolgedessen haben Antibiotika viele Nebenwirkungen. Sie fallen je nach Präparat unterschiedlich aus. Dazu gehören Durchfall und Blähungen, Pilzinfektionen der Scheide, Hautveränderungen und allergische Reaktionen, Krämpfe sowie Nieren- und Leber-Probleme bis hin zum Versagen dieser Organe. Des weiteren können Ohrgeräusche die Folge sein sowie Albträume, Halluzinationen und Lichtempfindlichkeit. Bei Kindern können Antibiotika das Wachstum von Knochen und Zähnen stören. Autor: Wolfgang Schillings

Da uns mittlerweile immer mehr „unbekannte“   VIREN  gefährden, weise ich im nächsten Beitrag auf  folgende interessante Dokumentationen hin: